Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Von Aviron wurde nun ein wahrer Exot als neuer Flieger Für den Digital Combat Simulator angekündigt. Nach dem Release der Mirage F1 kommt mit der KFIR nun ein weiterer Flieger mit französischer DNA in den DCS. Die KFIR wurde initial nur von den israelischen Streitkräften genutzt und fristete ein recht unspektakuläres, aber dennoch interessantes Dasein.

Die KFIR basiert auf der Nesher Mirage 5, welche in Israel für das israelische Militär gebaut wurde. Die Mirage 5 ist eine auf Bodenkampf optimierte Mirage 3, welche das Rückgrat der israelischen Luftstreitkräfte in den 1960er Jahren bildete. Aufgrund eines Waffenembargos in Frankreich endete nach 50 produzierten Mirage 5 die Zusammenarbeit. Die Israelis bauten unlizenziert jedoch die Mirage weiter. Die KFIR entstand aus der Angst vom technologischen Fortschritt abgehängt zu werden. Daher besorgte man sich Bauunterlagen von anderen Mirage Betreibern, führte Reverse-Engineering durch und entwarf ein neues Flugzeug namens KFIR auf Basis der Mirage 5. Jedoch mussten an der KFIR umfangreiche Anpassungen vorgenommen werden um das leistungsstärkere GE-J79E-Triebwerk verwenden zu können.

Aufgrund der Beschaffung und Nutzung der F-4 Phantom und der F-15 bei den israelischen Streitkräften beschränkte sich die Aufgabe der KFIR auf uneskortierte Bodenangriffe. Sie errang lediglich einen Luftsieg über eine syrische MiG-21 . Nach 20 Jahren im Dienste Israels wurde die KFIR aus dem Dienst genommen. Neben Israel wurde die KFIR auch in Kolumbien, Ecuador, Sir Lanka und den USA eingesetzt. In den USA fungierten mehr als 20 KFIR als Agressor-Flugzeuge.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Bewertung
Neuster Ältester

Könnte dich auch interessieren:

Black Square meldet sich zurück – und zwar mit Ansage: Die Commander 114 steht kurz vor der Veröffentlichung, die Twin Commanders bekommen nach einem Arizona-Trip ordentlich Tiefgang, und die King Air Professional wird als 300er kommen. Und am Ende fällt noch ein Satz, der eigentlich auch Screenshots wert wäre: Ein kleiner Airliner ist auch noch in der Planung.
Flightsim Studio hat das erste Development-Update zur Tu-154M veröffentlicht. Im Fokus stehen Systementwicklung, 3D-Modell, Kabine und eine bereits recht umfangreiche Liverie-Liste – eine Deadline nennt das Studio bewusst noch nicht.
Ein Flugzeug, das eigentlich Bombardier heißen müsste, aber Airbus auf dem Leitwerk trägt: iniBuilds und Synaptic Simulations haben ihren A220 in einem ausführlichen Showcase-Video vorgestellt – inklusive Geschichtsstunde, Walkaround und einem Rundflug, der zeigt, warum dieser Airbus eigentlich gar keiner ist. Und das Release-Fenster steht auch fest.