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Das ehemals als MilViz bekannte Entwicklerstudio Blackbird Simulations arbeitet schon seit einer Weile an einer virtuellen Umsetzung ihres namensgebenden Flugzeugs. Diese Arbeit trägt nun erste Früchte, denn heute Nacht wurde die SR-71 Blackbird im Early Access veröffentlicht.

Das Studio folgt dabei dem Modell, welches sich bereits der Hercules bewährt hat. Die erste Version ist voll nutzbar, verfügt jedoch noch nicht alle Features, welche für den finalen Release später geplant sind. So sind zum Beispiel die Circuit Breaker derzeit noch nicht implementiert. Aber das diese auf der LIste der noch zu implementierenden Fähigkeiten des Add-on stehen zeigt auch, dass Blackbird mit ihrer Simulation den Anspruch hat auch einen gewissen Tiefgang zu implementieren.

Hierzu hat das Team sich während der Entwicklung auch mit echten Piloten der SR-71 zusammengesetzt, welche nicht nur bei der Entwicklung der Systeme geholfen haben, sondern auch wertvolle Hinweise geben konnten, wie das Flugzeug im realen Einsatz genutzt und geflogen wird. Somit will Blackbird eine möglichst vollumfängliche Simulation dieses speziellen Flugzeugs erreichen, inklusive einer optionalen Fehlersimulation mit über 150 möglichen Defekten.

Die Simulation geht dabei auch über das reine Flugzeug hinaus. In dem Add-on ist auch eine KI KC-135 enthalten, welche zur Simulation der Luftbetankung genutzt werden kann, ohne die ein Einsatz der Blackbird nicht möglich gewesen wäre. Und für alle Piloten, welche nun abgeschreckt sind von der anspruchsvollen Simulation, stehen vier verschiedene „Schwierigkeitsgrade“ zur Verfügung. Diese schalten die Simulation verschiedener spezieller Systeme der SR-71 ein oder aus, ohne das grundlegende Flugverhalten zu vereinfachen. So soll eine schrittweise Einarbeitung in die Komplexität des Flugzeug möglich werden.

Falls ihr jetzt Interesse habt dieses Add-on zu erwerben, könnt ihr dies ab sofort über den Shop von Blackbird Simulations tun. Für das Flugzeug alleine wird dabei während der Early Access ein Preis von 34,99$ fällig, welcher später auf 59,99$ zum finalen Release steigen soll. Für 15$ könnt ihr dazu im Paket noch eine Szenerie der Beale Luftwaffenbasis erhalten, in dem vergangenen Zustand als die SR-71 dort während 70er Jahre stationiert war.

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Joerg
Joerg
2 Monate zuvor

Hallo, als Routenvorschläge würden sich die originalen Aufklärungsflüge in den 80ern über Ostsee und BRD anbieten:
Nordroute: RAF Mildenhall – Ärmelkanal – Dänemark – Ostseeküste DDR/ Polen/ UdSSR bis Klaipeda und retour
Südroute: RAF Mildenhall – Ärmelkanal – bei Kiel die innerdeutsche Grenze entlang bis Tschechien und retour

Wer möchte, kann dann den obligatorischen Abfangflug auf russischer Seite mit MiG-25 ab AB Werneuchen nachfliegen. Die flogen praktisch immer parallel nebeneinander. Das fand in Hochzeiten 1-2 mal die Woche statt. Bei den LSK der NVA löste das immer Alarmbereitschaft Signal „Jastreb“ aus. Ich musste während meiner Zeit Ende der 80er das Spektakel per Luftraumaufklärung verfolgen. Lange ist’s her!
Schöne Feiertage!

KALLOS
KALLOS
2 Monate zuvor
Antwort auf  Joerg

wow!

speedbirdONE
speedbirdONE
2 Monate zuvor

Moin,

ich bin trotz allem, froh das solche Flieger in den MSFS2024 kommen, hoffe so sehr das dieser den Weg in den Marketplace findet und somit die Möglichkeit gibt ihn auch auch der Xbox zu bewegen.
Statt Modellfliegern für die Vitrine nehme ich lieber eine vernünftigen aus dem virtuellen Hanger.

Schöne Weihnachten und ein baldigen guten Rutsch gewünscht.

Hans
Hans
2 Monate zuvor

Ich bin interessiert – zum einen, weil diese Maschine garantiert ein challenge ist, zum anderen, um ab und zu wirklich schnell von A nach B zu kommen. Ich fliege immer von da wieder los, wo ich am Vortag angekommen bin. Mag ein Spleen von mir sein, aber für mich macht es meine Flugaktivitäten realitätsnäher. Für wirklich weite Distanzen brauche ich (da ich meistens nur 1 – 2 Stunden fliege) dann oft mehrere Tage oder Wochen. Und da kommt dann die SR-71 ins Spiel 🙂

Justin
Justin
2 Monate zuvor

Bin sehr interessiert, aber frage mich dann auch: wie oft fliege ich die SR-71? Und was würde ich überhaupt damit fliegen?

stby04
stby04
2 Monate zuvor
Antwort auf  Justin

EDDF-LEPA, LSZH-LOWI, EDDM-EKCH, …

Gero
Gero
2 Monate zuvor
Antwort auf  stby04

Ja, die Möglichkeiten sind schier endlos!

Justin
Justin
2 Monate zuvor
Antwort auf  stby04

Ich lache morgen.

Markus F.
Markus F.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Justin

Aufgrund der hohen Marschgeschwindigkeit kann man mit der 71 natürlich schon so ein wenig die damaligen Szenarios nachfliegen, aber nun ja, losgelöst von deiner vermutlich ironischen Frage: die Problematik hat mMn jeder Militärflieger* im MSFS. Keine richtige Sensorik, keine Anwendung…nur „Topgun“-Faktor oder halt Basic Maneuvering…

*Transportmaschinen ausgenommen

Justin
Justin
2 Monate zuvor
Antwort auf  Markus F.

Ne, ist nicht ironisch gewesen. Ich frage mich wirklich wie ich den Kauf rechtfertigen kann, weil ich möchte die Karre haben, aber wie du sagst: es gibt halt keine wirkliche Grundlage für wiederkehrende Flüge..

stby04
stby04
2 Monate zuvor
Antwort auf  Justin

Bekannte Einsatzorte sind vor allem Vietnam und die Sowietunion; diese Einsätze wurden wohl entweder direkt von Beale AFB aus geflogen oder auch von Okinawa und Guam (Vietnam) bzw. aus England (UDSSR). Trotz der Geschwindigkeit sollte man etwas Zeit einplanen, typische Flüge dauerten wohl so um die 5 Stunden.
Die Zeit kann man zum Beispiel mit dem lesen von „Skunk Works: A Personal Memoir of My Years of Lockheed“ von Ben Rich verbringen. Er war unter Kelly Johnson am Bau der SR-71 beteiligt und dementsprechend sind einige Kapitel diesem Flugzeug gewidmet.

Boris
Boris
2 Monate zuvor
Antwort auf  Justin

Aber immerhin die, weinigstens EIN MAL auf Vatsim bei LA Center zu fliegen und FL600 zu requesten. Descending from FL800 😀

Markus
Markus
2 Monate zuvor

D.h. wir haben jetzt innerhalb kurzer Zeit die Wahl zwischen 2 fast identischen Varianten der Mach 3-Flieger von Lockheed – der A-12 von Kwikflight, gestern für €20 im inibuilds Store erschienen und der SR-71 wie hier beschrieben für €30? Was wäre denn der bessere Flieger?

Markus F.
Markus F.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Markus

Also ich habe keinen von beiden…ich persönlich würde es für mich so argumentieren:

  • vom Feeling im Sim her dürfte es egal sein bzw. kein Unterschied
  • die 71 ist wohl etwas größer und konnte mehr Sensorik tragen – völlig egal
  • da niemand never ever hier auch nur ansatzweise beurteilen kann wie „gut“ das umgesetzt wurde: wenn es von der optischen Qualität her passt würde ich wahrscheinlich die günstigere Variante nehmen

Wobei Kwikflight eigentlich keine A12 gebaut hat; sie nennen es zumindest nicht so, und es ist auch ein Doppelsitzer, was die A12 nicht wahr…also so gesehen sind die Unterschiede noch mehr verwässert.

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