Captain Sim kreuzt Flugzeuge, bei FSLabs ist alles Latte und schön ist nicht immer schön: In dieser Episode sind die Simulanten mal wieder in intimer Runde unterwegs – mit einem überdrehten Julius, einem radikalen Rafi und einem Tommi, der in dem Durcheinander zum Glück noch für Ordnung sorgt.

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Thomas Stemmer
Thomas Stemmer
23 Tage zuvor

Moin,

anscheinend hat dieser Podcast mal richtig ins Herz der Simmer getroffen. Ok, das war bei den anderen Podcasts ähnlich, aber diesmal geht es um unser Geld und unsere Simmer-Ehre.

Was den MSFS angeht, so sehe ich für uns Hardcore-Simmer, die wir tatsächlich in der Minderheit uns befinden, schwarz. Es ist und bleibt ein Eye-Candy-Sim, gemacht für die Breite und nicht für uns, die wir uns näher mit dem Tool beschäftigen, und schon überhaupt nicht die Fraktion, die PMDG und FSLabs einigermassen “realitätsgetreu” fliegen möchte.

Die Masse sind diejenigen, die einfach mal nur “ne Runde fliegen” wollen, auch mit ner dicken Maschine. Würde mich nicht wundern, wenn diese Klientel dann auch immer nur im “Außenmodus” fliegen würden. Instrumente sind buntes Beiwerk, aber nichts, was auch nur annähernd kompliziert sein darf. Es muss “klicken” können, aber die eigentliche Sensation ist doch die “realitätsnahe” Sicht nach außen (bzw. von außen) in die Umgebung hinein. Da wird auch mal schnell der Airbus zu einem Jet und in 500ft über Ground gebrettert.

Warum ich das vermute? Weil ich meine Jungs mal mit dem Sim habe spielen lassen (Generation “Fortnite”). Weil beide auch von diesem “langeweiligen” Sim abgetörnt sind, wenn sie eine Weile damit gespielt haben, da ja “nichts spannendes” passiert. Für uns “Simmer” liegt die Spannung doch in jeder Flugphase, beginnend von der Flugvorbereitung, der Durchführung und endet noch lange nicht bei der Landung. Für die Zielgruppe des MSFS beginnt das Spiel, in dem man die Maschine seiner Wahl auf die Landebahn plaziert, losbrettert und glücklich ist, wenn man einigermassen heil wieder runtergekommen ist.Obwohl: muss man das überhaupt? Ist doch egal, wenn man müde ist, schaltet man aus. Fertig.

Meine Meinung: wir werden uns damit abfinden müssen, dass der MSFS nicht mehr “unser” Sim sein wird, es sei denn, einige Entwickler sind uns treu und bedienen uns mit unseren Wünschen. Dann wird das aber auch seinen Preis haben, den die Masse schlichtweg nicht zu zahlen bereit ist.

Wäre schön, wenn ich mich irre. Das sehen wir aber dann in ein, zwei Jahren.

VG Thomas

Lothar
Lothar
23 Tage zuvor
Antwort auf  Thomas Stemmer

Wäre ja auch nicht schlecht, wenn jeder Sim sein Klientel hat. Schätzte den FS2020 genau so ein, als “mal ne Runde fliegen wollen”.
Solange der Sim den Simmer Markt nicht kaputt macht, ist alles ok. Ich denke aber der P3D wird arg darunter leiden. Trotzdem kann man ja den Sim noch einige Jahre nutzen mit den Inhalten.
Wie es mit dem XP weitergeht, wird wohl XP12 mit entscheiden. Aber auch da kann man die Produkte weiter verwenden.

Nur wenn in den nächsten Jahren nur noch Produkte für den MS entstehen, die eben diese Eye Candy Geschiche ansprechen und keine Simmer und systemtiefe Produkte, dann kann das ein Problem werden für die Hobby Simmer. Das wäre echt übel.

Lothar
Lothar
25 Tage zuvor

Ich glaube Captain Sim hat den FS2020 Markt genau richtig erkannt. Da macht man nur noch Geld mit schnellen Entwicklungen welche für die Käuferschichten passend sind.

Wie sah den der Markt bisher aus? Das waren sehr wenige Anbieter wie PMDG, FSlabs usw., die nur ein bestimmtes Muster entwickelt haben. Die konnten sich auch jahrelang Zeit lassen und fast
risikolos investieren, weil es keine Konkurrenz gab.

Auch beim XP gibt es kaum doppelte Entwicklungen zu Flugzeug Mustern. Da kann man auch wie Rotate 5 Jahre die MD11 entwickeln und keiner macht denen Konkurrenz.

Im FS2020 wurden jetzt schon von drei Entwicklern gleiche Muster von Embraer angekündigt, obwohl der FS2020 noch sehr neu ist.

Auch wird von Asobo selber noch einiges produziert. Also die Konkurrenz und die Anzahl der Produkte im FS2020 scheint inflationär zu werden und ich glaube es lohnt sich nicht, jahrelang an einem Produkt zu werkeln, wovon es hinterher 10 Stück gibt und die Hälfte davon Freeware. Also der Markt für solche Langzeitentwicklungen ist jetzt schon nicht mehr da.

Viele bekannte Entwickler von XP Flugzeugen bleiben deshalb auch weiter beim XP, weil die Konkurrenz im FS2020 viel zu groß ist.

simmershome
25 Tage zuvor
Antwort auf  Lothar

Die Einzigen die dabei in die Hände klatschen können sind MS und Asobo. Die verdienen indirekt über die Nutzerzahlen an Freeware, Payware und auch an jegleichen Schrottaddons.

simmershome
25 Tage zuvor

Ich höre schon, ihr seid genauso zwiegespalten wie ich.

Über alte Zöpfe abschneiden könnte man lange diskutieren. Die sind nämlich mitnichten abgeschnitten, sondern es lebt eine tolle Idee mit genauso toller Optik auf dem schon lange im Sumpf stehenden Unterbau. Und der Unterbau lebt auch leider im MSFS munter weiter. Sieht man am Mesh, sieht man am Terrain ploppen und sieht man an den Frames und Rucklern. Wer sich in den Interna des Sim auskennt sieht es auch sofort in den Tiefen der Verzeichnisse
Ich mache es inzwischen einfach so, dass ich für`s Landschaft und POI anschauen den MSFS nutze und für die Simulation den P3D.

Ansonsten bin ich da voll bei Julius.

Was die Entwicklung angeht warte ich einfach mal die X-Box ab. Die wird noch einige Ernüchterung bei den Entwicklern bringen.

Ich entwickle nach Spaßfaktor für mich, weil ich mir den Spaß gönne kann. Also wenn mir der MSFS mal richtig Spaß macht entwickle ich für den.Ich habe Verständnis für alle die damit Geld verdienen müssen, denn die Sache ist so genial einfach, dass es natürlich attraktiver ist, selbst wenn man nur Krümel erntet. Und viele User sind so verblendet von der Optik mit lachhafter spielerischerSimulation, dass sie mir sogar schreiben, dass meine Addons im MSFS viel besser sind (aussehen), als im P3D. Heh Leute, da steht sogar nur abgespecktes von mir im MSFS. Da sieht man mal was eine Umgebung ausmacht und mit wie wenig Arbeit man neues Geld verdienen könnte und kann. Denn das ist bei allen so, auch bei den Profis.

Bis das alles mal endgültig abzusehen ist (etwa im Herbst denke ich) , entwickle ich für den P3D weiter und würde das auch danach gerecht splitten. Meine User lasse ich bis zur “Flusirente” nicht im Regen stehen. Ich habe mit meinem Geld 20 Jahre lang dazu beigetragen, dass die Addonentwickler überhaupt noch existieren und heute etwas im Sprintgang verkaufen können. Manchmal denke ich es ist Schlussverkauf wo jeder schnell noch was los werden will, weil er den Kuchen mit einer Unzahl NoNames teilen muss. Ich sehe darin die Zukunft des Spasses, aber noch nicht die Zukunft der Flugsimulation.
Wobei ja Spass nix schlechtes ist.

Aber wer bin ich schon, einer der sich jederzeit entpannt in den Garten zurück ziehen kann, wenn er keine Lust mehr hat und zum Glück kein Geld damit verdienen muss.

Es bleibt spannend und Danke für den Podcast

ROB
ROB
25 Tage zuvor

Wieder ein toller, teilweise auch kontroverser Podcast. Super. Vielen Dank.

Zum Thema P3D Support hier mal zwei Beispiele.
Was mich seit einem Jahr komplett aufregt ist die Verar…. durch MilViz. Im Forum hieß es zunächst nach dem Erscheinen von P3Dv5, dass alle aktuellen Flieger kostenpflichtig für P3Dv5 aktualisiert werden (ca. 10US$ + Tax).

Darauf hin gab es heftigen Protest im Forum und MilViz versprach die Installer kostenlos anzubieten aber für zusätzliche Features (PBR…) kostenpflichtige Updates anzubieten. Dann hörte man ein 3/4 Jahr nix, Jetzt heißt es, es gäbe keine Resourcen für die P3Dv5 Updates und man würde voll auf den MSFS setzen. Für direkte Kunden soll es einen Rabatt geben auf die jeweilige MSFS Version geben…..

Ich habe 8 Flieger mit verschiedenen Addons von denen, also mal so locker rund 500€, die ich jetzt abschreiben kann. Das nenne ich Kundenservice.

Der Laden ist mal so etwas von gestorben für mich, ihre Cross-Update Rabatte können die sonst wohin schieben…

Ein anderes Beispiel ist die DC-8 von Aerosoft. Auch hier hat der Entwickler ein Update auf P3Dv5 verweigert und will einen Flieger für den MSFS entwickeln. Aerosoft hat es verteidigt und gesagt die Verkäufe würden es nicht hergeben. Was erwarten die? Natürlich ist die DC-8 kein Megaseller. Aber es können ja jetzt nicht alle nur A32x oder B7xx anbieten. Da muss man die Nische suchen.

Was mich einfach ärgert ist, dass dies alles sehr gute Flieger sind, die auch ihr Geld gekostet haben aber es auch Wert sind. Alles für die Tonne.

Die Entwickler verkennen komplett, dass P3D User ihnen nach dem Schließen der Aces Studios den Allerwertesten gerettet haben. So geht man nicht mit seinen Kunden um, finde ich.

Alexander
Alexander
24 Tage zuvor

Kann es sein, dass sich eure Kommentare durchgängig widersprechen und eine ziemlich indifferenzierte Haltung gegenüber PMDG und FSLabs besteht?

  • PMDG bringt funktionierende Produkte auf den Markt

Die Boeing 747-8 kann bis heute nicht Flaps 25 in Crosswind-Konditionen landen und schwebt im Anschluss wie Gary Oldman in Bram Stoker’s Dracula über die Bahn.
Nose Landing Gear Animation die keinen Sinn machen, die mit einem gigantischen Delay dem physikalischen Model hinterherhängen.
Keine verstellbare Laustärke im Audio Selector Panel (ASP).
Keinerlei Datalink-Anbindung (ACARS).
Kein eigenes Beleuchtungsmodell (-> Spotlights).
Triebwerke, welche in der T7 auf und ab fahren wie ein Rotationskolbenmotor (Wankel) beim Mazda RX-8 (https://i.gyazo.com/d897c17cd2a8c750d9831c04780d771d.mp4).

Was hat man bei der T7 für 77 USD bekommen? Ein copy & paste EFB der 747 und ein neues Außenmodel. Von der ewigen Dauerleier des Global Flight Operations (GFO) ganz abesehen.

Die Ansage, “we are fully in to MSFS”, ist vor allem eine Absage an jegliche versprochenen P3D Updates für die T7 und die Kunden, welche bereits tief in die Tasche für die NGXu gegriffen haben – die übrigens teurer als der FSL war, aber keinerlei Mehrwert gebracht hat. Von den FSX-Sounds ganz abgesehen.

PMDG ist inzwischen vor allem dafür bekannt, kritische Feedbacks zu ignorieren:

https://forum.pmdg.com/forum/main-forum/general-discussion-news-and-announcements/pmdg-747-queen-of-the-skies-ii-forum/122688-general-feedback-boeing-747-400-and-8

https://forum.pmdg.com/forum/main-forum/pmdg-737-ngxu-for-prepar3d-v4/97553-nose-wheel-steering

Beta-Tester, die wohl noch nie in der Außenansicht des Flugzeug waren. Chapeau.

  • Sharklets

Eure Aussagen, vor allem in Bezug auf den Release der CaptainSim Boeing 777 für MSFS, sind extrem widersprüchlich. Ein Außenmodell für 30€ mit 747-Systemen verkaufen ein No-Go? Dem stimme ich zu.

Die Sharklets für ihren Preis kritisieren, der zu hoch ist? Dem stimme ich zu.

Aber die fortführende Kritik ist einfach daneben. Die Simulation lebt von der Imitation des Verhalten eines Pendant aus der Realität. Und selbst im Segelflug unterscheidet sich der Duo Discus zum Duo Discus XL (mit Winglets) massiv in der Wendigkeit und im Anflugverhalten. Das ganze wurde hier sinnvoll adaptiert und mit einem – das habt ihr leider vergessen – einmaligen Sytem, dem ersten extern nutzbaren EFB, wird die Simulation auf ein ganz anderes Niveau gehoben.

FSL macht einen guten Job und macht, was ihr eigentlich PMDG auf die Fahne geschrieben habt. Sie nehmen Kritik ernst, arbeiten am Produkt und hören auf die Kunden.
Bei PMDG werden unangenehme Forenbeiträge gesperrt, Meinungen unterdrückt und derzeit vor allem alte Produkte recycelt.

Die Sharklets sind ein Vehikel für einen Technologie-Transfer, dem muss man sich bewusst sein. Alleine die Tatsache, welche API’s FSL in Zusammenhang mit der Nutzung von GSX anbietet stellt offenkundig dar, wie sehr PMDG den Anschluss verloren hat. Auch wenn niemand von uns GSX und dessen Entwickler liebt.

Realismus, wie Eingangs erwähnt fordern, sich aber über die Detailtreue von FSL beschweren, steht in einem unseriösen und unverständlichen Gegensatz zueinander.
Ich finde die Entwicklungsdauer der Sharklets enorm zu lang und den Preis 20-30€ zu hoch. Allerdings fahre ich auch ein Auto aus Ingolstadt, dass ggf. einen ticken zu teuer ist. Gefällt mir aber, und hält seit 340.000 km was es verspricht, was mein vorheriger Passat nur bis 230.000 km konnte und danach wirtschaftlich nicht mehr zu betreiben war.

Wenn man eine klare Forderung formulieren kann, dann dass es endlich Zeit für einen Airbus A330, oder ein anderes Muster von FSL ist. Dem ist sich der Hersteller nach Ankündigung des A3XX, welcher deutlich mehr Kraftstoff mitnehmen kann, hoffentlich bewusst.

Alles in allem finde ich euer Produkt, den Podcast, zielführend und sympathisch.
Die widergespiegelten Meinungen sind allerdings sehr undifferenziert und schwer nachzuvollziehen. Gerade in Bezug auf PMDG scheint eine sehr unreflektierte und voreingenommene Meinung zu herschen die kaum zu belegen ist.

Hörst
Hörst
17 Tage zuvor
Antwort auf  Alexander

Ich bin da voll bei Raffi. Gefehlt hat in der Diskussion eher die Frage, wie es soweit kommen konnte dass FSL mit diesem Mumpitz so einen Reibach machen kann. Eine mögliche Antwort: die Flugsimulation ist derart entartet, dass manche Kunden für vermeintlichen Realismusgewinn immer stärkeren Stoff brauchen, wie ein Junkie.

Alexander
Alexander
17 Tage zuvor
Antwort auf  Hörst

Mumpitz? Meinst du den seriösen Support von FSL, der dezidiert auf die jeweiligen Probleme eingeht? Oder die tatsächlich fortschrittlichen Entwicklungen, wie das erste extern nutzbare EFB zusammen mit zwei neuen Flugzeugversionen und neuem Avionik-Standard, sowie einer korrekten Take-Off und Landing-Calculation? Das Update ist zu teuer, dem stimme ich dir zu. Die profane Reduzierung die du zu installieren versuchst, ist allerdings nicht haltbar. By the way, der Begriff “entartet” gehört nirgendwohin.

Hörst
Hörst
17 Tage zuvor
Antwort auf  Alexander

Man muss sich schon mal fragen wo diese Detailversessenheit noch hinführen soll. Wenn ich oben lese, der MSFS sei ja nur eye candy, obwohl es dafür inzwischen schon gute Maschinen gibt, zB CRJ, Justflight Arrow usw, und weitere in der Pipeline sind, dann frage ich mich: ist die Community so weit gekommen dass nur noch die Simulation von Wireless-Antennen auf Airlinern zählt?

Alexander
Alexander
17 Tage zuvor
Antwort auf  Hörst

Detailversessenheit? Du meinst, dass man keine halbfertigen 0815-Produkte in einer Simulation möchte, und nicht nur Knöpfe, die leuchten? Oder wie beim Aerosoft A330 die kopierten Systeme des A320? Eine Simulation ist immer noch das Abbild der Realität, welche bei FSL bis zum heutigen Punkt auch z.B. noch geringe Defizite im Bereich des Offset (SLOP) oder auch der ETP-Darstellung (-> A330) hat? Oder das diese ganzen Details, wie anpassungsfähige Airframe Configs uns in der virtuellen Airline extrem sinnvolle Möglichkeiten geben, die Operation näher an der Realität zu gestalten, und somit auch eine individuelle Komplexität zu schaffen. Und abgesehen davon hast du Recht – MSFS ist bis jetzt Eye Candy. Der direkte Vergleich der Aerodynamik zu, zum Beispiel, DCS, zeigt wie rudimentär die Simulation im MSFS ist. Ich erkenne als SPL+SEP Scheininhaber jedenfalls nicht das echte Flugverhalten wieder. Und in erster Linie sitze ich mit einem 800€ HOTAS + Pedalsystem hier, weil ich fliegen möchte. Das Problem sind nicht die CRJ-Käufer, die immer und immer wieder auf Aerosoft und ihre Massenproduktion hereinfallen, sondern eben Beschwerden wie deine. Ich fliege seit fast 1,5 Jahren ausschließlich mit dem FSL und habe bis auf die Ausnahme der Langstrecke, noch keine Langeweile erlebt. Im Gegenteil, mit RealTurb und Flügen wie zum Beispiel nach Madeira, erlebe ich immer wieder neue Aspekte die mein Erlebnis jedes mal aufs neue erweitern. Das sind die gleichen Menschen, die in sinnlosen CTP-Events in hunderten Flugzeugen an der Stange über den Teich fliegen und sich wundern: “Wieso gibt es denn keine Position Reports mehr?”. Die Frage ist einfach beantwortet, denn es gibt seit dem ADS-C Reporting und der Einführung des Data Link Mandate (DLM) Airspace vor etlichen Jahren solche Verfahren nicht mehr. Das Problem ist nicht, dass der Anspruch zu hoch, sondern zu gering ist (s. Captain Sim-Problematik). VATSIM ist ein Beispiel dafür, dass man technologisch nicht mit der Zeit (oder wenn, nur extrem verspätet) mitkommt. Vielmehr muss man inzwischen festhalten, dass es Gottseidank einen höheren Anspruch gibt. Wenn nicht jeder stumpf bei Captain Sim kaufen würde, dann hätten solche Developer keinen Platz, und andere würden an ihre Stelle treten (siehe iniBuilds) und deutlich bessere Add-Ons anbieten. Das gleiche Problem bei JustSim und Düsseldorf. Standard-Texturen an jedem Airport, alles aus der Box. Und wenn man solch einen Frass frisst, dann fragt sich ein Developer zurecht, ob es denn mehr sein muss. Und wenn man zu der Erkenntnis gelangt, dass es ausreicht, dann wird es wahrscheinlich auch keinen Fortschritt geben.

Hörst
Hörst
17 Tage zuvor
Antwort auf  Alexander

MSFS ist der Fortschritt, ob es dir gefällt oder nicht. Es ist die Plattform der Zukunft, und früher oder später werden auch die Profis wie du auf ihn wechseln. Sobald die Herren Rambazzo und Kalamaris ihre Produkte für den MSFS rausbringen geht das ganz schnell.
Und von wegen die Aerodynamik wäre so schlecht: flieg mal über eine Hangkante, und vergleiche was im P3D und im MSFS jeweils passiert. Ohne extra Add-ons!

Alexander
Alexander
17 Tage zuvor
Antwort auf  Hörst

So wie beim Aerofly FS2? Im Moment sehe ich vor allem einen unfertigen Beta-Simulator der optisch halbwegs überzeugt. Darüberhinaus sagen selbst die wenig renomierten Hersteller, dass die SDK nicht viel hergibt. Und wenn selbst Aerosoft so früh aufgibt, obwohl sie sieben Jahre am A330 ohne Fenster gearbeitet haben…

Thomas
Team
24 Tage zuvor

Vielen Dank für euer Feedback und die Diskussion

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