GSX Nutzer kennen das: Die Abläufe sind eigentlich fast immer gleich, die Kommunikation welche von GSX kommt erst recht. Hier möchten die AviationLads, in Partnerschaft mit LAND3 Simulations, dem Entwickler von vRAAs, zukünftig für Abhilfe sorgen und stellen dafür ihre GSX-Erweiterung, „Cockpit2Ground“ vor. Wir konnten bereits vorab einen Blick für euch darauf werfen und vor allem zuhören.
Kommunikation ist eigentlich überall das Nonplusultra. Sei es non-verbal, aber eben vor allem auch verbal. Gerade hier wird GSX mit der Zeit durchaus etwas eintönig. Mit wenigen Ausnahmen begrüßen einen fast überall die gleichen Stimmen und die Procedures und Abläufe wiederholen sich. Dabei sind gerade die Pushback-Abläufe, auch nicht wirklich der Realität entsprechend.
Mit Cockpit2Ground (kurz C2G von hier an) wird dies dynamisiert und der MECH, FLT oder Ramp Knopf, bekommt im Flugzeug eine Bedeutung. Soweit möglich, wird dieser zur Lautstärkenregulierung in von C2G aktiviert. Nach der Verbindung des Headsets und der Begrüßung, übernimmt C2G zudem einige Duties. So werden bei unterstützten Addons die Chocks und GPU (nach Arrival und nach deaktivieren der GPU) gesetzt und wieder entfernt.
Runderneuerte Pushback-Comms, De-Icing und Simbrief Integration
Der vermutlich größte Punkt, ist die runderneuerte Pushback-Kommunikation. Im Fenix bspw., wird diese wie üblich über das Beacon Light aktiviert. Dabei liest C2G aus ob es sich um einen Taxi-Out Stand, Towbar-Pusher oder einen Lifter handelt, passt die Comms dahingehend an und teilt dem Piloten die Offblock-Zeit mit. Die Engine-Start-Sequence ist dabei bereits vorab angepasst auf etwaige Besonderheiten. So ist es bei Airbus seit geraumer Zeit Standard-Policy, zuerst Triebwerk 1 zu starten. Grundsätzlich lässt sich diese aber auch vom Endnutzer nach belieben einstellen.
Dinge wie das Wetter, Uhrzeit sowie die Engine Start Sequence werden dabei ebenso berücksichtigt und dynamisch in der Kommunikation angepasst. Nach Abschluss, gibt es noch einen personalisierten „Send off“. Auch ein Single Engine Taxi Out ist aktivierbar und resettet sich nach jedem Flug, sodass man nicht vergessen kann diesen zu deaktivieren.
Neben der Startsequenz, kann der Nutzer zudem weitere Teile der Software personalisieren. So lassen sich die Radio Effekte, Intercom und die Background & Ambience Geräusche, entweder komplett selbst einstellen oder es können vorhandene Profile genutzt werden.



Neben dem Pushback, wurden auch die De-Icing Comms ersetzt und das Programm mit einer Simbrief-Integration ausgestattet, welche die Route, sowie die Airline ausliest. Dies sorgt für die automatische Auswahl der korrekten Cockpit-Sprache (bspw. deutsch bei DLH-Lufthansa), ebenso wie Sprache und Akzente auf der Rampe (polnischer Akzent in Warschau).
Hierzu gibt es eine Auswahl von über 180 Stimmen, welche so die verschiedensten Sprachen und Akzente abbilden sollen. Allein in deutsch, gibt es Akzente für bspw. norddeutsch, bayerisch, berlinerisch, sächsisch, pfälzisch oder den „Ruhrpott“.
Dadurch wirken die Funksprüche direkt viel authentischer und personalisierter. Kleiner Nachteil ist hier jedoch, dass viele hier KI-erstellt sind und man dies gelegentlich auch heraushört.
Einige Content-Creator nutzen jedoch auch die Möglichkeit eigene Stimmen und Funksprüche einzuspielen, wodurch diese noch verbessert werden. Diese tatsächlich menschlichen Stimmen sind dann als „Pro-Voices“ gekennzeichnet und inkludiert.






Integrationstiefe, Release-Datum und Preis
Grundsätzlich gibt es jedoch auch unterschiede, wie tief die Integration und Automation von C2G und eben auch GSX am Ende, mit dem Flugzeug geht. Die Liste mit den aktuell speziell und detaillierter unterstützten Flugzeugen wird laufend aktualisiert und lässt sich bei den AviationLads finden. Für alle nicht gelisteten Addons, gibt es jedoch ein generelles Preset, welches die grundlegenden Funktionen abdeckt.
Cockpit2Ground erscheint am 08. September, exklusiv auf Contrail, zum Preis von 14,99€, zzgl. MwSt.. Eine vorhandene FSDreamTeam GSX Pro Lizenz und Installation für den MSFS 2024, ist Voraussetzung. Die vollständigste Integration gibt es aktuell mit der Fenix A320-Reihe. Weitere Information zu C2G, könnt ihr auf den Seite der AviationLads finden.
Ist das jetzt eine Preview oder fast schon ein kleines Review? Das überlasse ich euch. Ich persönlich möchte Cockpit2Ground nach den letzten paar Wochen der Nutzung tatsächlich nicht mehr missen. Es wertet die vorher versteiften GSX Funksprüche deutlich auf, macht sie dynamischer, regionaler und vor allem realistischer.
Vielen Dank an Maurice und die AviationLads, sowie an das Team von C2G, welche uns das Tool vorab bereits zur Verfügung gestellt haben!

Klingt interessant🙂
Muss ich testen 😀
Hört sich sehr interessant an. 15 tacken finde ich auch okay. Wird wohl gekauft 👍🏼
Hört sich vielversprechend an und ich freue mich sehr darauf. Ich nutze aktuell die Kommunikation mit der Rampe per SayIntentions. Das ist aber noch etwas ausbaufähig. Da hört sich die Featureliste und der Vorgeschmack im Trailer schon deutlich interessanter an.
Ich sehe das mit sayintentions wie du, da gibt’s noch Luft, aber keine Knöpfe oder Mausklicks mehr zu brauchen ist für mich derzeit unschlagbar. Dennoch klingt das Tool wirklich vielversprechend.
Wenn es das hält, was es verspricht ist es auf jeden Fall den Kauf wert. Es macht sicher das eintönige GSX wieder richtig „spannend“. Preislich kann man auch nicht meckern.
Es kommt auf meine Wunschliste, warte aber noch die ersten Eindrücke Anderer ab. Man weiss ja nie… 😉