Im Rahmen des FSWeekend 2026 in Lelystad hat der Hardware-Hersteller MOZA Racing sein Portfolio für die Flugsimulation deutlich erweitert. Die Neuvorstellungen umfassen Steuerungseinheiten für den Autopiloten, ein Navigations-Interface sowie modulare Instrumenten-Panels. Damit baut das Unternehmen, das ursprünglich aus dem Sim-Racing kommt, sein im Jahr 2024 gestartetes Flight-Ecosystem weiter aus.
Die Neuvorstellungen im Detail
Die neuen Produkte zielen primär auf Nutzer ab, die physische Bedienelemente für komplexe Flugzeugsysteme in ihr Setup integrieren möchten.
- MA3F Electronic Flight Control Module (EFCM): Dieses Modul dient als dediziertes Interface für Autopilot-Funktionen. Es ist optisch an moderne Verkehrsflugzeuge angelehnt und verfügt über haptische Drehregler sowie digitale Anzeigen zur Steuerung von Parametern wie Geschwindigkeit, Höhe und Kurs.
- MA3F Flight Computer Display (FCD): Als Ergänzung zum EFCM bietet das FCD eine physische Schnittstelle für das Flugmanagement-System. Das Gerät kombiniert ein hochauflösendes Display mit einer beleuchteten Tastatur und einem Metallgehäuse. Laut Hersteller unterstützt es neben der Routeneingabe auch Checklisten-Funktionen und operative Planungstools.
- MGX1000 Instrument Panel: Hierbei handelt es sich um ein 10,4-Zoll-IPS-Display, das als Primary Flight Display oder Multi-Function Display genutzt werden kann. Das Panel verfügt über integrierte Drehregler am Gehäuserand. Mehrere Einheiten lassen sich kombinieren, um beispielsweise ein G1000-Glascockpit nachzubilden. Die Verbindung erfolgt per USB ohne Notwendigkeit eines zusätzlichen Grafik-Ausgangs am PC.
- FMP18 Panel System: Dieses System richtet sich an Nutzer von Militärsimulationen. Es ist modular aufgebaut und umfasst MFD-Rahmen, zentrale Kontrollpaneele und beleuchtete Schalter, die flexibel für verschiedene Kampfjet-Layouts konfiguriert werden können.

Software und Integration
Sämtliche Komponenten werden über die bestehende MOZA Cockpit Software (ehemals Pit House) konfiguriert und verwaltet. Dies ermöglicht eine zentrale Zuweisung von Telemetrie-Daten und Beleuchtungseffekten.
Verfügbarkeit und Preisgestaltung
Während MOZA die Hardware vor Ort funktionsfähig präsentierte, stehen konkrete Veröffentlichungstermine und Preise für den europäischen Markt noch nicht final fest. In einer Fragerunde während des Events deutete das Unternehmen jedoch an, dass eine Markteinführung im Laufe des Jahres 2026 angestrebt wird. Die Preisgestaltung soll sich laut MOZA im wettbewerbsfähigen Bereich bewegen.

Toll, wenn es ein „wettbewerbsfähiger Bereich“ bezüglich der Preise sein soll.
Das ist ja maximal schwammig. Moza wird also deutlich über Wincrtl liegen.