Im Mittelpunkt des Pakets stehen Maßnahmen gegen die weiterhin gemeldeten WASM-Abstürze. PMDG führt diese Probleme auf Instabilitäten bei der dynamischen Speicherzuweisung des Simulators für Drittanbieter-Inhalte zurück. Aus internen Auswertungen der vergangenen Wochen habe man neue Schutzmechanismen abgeleitet, die nun in die aktuellen Builds eingeflossen seien.
Konkret nennt PMDG dabei auch ein Szenario bei der Flugwegberechnung. Späte WASM-Abstürze im Flug sollen in bestimmten Fällen aufgetreten sein, wenn Nutzer nach dem Sequencing des ersten Fixes einer STAR den Flugweg verändert haben. Laut PMDG wurden dafür zusätzliche Absicherungen integriert. Darüber hinaus soll die Stabilität auch im Zusammenspiel mit anderen Add-ons verbessert worden sein, die in den Crash-Meldungen von Kunden häufiger genannt worden seien. Gleichzeitig macht das Unternehmen deutlich, dass das Problem aus seiner Sicht noch nicht abschließend gelöst ist. Ziel sei vorerst eine signifikante Reduktion der Abstürze, bis es gegebenenfalls eine Plattform-Lösung gibt.
Neben den Arbeiten an der Stabilität konkretisiert PMDG auch den Stand des angekündigten Exterior-Detail-Updates für die 737NG in MSFS 2024. Dieses soll das Modell stärker auf die Möglichkeiten der neuen Plattform zuschneiden und den Detailgrad gegenüber der MSFS-2020-Version deutlich anheben. Das Update befindet sich laut Randazzo in den abschließenden Tests und wird nun bis Monatsende angepeilt, nachdem der ursprünglich intern erwartete Termin Ende Februar nicht gehalten wurde.
Die neue Außenmodell-Version soll zuerst gemeinsam mit der noch ausstehenden PMDG 737-700 für MSFS 2024 erscheinen. Anschließend sollen auch die Varianten -600, -800 und -900 auf den neuen Stand gebracht werden. PMDG zufolge ist die Arbeit an allen Modellen weit fortgeschritten, allerdings laufen zum Zeitpunkt des Beitrags noch Änderungen an der 737-700, weshalb sich die Übertragung der finalen Anpassungen auf die übrigen Muster noch etwas ziehen dürfte.
Auch für die 777 in MSFS 2024 kündigt PMDG ein Update an. Dieses werde derzeit getestet und solle neben weiteren, bislang nicht näher ausgeführten Änderungen ebenfalls die nun für die 737 eingeführten Verbesserungen rund um WASM-Abstürze enthalten. Die Auslieferung an 777-Kunden stellte Randazzo für die folgende Woche in Aussicht, sofern die Tests planmäßig verlaufen.
