Nach Angaben des Just-Flight Teams ist das Exterior Artwork nach monatelanger Detailarbeit sehr nah an der Fertigstellung. Zu dieser Detailarbeit gehören auch Nietenreihen und Blechstößen sowie ein deutlich ausgearbeitetes Weathering. Die Außentexturen werden in 8K erstellt, um auch bei Walkaround-Ansichten eine hohe Schärfe zu liefern.
Als offene Punkte nennt Just Flight unter anderem die Texturen für Fahrwerk, Räder und Fahrwerksschächte sowie die Frachtraum-Interiors. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, soll die eigentliche Livery-Produktion beginnen. Gleichzeitig deutet die gezeigte Lackierung auf zusätzliche Varianten hin, einschließlich Frachter-Konfigurationen.
1980er-Zwei-Klassen-Layout
Erstmals zeigt Just Flight eine detailliertere Kabinenansicht des A300B4. Umgesetzt ist ein klassisches Zwei-Klassen-Layout im Stil der 1980er-Jahre mit 24 Sitzen in der First Class (2+2+2) und 230 Sitzen in der Economy (2+4+2), die im hinteren Bereich auf 2+3+2 verjüngt. Auch die charakteristische Neigung des Kabinenbodens im hinteren Abschnitt der A300B4 ist modelliert. Die Beleuchtung ist laut Entwicklerstand jedoch noch nicht final umgesetzt.
Systeme: Coding abgeschlossen
Technisch fällt das Update deutlich aus: Just Flight erklärt, dass alle Flugzeugsysteme vollständig codiert seien. Als jüngere Meilensteine nennt das Team die eigenentwickelten Navigationssysteme inklusive CIVA INS (Carousel IV-A) sowie die Autopilotlogik.
Der nächste Schritt ist ein intensiver Abgleich „System für System“ gegen die FCOMs und die entsprechenden Nacharbeiten. Auch wird der Flieger dahingehend geprüft, dass alle Systeme sauber zusammenarbeiten.
Flugmodell und Sound: Datenbasis vorhanden, Sound-Produktion als nächstes
Beim Flugmodell verweist Just Flight auf umfangreiche Leistungs- und Betriebsdaten mehrerer A300B4-Varianten, um das Performance-Profil möglichst eng an realen Kennzahlen auszurichten. Die Arbeiten am Sound-Set sollen als nächstes anlaufen.
Einen Veröffentlichungstermin nennt Just Flight nicht. Weitere Details sollen im neuen Jahr folgen.








Muss ich haben! Fantastisches Flugzeug. Hab das Teil schon in der Simcheck Version einfach immer gerne geflogen.
Und systemseitig sicher auch liebevoller umgesetzt als die ini A300. Das wird ein Fest, was JF hier an Kost rausbringt!
Nichts für ungut. Der JF A300 wird mit Sicherheit in Punkto Qualität im Vergleich zur ini-Variante noch eine Schippe drauflegen, aber irgendwie bleibt es der dreiundzwanzigste Airbus für den MSFS. Ich würde mir wünschen, sie würden die Ressourcen nutzen und dafür die F70/100-Reihe makellos machen – mit Wear and Tear, Maintenance, Failures etc. Gute Airbusse gibt es schon genügend im MSFS.
Ich find das in dem Fall gar nicht schlimm, weil die früheren A300 mit den übrigen Airbussen überhaupt nicht zu vergleichen sind. 3-Mann-Cockpit, keine Bildschirme, alles analog, konventionell gesteuert, das Ding wird sich nicht anfühlen wie ein Airbus, und ich freu mich richtig drauf
Ja und nein…. der A300 B4 hat mit dem was man heute als Airbus bezeichnet so viel gemeinsam wie der VW Käfer und der VW ID 4. Das Teil ist zeitlich und technisch im Zeitalter der 727/707 usw zu Hause und technisch sogar noch älter als z.B. eine Fokker 70/100.
Kein FMC, keine Displays, kein VNAV, kein FlyByWire und daher eher Cockpitfeeling a la 747-200/727/707 usw.
Das heisst zwar Airbus, ist aber inhaltlich unfassbar spannender Retrokram mit viel Komplexität.
Thema Ressourcen…
Das ist kein Gebäude wo X Menschen sich die Arbeit aufteilen und dann bei der Fokker fehlen.
Solche Projekte laufen heutzutage zwar immer parallel aber sind auch sehr oft mit ganz unterschiedlichen Teams besetzt. JustFlight als Publisher vereint oftmals eigene kleine Studios und Entwickler die alle parallel ihre eigenen Projekte haben.
Selbst bei eigenen Entwicklungen werden die Kapazitäten immer abgestimmt. Denke also die werden wenig Impakt aufeinander haben der A300 und die Fokker.
LG
Warum bringt eigentlich immer jemand dieses Scheinargument? In jeder Firma, in der ich bisher war, wurden zwar die Themen bspw. in der Quality zwar auch nach Bereichen aufgeteilt und dann hat man nur noch sein Gärtchen bewirtschaftet, aber in Ausnahmesituationen hat dand die ganze Quality unisono gearbeitet. Ist ja nicht so, dass das A300 Team unfähig wäre, an der Fokker zu arbeiten. Wenn man alle Ressourcen konzentrieren würde, hätte das schon einen Effekt.
Selbiges beim Sim selber, da wird immer moniert, dass die Leute im Team für Thema A ja nicht an Thema B arbeite. Klar, aber sie könnten es. Ist ja nicht so, dass die Entwickler im Team für die Weltdarstellung keine Ahnung von Flugzeugen haben.
Also ja klar, die Teams von Fokker und Airbus sind unterschiedlich, aber wenn JF möchte, könnten die Teams problemlos zusammengelegt werden und sich bspw. auf die Fokker konzentrieren.
Weil die Teams der heutigen Projekte oftmals nicht zu Just Flight gehören und eigenständige Studios sind bei denen JF nur als Publisher fungiert. Ich weis jetzt nicht ob das hier auch zutrifft und wie die Verteilung ist aber es ist gängige Praxis, dass unterschiedliche Entwicklerstudios über einen großen Publisher veröffentlichen und rein gar nix miteinander zu tun haben.
Ich weis jetzt auch gar nicht warum das ein Scheinargument sein soll oder was daran problematisch ist.
Könnte ein interessanter Trainingsflieger sein, um mich mit dem 70er Jahre-Uhrenladen und dem INS vertraut zu machen. Schliesslich wird die FSLabs Concorde eines schönen Tages überraschend released werden und der Einstieg in deren Cockpit umso einfacher.
Die FSS 727 funktioniert ausgereift und hat auch ein schönes INS an Bord. Also für deine Belange gäbe es bereits ein Angebot 😏
Auf die freu ich mich auch aber im P3D bisher nur einen einzigen Flug geschafft.
super komplex zu fliegen 😅