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Falcon8X

Wer die Aerobask Falcon 8X verfolgt, braucht Sitzfleisch. Angekündigt wurde der Dreistrahler im März 2019, damals noch für X-Plane 11. Als Zeitrahmen nannte der Entwickler „Ende 2019, Anfang 2020“. Das klappte bekanntlich nicht. Seitdem gab es Vorschauen zu Avionik, Kabine und Außenmodell, aber keinen Termin und keinen Preis.

Nun wird es konkreter. Aerobask-Entwickler Lionel erwähnte beiläufig in einem Beitrag auf sozialen Medien zur SkunkCrafts P-51D, die Falcon komme in ein paar Wochen. Die Community hat das zu Recht als Bestätigung gelesen. Dazu kommt das neue Video auf dem YouTube-Kanal von Aerobask, dessen Beschreibung nur „Coming soon“ lautet. Einen verbindlichen Termin gibt es weiterhin nicht, und „Wochen“ ist in der Flusi-Welt ja bekanntlich ein dehnbarer Begriff.

Der Clip zeigt die Falcon im Anflug durch die Wolken. Im Fokus stehen das Head-up Display und das SVS/EVS, also künstliche Sicht und Infrarotansicht. Dassault nennt das Paket „FalconEye“. Es blendet Gelände und Hindernisse ein, wenn draußen nichts zu sehen ist. Für ein Cockpitvideo ist das eine passende Wahl, denn gerade bei Systemen wie diesem trennt sich Show von Substanz.

Laut Produktseite entsteht die Falcon in Zusammenarbeit mit Dassault und wird Schritt für Schritt nach deren Vorgaben abgenommen:

  • Avionik: EASy III, ohne Optionen, mit Pop-up-Screens. Dazu kommen PFDs und MFDs mit Reversion sowie ein eigenes FMS. Aus früheren Previews sind D-ATIS, METAR/TAF und Charts direkt im System bekannt.
  • Systeme: Elektrik, Hydraulik und Pneumatik samt Synoptics sollen „at or close to study-level“ simuliert werden. Individuelle Failures sind erst für ein Update nach dem Release geplant.
  • Flugmodell: Es stammt von Cameron Garner (X-Aerodynamics). Das Fly-by-Wire samt Schutzfunktionen ist selbst programmiert und laut Aerobask von einem zertifizierten Falcon-8X-Piloten abgenommen.
  • 3D-Modell: Es basiert auf Original-Konstruktionsplänen von Dassault, mit PBR-Texturen, animierten Schaltern, Wingflex sowie Türen, RAT und GPU-Anschluss. Die Kabine folgt dem Dassault-Standard. Es gibt die Dassault-Hauslackierung und einige fiktive Liveries. Laut Aerobask wurde die Kabine zuletzt überarbeitet, neue Bilder sollten folgen.
  • Sound: FMOD-Soundumgebung von Daniela Rodríguez Careri, basierend auf Aufnahmen vom echten Flugzeug, bereitgestellt von Dassault.

Aerobask weist darauf hin, dass einzelne Features erst per kostenlosem Update nachkommen. Das gilt vor allem für die Failures. Dass Dassault selbst lizenziert und begleitet, ist für X-Plane-Verhältnisse außergewöhnlich. Es verspricht Authentizität und Zugang zu Originaldaten. In Foren wird allerdings vermutet, dass genau diese Nähe die Entwicklung gebremst hat: Dassault soll auf möglichst exakte Umsetzung bestehen, dazu kamen schwächere Verkaufszahlen im X-Plane-Markt. Belegt ist das nicht, es ist Community-Spekulation. Plausibel ist es trotzdem. Denn Dassault selbst führt alle lizenzierten Produkte, egal welcher Simulator, auf der eigenen Website.

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1 Kommentar
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Matze
Matze
1 Stunde zuvor

It is happening!! 🙂 Soon
Aber das wird ein Fest!

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