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Wer im DCS mit einem Einsteigerstick angefangen hat, kennt den Moment. Der Stick selbst ist in Ordnung, aber der Schub hängt an einem kleinen Schieber an dessen Basis oder an einem einzelnen Hebel, der sich anfühlt wie ein Lautstärkeregler. Für die ersten Platzrunden reicht das. Spätestens beim ersten zweistrahligen Jet, beim ersten Anflug mit asymmetrischem Schub oder beim ersten Versuch, Funk, Radar und Waffen über Tasten statt über die Tastatur zu bedienen, fehlt etwas. Und dann steht man vor einer unangenehmen Wahl: Die vernünftigen Gashebelbasen kosten schnell so viel wie der ganze bisherige Aufbau, und darunter beginnt die Welt der Kompromisse.

Genau in diese Lücke zielt der URSA MINOR Combat Throttle. WINCTRL verspricht zwei getrennte Hebel mit Hallsensoren, einen Metallkern, Rasten für Nachbrenner und Abstellen, Vibration in beiden Griffen und bis zu 89 Eingaben. Ich hatte die Variante Metal.EX auf dem Tisch, also den Gashebel samt seitlichem Erweiterungsmodul. Um es vorwegzunehmen: Das Ding macht Spaß. Nur der Kunststoff stört mich etwas, und warum, dazu kommen wir.

Warum überhaupt ein eigener Gashebel?

Bevor wir uns das Gerät ansehen, lohnt der Blick auf das Prinzip, für das es gebaut ist. In einem Kampfflugzeug liegt die linke Hand nicht nur auf dem Schub. Der Gashebel ist dort das zweite Bedienzentrum neben dem Stick: Funk, Sensorsteuerung, Radarcursor, Bremsklappen und die Auswahl der Ziele laufen über Schalter im Griff, damit die Hände in den entscheidenden Momenten nicht loslassen müssen. Dieses Konzept heißt HOTAS, Hände an Schub und Steuerknüppel.

In der Simulation funktioniert das nur, wenn der Gashebel genug Eingaben mitbringt und man sie blind findet. Dazu kommt bei zweistrahligen Mustern die Frage, ob sich beide Triebwerke getrennt steuern lassen. Daran muss sich ein Gerät wie der Combat Throttle messen lassen. Nicht daran, ob er aussieht wie ein echter Jet-Gashebel, sondern daran, ob die linke Hand dort bleiben kann, wo sie hingehört.

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WINCTRL. Wer da eigentlich baut

Den Hersteller kennen die meisten noch unter einem anderen Namen. Hinter WINCTRL steht die Chengdu WinWing Tech Co. Ltd. aus Chengdu in der westchinesischen Provinz Sichuan. Ende Dezember 2025 kündigte das Unternehmen an, den Markennamen WINWING aufzugeben und ab 2026 als WINCTRL aufzutreten. Der neue Name soll für präzise Steuerung stehen, als Hintergrund wurden Auseinandersetzungen um die Marke in den USA genannt. Verbunden war der Wechsel mit Zusagen: besser abgestimmte Hardware, stärkerer Kundendienst, erweiterte Garantieleistungen und mehr Nähe zur Community über Betaprogramme und Treffen vor Ort.

Groß geworden ist die Firma mit Steuerungen für Kampfflugzeuge, inzwischen baut sie ebenso Panels und Gashebel für Airbus- und Boeing-Cockpits. Die Ursa-Minor-Reihe ist dabei der Einstieg in dieses Programm. Den Fighter Joystick der Reihe hatten wir 2024 bereits im Test, damals noch unter dem Namen WINWING. Der Combat Throttle ist das passende Gegenstück für die linke Hand. Wichtig, um Verwechslungen zu vermeiden: Unter dem Namen Ursa Minor verkauft WINCTRL auch den Airbus-Gashebel 32 Throttle Metal. Mit dem hat der Combat Throttle außer dem Namen nichts gemein.

Angekündigt wurde der Combat Throttle Ende Oktober 2025, damals noch als WinWing-Produkt und mit einem Preis ab 154,95 Dollar. Es gibt ihn in zwei Fassungen: als Metal mit dem reinen Gashebel und als Metal.EX mit zusätzlichem Erweiterungsmodul.

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Metal. Wie viel davon wirklich drinsteckt

Das Wort im Namen weckt Erwartungen, und hier muss man genau hinschauen. WINCTRL nennt einen Kern aus Aluminium mit Industrielagern, Rasten und Mechanik aus Metall, einen verstärkten Rahmen und eine Bodenplatte aus Aluminiumdruckguss. Auch die beiden Griffe haben einen Metallkern. Das Gehäuse dagegen besteht aus ABS-Kunststoff, und das schreibt der Hersteller ausdrücklich dazu.

In der Hand bedeutet das: Der Gashebel ist deutlich leichter als eine Vollmetallbasis, und die Flächen, die man anfasst, sind Kunststoff. Genau das ist der Punkt, der mich stört. Wer „Metal“ im Produktnamen liest und das Gerät dann in die Hand nimmt, erwartet ein anderes Gefühl. Der Metallkern macht sich eher indirekt bemerkbar: Er sorgt für Gewicht unten in der Basis und damit für einen ruhigen Stand.

Dazu kommen zwei Hinweise aus dem Handbuch, die man ernst nehmen sollte. Die beiden Fingerlifts sind aus Kunststoff und können bei heftigem Aufprall oder hoher Belastung brechen, die Bedienkraft soll 40 Newton (wie auch immer man das einschätzen soll))= nicht überschreiten. Ein Warnaufkleber am Gerät erinnert noch einmal daran. Auch der Drehschalter und die beiden Encoder auf der Basis sowie der kleine Joystick am Griff vertragen nur Drehen beziehungsweise Kippen, kein Drücken oder Ziehen. Das ist ehrlich kommuniziert, schränkt aber ein, wie beherzt man im Gefecht zugreifen darf.

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Hall statt Schleifer

Die beiden Schubachsen arbeiten mit berührungslosen Hallsensoren. Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen Gashebeln dieser Preisklasse, die mit Potentiometern arbeiten. Ein Potentiometer ist ein Schleifer auf einer Widerstandsbahn: Er nutzt sich ab, beginnt irgendwann zu rauschen, und die Werte springen. Ein Hallsensor misst ein Magnetfeld, berührt nichts und verschleißt dadurch nicht. Für einen Gashebel, der täglich hin und her geschoben wird, ist das die richtige Wahl. Ein Detail aus dem Handbuch passt dazu: Starke Magnetfelder in der Nähe, etwa Lautsprecher oder Elektromotoren, können die Werte stören.

Jeder Hebel hat 65 Grad Weg. Über einen Schiebeschalter am Griff, im Handbuch Synchronisationssperre genannt, werden beide Hebel miteinander gekoppelt oder getrennt. Gekoppelt steuert ihr beide Triebwerke mit einer Hand, getrennt lassen sie sich einzeln fahren, wie bei zweistrahligen Mustern gewünscht.

In der Software lassen sich die Achsen in vier Betriebsarten nutzen, im Handbuch Mode 0 bis Mode 3 genannt. Sie unterscheiden sich darin, wie die Achse den Bereich zwischen Abstellen und Leerlauf ausgibt und welche Achsbezeichnungen Windows sieht. Dazu kommen pro Hebel eigene Tasteneingaben an den Rasten. Das klingt nach Kleinkram, ist aber genau das, was man braucht, wenn ein Modul im Simulator die Abstellstellung als Taste und nicht als Achsbereich erwartet.

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Rasten. Mit Nachdruck

Die Hebel haben laut Handbuch fünf Rasten. Wichtig sind vor allem zwei. Zwischen Leerlauf und Abstellen sitzt die Fingerlift-Sperre: Wer das Triebwerk abstellen will, muss den kleinen Hebel unter dem Griff anheben, erst dann lässt sich der Schubhebel nach hinten ziehen. Das ist dem Vorbild nachempfunden und verhindert, dass ihr im Anflug versehentlich ein Triebwerk abwürgt.

Die zweite ist die Nachbrennerraste. Sie lässt sich über einen versteckten Schalter abschalten, für Flugzeuge ohne Nachbrenner, für Hubschrauber oder für alles, bei dem man einen durchgehenden Hebel will. Ist sie aktiv, muss man den Hebel spürbar kräftig über die Schwelle drücken. Das ist gewollt, denn im Flug soll der Nachbrenner nicht nebenbei kommen. Der Schalter selbst geht allerdings ebenfalls sehr schwer. Das Handbuch warnt sogar ausdrücklich davor, sich dabei die Finger zu verletzen. Mit dem Fingernagel kommt man da nicht weit.

Die Dämpfung stellt ihr für jeden Hebel getrennt über zwei Rändelräder vorn an der Basis ein. Im Uhrzeigersinn wird es leichter, gegen den Uhrzeigersinn schwerer. Werkzeug braucht es dafür keins, und die Einstellung lässt sich auch mitten im Flug nachjustieren.

In jedem der beiden Griffe sitzt ein eigenes Vibrationsmodul. Gespeist wird es über SimAppPro mit Daten aus dem Simulator: Fahrwerk, Aufsetzen, Strömungsabriss, Kanone. Was beim Stick inzwischen fast dazugehört, ist am Gashebel in dieser Preisklasse ungewöhnlich. Wichtig ist der Unterschied zum Force Feedback: Die Hebel werden nicht aktiv bewegt, sie vibrieren nur. Die Stärke und das Verhalten lassen sich in der Software anpassen.

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Der Griff. Viel unter dem Daumen

Der Griff orientiert sich an klassischen Kampfjets und fasst die wichtigsten HOTAS-Funktionen zusammen. Laut Hersteller liegen alle Schalter im Griffbereich der Finger. Verbaut sind drei Taster, ein Schiebeschalter, ein Dreistufenkippschalter, die Synchronisationssperre, ein Daumenrad mit rund 300 Grad Drehwinkel, ein selbstzentrierendes Daumenrad mit 50 Grad, ein kleiner Joystick und drei Fünf-Wege-Schalter.

Zwei Elemente sind für den Kampfjet besonders interessant. Der kleine Joystick auf der Rückseite des Griffs arbeitet wahlweise analog oder als Fünf-Wege-Schalter. Analog eignet er sich als Radarcursor, also genau für die Funktion, für die man im echten Cockpit den Gashebel nicht loslässt. Das selbstzentrierende Rad wiederum lässt sich als Achse nutzen, zum Beispiel für die Reichweite des Radars, und rastet in der Mitte spürbar ein. Die Fünf-Wege-Schalter sind dagegen reine Tasten ohne Achsfunktion.

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Die Basis. Acht Tasten und ein Moduswähler

Auf der Basis sitzen acht Taster, zwei Encoder mit je 30 Rasten auf voller Umdrehung und ein dreistufiger Drehschalter. Dieser Drehschalter ist der Moduswähler. WINCTRL bewirbt ihn mit drei unabhängigen Belegungsprofilen, zwischen denen ihr im Flug umschaltet. Aus 89 Eingaben sollen so bis zu 267 belegbare Funktionen werden. Wer lieber selbst bestimmt, kann den Wähler auch als ganz normalen Drehschalter verwenden und ihn zum Beispiel im DCS als Modifikator einsetzen.

Die Beschriftung der Basis ist hinterleuchtet. Farbe und Helligkeit stellt ihr in SimAppPro ein, sogar einzeln für jede Beschriftung. Funktional bringt das nichts, im abgedunkelten Zimmer sieht es aber gut aus und hilft beim Wiederfinden.

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Das EX-Modul. Steckt, sitzt, wackelt nicht

Ohne Modul kommt der Combat Throttle auf 67 Eingaben, mit Modul auf 89. Das Modul legt zwei Kippschalter, einen Druckknopf, zwei Wippschalter, zwei Kurzhubtaster, zwei Daumenräder mit 80 Grad Verstellweg und ein selbstrückstellendes Drehrad an die Seite der Basis. Die beiden Daumenräder arbeiten wahlweise als Achse oder als Tasten.

Das Modul hat keinen eigenen USB-Anschluss. Es bekommt Strom und Signal über eine Stiftleiste vom Gashebel, eigenständig betreiben lässt es sich nicht.

Wichtig: Außer dem USB-Anschluss ist keine Schnittstelle des Geräts im laufenden Betrieb steckbar. Erst das Modul anbauen, dann das USB-Kabel einstecken. Wer das Modul später nicht mehr braucht, schraubt es wieder ab und setzt den Silikonstopfen ein.

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Auf dem Tisch oder am Halter

Für die Aufstellung sieht das Handbuch vier Wege vor. Am einfachsten ist das Aufstellen auf den Rutschpads. Der Hersteller schreibt aber selbst dazu, dass sich das Gerät ohne Befestigung beim Bedienen anheben oder kippen kann. Das passt zur kräftigen Nachbrennerraste: Wer den Hebel mit Schwung über die Schwelle drückt, arbeitet gegen das Eigengewicht der Basis.

Die zweite Möglichkeit ist das beiliegende Nanoklebeband. Es soll auf sauberer, glatter Fläche angebracht, mindestens zehn Sekunden fest angedrückt und dann 30 Minuten in Ruhe gelassen werden, ideal bei Temperaturen zwischen 10 und 40 Grad. Es ist für eine einmalige Anwendung gedacht. Für alle, die ihren Tisch nicht bekleben wollen, gibt es die Montage auf einer selbst besorgten Grundplatte oder auf Aluprofilen, die Muttern und Schrauben dafür liegen bei. Und dann gibt es noch die Tischhalterungen von WINCTRL selbst.

Ein Detail an der Unterseite: Das USB-C-Kabel wird unten eingesteckt und in einer Nut zur Seite herausgeführt. Das ist ungewöhnlich, ergibt aber bei der Montage auf Halter oder Platte Sinn, weil das Kabel dann nicht im Weg ist.

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SimAppPro. Ohne geht es nicht

Angeschlossen meldet sich das Gerät als gewöhnliches HID-Gerät bei Windows. Als kompatibel nennt WINCTRL DCS, Microsoft Flight Simulator 2020 und 2024, X-Plane 11 und 12, Falcon BMS, War Thunder, die IL-2-Reihe, Star Citizen und Elite Dangerous. Laut Hersteller sind Grundfunktionen von Anfang an unterstützt, dynamische Vibration und die Cloudsynchronisierung der Profile sollen dagegen erst nach und nach dazukommen. Wer den Combat Throttle zusammen mit dem Fighter Joystick der Reihe nutzt, bekommt laut WINCTRL die Profile für beide Geräte per Klick und eine abgestimmte Vibration.

An zwei Stellen braucht es etwas Geduld. Die beiden Daumenräder des EX-Moduls müssen in SimAppPro kalibriert werden, bevor sie als Achse funktionieren. Und es gibt eine Abhängigkeit zwischen dem kleinen Joystick am Griff und den beiden Rädern: In einer der Betriebsarten können die Räder nicht als Achse arbeiten, die Software stellt sie dann auf Tasten um und gibt eine Warnung aus. Wer also den Joystick analog nutzen will, muss unter Umständen erst die Räder umstellen. Das funktioniert, ist aber umständlich.

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Was ihr vorher wissen solltet

Erstens der Stand auf dem Tisch. Ohne Befestigung kann der Gashebel beim kräftigen Durchdrücken der Nachbrennerraste kippen, das schreibt der Hersteller selbst ins Handbuch. Wer den Nachbrenner oft nutzt, sollte das Klebeband, eine Grundplatte oder eine Tischhalterung einplanen.

Zweitens die Fünf-Wege-Schalter am Griff. Sie funktionieren, rasten aber weniger deutlich ein als bei teureren Griffen. Wer blind eine bestimmte Richtung treffen will, braucht etwas Gewöhnung.

Drittens die Unterseite der Griffe. Dort gibt es zwei größere Öffnungen ohne Abdeckung. Ein Staubschutz wäre schön gewesen. Das Handbuch empfiehlt ohnehin, das Gerät sauber zu halten.

Viertens die Haltbarkeit der Kunststoffteile. Fingerlifts, Gehäuse und Griffschalen sind Kunststoff, und die Warnhinweise des Herstellers stehen nicht ohne Grund im Handbuch. Wie sich das über Jahre schlägt, lässt sich in einem Test naturgemäß nicht beurteilen.

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Der Elefant im Raum: der Preis.

Im europäischen Store steht der Combat Throttle Metal.EX aktuell bei 202,60 Euro. Wer ihn zusammen mit dem Fighter Joystick der Reihe kauft, bekommt laut Shop beim Bezahlen einen Nachlass von 32,70 Euro, damit liegt der Gashebel im Paket bei 169,90 Euro. Die Fassung ohne EX-Modul wurde mit 154,95 Dollar angekündigt.

Für das Geld bekommt ihr zwei getrennte Hebel mit Hallsensoren, einen Metallkern, Rasten für Nachbrenner und Abstellen, Vibration in beiden Griffen und bis zu 89 Eingaben. In dieser Kombination ist das in der Preisklasse kaum zu finden. Wer mehr Metall in der Hand haben will, landet bei der Orion-2-Basis desselben Herstellers mit einem Griff nach Wahl, zahlt dafür aber ein Mehrfaches. Und wer sparen muss, nimmt die Fassung ohne EX-Modul. Das Modul lässt sich später nachrüsten.

Die Garantie beträgt ein Jahr. Zusätzlich gibt es den Service WINCTRL Care: Im ersten Jahr wird bei Qualitätsmängeln, die nicht auf Fehlbedienung oder Unfall zurückgehen, bevorzugt ein neues Gerät geschickt, inklusive Hin- und Rückversand, und die Garantie beginnt dann neu. Bei der Bestellung lohnt außerdem ein Blick auf den Versandweg: Über die globale Seite kommt das Gerät per Luftfracht direkt aus China, dann fallen Versand und Steuern an. Über die regionalen Shops dauert es länger, dafür ist der Versand meist kostenlos und die Steuer enthalten.

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Fazit

Der URSA MINOR Combat Throttle Metal.EX macht genau das, wofür er gebaut ist: Er gibt der linken Hand im Kampfjet zum ersten Mal wirklich etwas zu tun. Getrennte Hebel mit Hallsensoren, Fingerlift vor dem Abstellen, schaltbare Nachbrennerraste, Dämpfung per Rad, Radarcursor im Griff, Vibration und ein Erweiterungsmodul, das man nachrüsten oder weglassen kann: Das ist in dieser Preisklasse eine bemerkenswerte Liste. Und er macht Spaß.

Die Abstriche liegen dort, wo das Geld eingespart wurde. Das Gehäuse und die Fingerlifts sind aus Kunststoff, und mich stört das etwas, gerade bei einem Gerät mit „Metal“ im Namen. Wer frei auf dem Tisch fliegt, sollte über eine Befestigung nachdenken, und SimAppPro verlangt an ein, zwei Stellen etwas Geduld.

Wer vom Schieber an der Stickbasis kommt und den ersten richtigen Gashebel sucht, bekommt hier ein sehr rundes Paket. Wer schon einen ordentlichen Gashebel besitzt, braucht keinen zweiten. Und wer vor allem Metall in der Hand will, muss eine Klasse höher einsteigen und dafür deutlich mehr zahlen.

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1 Kommentar
Bewertung
Neuster Ältester
Markus F.
Markus F.
4 Minuten zuvor

Danke für das ausführliche Review;

Das ist eigentlich der perfekte Nachfolger für meinen Thrustmaster TWCS.

Als Pragmatiker benutze ich mein HOTAS übrigens zu 95% der Zeit eben nicht im DCS; die Funktionen kann man auch im MSFS bestens gebrauchen.

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