Wer hat beim Flusieren eigentlich einen Plan, was machen Buchstabenkürzel im Flugplan und kann man mit virtuellen Bonusmeilen Business-Class fliegen? Selbst in der Sommerhitze schließen sich die Simulanten wieder zur intimen Runde ein, um valide Strecken zu besprechen, virtuelle Prozeduren zu checken und die Frage zu lösen, was Top Gun mit dem Microsoft Flight Simulator machen wird.

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Thomas Stemmer
Thomas Stemmer
1 Monat zuvor

Guten Morgen,

beim Thema “VA” habt ihr mich kurzfristig auch in die Vergangenheit zurückversetzt. Soweit ich mich noch erinnere, war meine erste VA die Germain Airforce Virtual, nicht zu verwechseln mit der heutigen gleichnamigen, aber ebenfalls inaktiv erscheinenden vGAF.net, und wenn mich der “Rappel” holt, fliege ich noch immer mit meinem Callsign GAF1049 herum. Meine erste zivile VA war die “German Airwings” (GWG), eine fiktive VA, die aber hohen Wert auf “Wirtschaftssimulation” setzt. Rückblickend muss ich etwas lächeln, denn mir erschien, als ob damals der ein oder andere die VA realer sah, als sie tatsächlich war. Mag vielleicht auch dem damaligen “jungen” Alter geschuldet gewesen sein. Damals übernahm ich einfach auch das VA-Magazin, da mich das damalige Layout und die Inhalte, sagen wir mal, nicht wirklich angesprochen hat. So wurde aus einem 8-Seiten-Magazin dann irgendwas mit 60-80 Seiten Review. Vorteilhaft: man kam an kostenlose Review-Exemplare ran und ich frage mich heute noch, woher ich eigentlich die Zeit hatte, so viele Reviews zu schreiben. Das Magazin wurde dann ausgeweitet über die Grenzen der VA als “TakeOFF-Das Bordmagazin”, und ich kann mich noch an die Geschichten der “Lusthansa” erinnern, sowohl den Überfall innerhalb IVAO (oder war es FPI?) auf einen Lotsen: eine ziemlich große Meute ist mit ähnlich klingelnden Callsigns auf einen Schlag eingetroffen (alla “ABC1012″,”ABC1102″,”ABC2012”, usw.). Trotz des nahenden Nervenzusammenbruchs der Controller hatte man sich danach wieder alle lieb. Schöne Vergangenheit, damals war halt alles besser ;-). Aber worum ging es nochmals? Ach so, ja, VAs. Heute bin ich bei der “anderen” Lufthansa virtual und “auch” bei der BA-virtual (hallo Julius 😉 !). Allerdings bin ich bei letzterem lange nicht mehr geflogen und muss bis Ende Juli zumindest mich mal wieder einmal blicken lassen, da sonst meine Pilotenlizenz gelöscht wird…

Im diesmaligen Podcast ging es ja auch um SimBrief, das immer mehr an Liebhaber gewinnt, auch mich, der immer zu faul war, einen Flugplan zu erstellen. Ein Pilot muss schließlich fliegen… und warum die schöne Zeit mit Flugplanung vergeuden, wenn man sich stattdessen heutzutage mit der Cockpit-Preperation nebst Catering- und Cleaning-Aufgaben ganz anderen Sachen widmen kann, die am Ende genauso nutzlos sind … aber gehört doch irgendwie dazu, oder ?

BTW: Teilweise erwische ich mich dabei, das ich Szenerien nur dann erwerbe, wenn Sie im Flugplan meiner VA mit meinem Fluggerät “anfliegbar” sind. Kommt etwas neues heraus, schaue ich daher weniger auf die Qualität. Nur sehr selten, wenn es eine besonders gelungene Szenerie ist, mache ich daraus einen Charterflug, d.h. einen “inoffiziellen” VA-Flug. Oder man versucht trotzdem, in London City mit einem A320 zu laden (was ich in Augsburg geschafft hatte, aber starten konnte ich nicht mehr … ), also eine Art “Herausforderung” zu meistern, nur, damit man einen Grund hat, die Szenerie zu erwerben.

Mal wieder ein Themenvorschlag… ich würde gerne mal was zum Thema “Raubkobien” (oder sind es “Sicherungskopien”) erfahren, wie sich das Thema heute so gestaltet. Ich war der Meinung, früher war es “schlimmer”, da wurden selbst innerhalb VAs illegal Kopien verteilt. Heute herrscht zumindest in den Communities, in denen ich mich bewege, eine “0-%-Toleranz”. Zumindest kann ich nachvollziehen, dass viele, die nicht so viel Geld in der Tasche haben, damit natürlich auch in den Genuss ihres “Hobbys” kommen, natürlich zu Lasten derer, welche zahlen. Mich wundert ehrlich gesagt schon, dass die AddOn-Betreiber nicht mal auf die Idee kommen, ihre Software auch “on-Demand” anzubieten, d.h. ich wähle mir einen Start- und Landelfughafen aus und zahle nur für diese einmalige Sache eine geringe Gebühr. Wenn mir die Szenerie gefällt, könnte ich sie mir ja noch immer holen. Nur mal so als Denkanstoss. Hm … obwohl… vielleicht sollte ich mir das gleich mal patentieren lassen ;-).

Danke für den Podcast und die damit verbundenen Rückblicke in die Vergangenheit. Bin gespannt, was die anderen so schreiben…

Viele Grüße
Thomas

Alexander
Alexander
1 Monat zuvor

Ein interessanter Beitrag, der meine zwiegespaltene Meinung zu eurer Sichtweise bestätigt.
Ich finde die Machart eures Podcast hervorragend, die Tonqualität im übrigen genauso, allerdings verliert ihr euch manchmal darin, euer eigenes Hobby selbst zu zerlegen. Für mich persönlich ist das ein gutes Beispiel für das Selbstbild dieser Szene, die sich nie richtig gefunden hat.
Während man sich bei VATSIM, IVAO oder in der zivilen Flugsimulation oftmals in selbstreferenziellen Sinndiskussionen verliert, zeigt sich die Sparte der Militärsimulation mit DCS in einem ganz anderen Bild. Wenn man in der DCS Open Beta einen Server betritt, weiß man genau was einen erwartet: You see what you get.

Professionelles Fliegen auf einem Operation Blue Flag Server oder freies Turnen auf dem Kunstflugserver? DCS bietet eigentlich für jeden Geschmack etwas an und bekennt sich klar zu diesem Thema. Wenn wir kombinierte Operationen fliegen, dann ist unser Anspruch dass wir nutzen, was uns das Add-On bietet. Und das versuchen wir mit einer beständigen Lernkurve täglich aufs Neue.
Vor allem zeigt sich bei Eagle Dynamics und deren Add-On, dass man keine tote Kuh reitet, wie man sie heutzutage von PMDG verkauft bekommt. Während jahrelang bestehende Bugs im Forum totgeschwiegen werden (Quelle: https://forum.pmdg.com/forum/main-forum/pmdg-777-forum/131414-boeing-777-200er-thrust-reverser-and-engine-spool-up-time), findet man bei DCS grundsätzlich ein offenes Ohr für die Weiterentwicklung und seriöses Feedback. Und so entwickelt sich DCS, wenn auch Stück für Stück, zu einem bombastischen Umfeld weiter.
Das bringt mich wiederum zur Eingangaussage, denn bei DCS fliegt man militärische Flugzeuge und bekennt Farbe zu dem, was man macht.

Das vermisst man in der zivilen Flugsimulation und auch in diesem Podcast. Grundsätzlich gebe ich euch damit Recht, dass jeder einen für sich passenden Anspruch finden muss. Zum einen ist nicht jeder fähig, jeden Sachverhalt zu verstehen und zum anderen hat User eine eigene Interessenlage.
Eine Simulation ist die Nachbildung der Realität, so weit die Definition. Richtigweise wurde festgestellt, dass “Failures” eigentlich nicht auftreten und in der Kraftstoffplanung oder der “situational awareness” keine Rolle spielen. Viele andere Dinge tun es beim Onlinefliegen allerdings doch. Hohes Verkehrsaufkommen, Unwetter und entsprechende Go-Arounds, Delay-Vektoren oder schlicht und ergreifend Wartezeiten am Boden die auf dem Weg zu 3000 Meter betonierter Entfaltungsmöglichkeit plötzlich die Reserven ankratzen.

Die Kernfrage für uns alle lautet doch: Was will man eigentlich? Und da sind wir mit unseren althergebrachten Onlinenetzwerken leider vor 15 Jahren stehengeblieben, was Software und Anspruch an die Idee von “as real as it gets” geht.
Ich bin selbst lizensierter Flugdienstberater und halte es mit Simbrief, wie der Konsens im Podcast war. Ich plane eine sinnvolle Route ohne CFMU-Validierung und lege mir ein klares Szenario für den Flug vor. Darüberhinaus bietet Simbrief schlicht und ergreifend auch nicht viel mehr Möglichkeiten der Beeinflussung (MFT, MTT, MCT, Sector Tankering, Protected/Unprotected Contingency, RCF oder PDP).

Im Kern habe ich für mich persönlich zwischen den Zeilen herausgehört, dass Arbeitsschritte wie CFMU-Validierung, realOPS-Flüge und sonstiges dazu dient, ein Ziel zu verfolgen und ein Erfolgserlebnis zu haben.

Nachdem ihr CondorVirtual angesprochen habt kann ich von unserer Seite auch bestätigen, dass wir eine offizielle Genehmigung der Condor, aber auch klare Richtlinien von Ihnen haben. Unser Konzept sieht vor, dass wir nicht nur einen Flugplan in vAMSYS anbieten, sondern darüberhinaus ein wachsendes eLearning-System aufbauen, welches dem Piloten eine Wissensdatenbank eröffnet. Hierbei versuchen wir den Spagat zwischen realistischen Verfahren und sinnvoller Anwendung im Simulator zu finden, um unseren Mitgliedern ein Lernumfeld bereitzustellen und darüberhinaus auch sinnvolle Hürden aufzubauen, die eine langfristige Bindung sicherstellen und aus unserer Sicht dafür sorgen, dass unsere Piloten einen Standard erfüllen, wie wir ihn uns von allen Piloten auf VATSIM wünschen.
Dazu bieten wir realOPS Events an, die genau das machen, was VATSIM seit Jahren (mit Ausnahme des sehr sinnvollen Cross the Pond Lite) nicht macht. In die Breite gehen.

Wir wollen keine unrealistischen Flüge an der Perlenstange die hauptsächlich dafür sorgen, dass ein Flughafen innerhalb kürzester Zeit überlastet ist. Wir stellen einmalig im Quartal den täglichen Flugbetrieb dar, in diesem Fall erstmalig zusammen mit TUI, Edelweiss, Eurowings und Luxair, und versuchen mit sinnvollem Sloting und dezidierten Briefings das Flugerlebnis auf ein “echtes” Niveau zu heben. Und dafür ist eine virtuelle Airline aus meiner Sicht die beste Möglichkeit, denn wir bieten neben diesen Events auch ein überwachtes Tracking an in dem wir den Piloten sinnvolle Tipps für eine bessere Flugdurchführung geben – oder eben daraus ableiten, Landetrainings einzuführen, wenn die Landungen auf einmal nicht mehr wollen. Das Ergebnis ist meistens sehr positiv, denn die wenigsten haben profunde Kenntnisse über Procedures oder das handwerkliche fliegen.
Und das Tracking im Allgemeinen wirkt für die meisten förderlich – denn nichts anderes mache ich mit Strava oder Garmin und meinem Navigationsgerät auf Mountainbike und Rennrad.

Alles in allem finde ich den Tenor: “Hosen runter, wer ist auch in einer VA?”, wie eingangs erwähnt, kontraproduktiv, zumal ein recht negativer Ton mitschwingt.
Ich kann einer “Rapshansa” (oder ähnlichen), und dem Personenkult welcher damit impliziert wird, auch nichts abgewinnen und finde, dass sowas unserem Umfeld wirklich nachhaltig schadet.

Alles in allem muss man für sich den Anspruch definieren: Ich muss auch nicht auf die Minute genau dem Flugzeug hinterherfliegen, allerdings bette ich mich gerne in gute Gesellschaft. Und ein Flugbetrieb, wie wir Ihn bei Condor vorfinden, ist ein hervorragendes Beispiel für riesige Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Wissen und Handwerk.
Während sich alle über die Kosten für Add-Ons und ein aus ihrer Sicht sinnloses EFB beschweren, zeigt sich auch bei uns immer wieder, das 9 von 10 Piloten die Basisfunktion der T/O-Performance gar nicht verstehen und erst im Nachhinein den Wert dahinter zu schätzen wissen. Aus meiner Sicht ist das bereits ein großer Gewinn und sorgt im kleinen dafür, dass man ein Produkt wie den FSL A320FAM besser zu schätzen lernt und überhaupt das volle Potenzial erkennt.

Wenn man dann noch beim Event seinen Operations Support, Payload-Zahlen und Co. aus dem integrierten ACARS bekommt, wovon andere Hersteller seit fast einem Jahrzehnt träumen, während ihre Flugzeuge beim Landen immernoch Männchen machen, sorgt das dafür dass man das Thema virtual Airline selbstsicher und positiv darstellen kann.

Alexander
Alexander
1 Monat zuvor
Antwort auf  Julius

Hey Julius, Danke für die ausgewogene Antwort. Natürlich sehe ich euren Beitrag und die Inhalte im Podcast aus verschiedenen Blickwinkeln und möchte euch auch gar nicht absprechen, dass ihr die Entwicklung dargestellt hab. Richtig positiv kam es mir, wie oben angedeutet, allerdings nicht herüber. Das mag eben auch an der Einleitung liegen, die den Hörer auf eine gewisse Fährte lockt.

Soweit zumindest mein Eindruck. Ich muss auch nochmal nachschärfen, indem ich zugebe, dass ich Fantasie-Airlines wie World of Holiday nicht wahnsinnig repräsentativ finde. Allerdings habe ich dabei etwas übergangen, dass ihr die BAVirtual auch präsentiert habt.

Zum Thema DCS vs. zivile Luftfahrt muss ich allerdings auch nochmal darauf hindeuten, dass der Vergleich etwas hinkt. Wenn du auf Blue Flag Fehler machst, bist du zumindest temporär erstmal gebannt. Daraus will ich nicht schließen, dass VATSIM das auch machen soll. Allerdings kann man, wie in etlichen Forenbeiträgen auf VATSIM ersichtlich, derzeit eher feststellen, dass die Server langsam zu Free2Play-Beispielen werden.

Ich hatte die veralteten Strukturen (inklusive Software) von VATSIM ja bereits angesprochen. Und ihr habt vollkommen richtig angesprochen, welche Komplexität die Flugplanung in vielerlei Hinsicht hat (Performance Based Navigation (PBN)-Codes zum Beispiel).

Wenn man demgegenüber sieht wie professionell DCS-User Tutorials auf YouTube anbieten, kann man daraus mehrere Schlüsse ziehen. Zum einen ist unsere Alterstruktur entweder extrem jung oder extrem alt, was die goldene Mitte (DCS) fehlen lässt. Zum anderen fehlt es an einer Generation die sich besser an moderne Medien und Kommunikationsstrukturen anpasst.Beides können wir in der Arbeit mit unserer virtuellen Airline täglich beobachten. Alleine die Statistiken sprechen deutliche Worte. DCS hat interessanterweise ein ganz anderes Altersklientel, welches angesprochen wird. Hier habe ich jedenfalls noch selten sehr junge Piloten erlebt, geschweige denn sehr alte.

Das Problem mit den Skills in VATSIM zeigt sich jedenfalls durch die Mischung dieser verschiedenen Aspekte und der Situation, dass es im Prinzip einen Open-World Server gibt. Und da kommt einem eine Qantas Boeing 737-800 in Innsbruck entgegen, die immernoch ihre Positionsmeldungen abtippt während sie einen Non-Precision Approach macht und der MSFS-User mit der CRJ und LH-Flugnummer statt Callsign am Boden steht, da unsere Programme keinerelei Überwachungs- oder Kausalitätsprüfung vornehmen. Denn es läuft, wie es unverändert seit Beginn läuft. Vielleicht mit einem neuen und hervorragenden Voice Codec, aber sonst…

Wenn wir es endlich schaffen hier richtige Aspekte zu setzen, dann wird das Thema zukünftig vielleicht auch weniger mit einem Augenzwinkern gesehen, sondern hat die gleiche Reaktion wie ein Gespräch über DCS in dem das Feedback eher ein “wow!” ist. 🙂

Marlon
Marlon
1 Monat zuvor
Antwort auf  Alexander

Ein super geschriebener Kommentar, mit einem tollen Einblick hinter die Kulissen. Vielen Dank dafür!

Jakob
Jakob
1 Monat zuvor

Guten Morgen in die Runde 🙂

Nun höre ich schon seit Anfang euren Podcast, und will mich an dieser Stelle mal von Herzen bei euch bedanken – für super interessante insights in die Szene durch eure spannenden Gäste, und ebenfalls für zahllose, kurzweilige Stunden mit reichlich Lachern aufgrund eurer ganz eigenen Art.
Beim Thema VA geht’s mir genauso wie meinem Vorredner. Es war ein Trip in meine Studententage 😊 Dort war ich wie Du Rafi Mitglied der Swiss VA. Hast Du auch noch Deinen Crew-Pilotenausweis im Checkkartenformat? Meiner hängt nach wie vor im passenden Holster in der Küche 😄
Die VA hatte mich von Anfang durch ihr Auftreten und die Nähe zur realen Swiss in ihrem Bann. Vom Regionaljet Piloten habe ich mich zum Airbuscaptain hochgearbeitet und über 5000 Flugstunden angehäuft.
Als ich vergangenes Jahr nach ziemlich langer Pause (von P3D stand grad am Anfang bis zum FS2020) wieder zur Passion zurückgefunden habe, wollte ich natürlich auch wieder für die VA fliegen. Aber aufgrund der alleinigen Zulassung von Onlinepiloten mit aktuellem Typerating (ist bei mir durch die Pause alles nicht mehr existent) wird das nun wohl noch etwas dauern. Eigentlich schade. Auf jeden Fall hat der Airbus meines aktuell nun auch entstehenden Homecockpits selbstverständlich eine Swiss Kennung und ich fliege wider von LSZH 😊 Die FSDT Szenerie war mit ihrem Erscheinen sofort Pflicht 😄

Hörst
Hörst
1 Monat zuvor

Wieder eine schöne Folge. Danke!
Was mir diesmal besonders auffiel: General aviation taucht bei euch eigentlich nie auf. Das ist auch kein Vorwurf, bloß eine Beobachtung. Mir scheint, das gilt insgesamt für die deutsche Flugsimulatorszene, die Mehrheit befasst sich mit simulierten Linien- oder Urlaubsflügen.

Die allgemeine Luftfahrt (also zB von der Echo-Klasse bis hin zu Bizjets, aber auch Helis) findet hingegen wenig Resonanz.
Im Unterschied dazu habe ich den Eindruck, gerade die amerikanische Community nutzt Flugsimulation auch eher in diesem Bereich, obwohl ich das jetzt zahlenmäßig nicht belegen kann. Meine Theorie dazu: in den USA ist die private Luftfahrt wesentlich nahbarer und präsenter als in D. Viele Geschäftsleute besitzen ein eigenes Flugzeug für ihre Business Trips, so manche junge Leute machen ihren Flugschein und setzten dann gleich einen CFI drauf, um Stunden zu sammeln und irgendwann beruflich zu fliegen usw. So mancher hat Piloten in der Verwandtschaft. In Deutschland wiederum fliegt kaum jemand privat, und wenn, dann sind es meist ältere Leute. Als Deutscher kommt man daher meist nur mit Fliegerei in Berührung, wenn es einmal im Jahr mit dem Airbus nach Mallorca geht.
Entsprechend simuliert der Deutsche dann lieber den Urlaubsflug, als mit einer Citation exotische Orte zu bereisen.
Wie seht ihr das, liege ich mit der Einschätzung richtig? Oder fliegt ihr auch mit der Skyhawk im Simulator herum und redet bloß nicht darüber? 😉
Würde mich freuen wenn ihr das Thema mal besprechen könntet.

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