Nach dem Release der 737-800 für den Microsoft Flight Simulator 2024 vor Weihnachten stehen bei PMDG noch die weiteren Varianten des Boeing Schmalrumpf-Klassikers. Neue Infos zu dem aktuellen Stand der Entwicklung bei der 737 und anderen PMDG-Projekten gab es heute Nacht in einem Forumposting von Robert Randazzo.
Eine 737 kommt selten allein
Teil des Forenpost ist dabei auch eine Erklärung, weshalb die weiteren Modelle der 737-Reihe bisher nicht wie geplant veröffentlicht worden sind. Denn das PMDG-Team hat sich entschieden, erst einen kritischen Bug zu fixen, welcher bei der 737 für Probleme bei verschiedene VAs und auf VATSIM gesorgt hat. Dieser Fix wird dabei nächste Woche für die 737-800 als Teil eines Patches veröffentlich werden. Parallel hierzu wird dann nächste Woche auch der Release der 737-900 erfolgen, welchen diesen Patch sofort enthält. Nach dem Release der 900 soll dann bereits in der darauffolgenden Woche der Release der 737-600 erfolgen, welche sich bereits in der Testphase befindet.
Abgerundet wird die Reihe dann von der 737-700, welche nach der 600 in den Beta-Test gehen wird. Einen Plan zu deren Release gibt es dabei bisher nicht, nur die Aussage das eine Veröffentlichung ebenfalls noch im Februar nicht mehr sehr wahrscheinlich ist, da dies nur passieren könnte, wenn keine Probleme in der Beta des Flugzeuges auftreten würden.
Neben der Veröffentlichung der Varianten wird auch weiterhin am Außenmodell aller 737 für den MSFS2024 gearbeitet. Diese Arbeiten sollen für die veröffentlichten Varianten über Patches nachgereichtet werden und mit dem Release der 737-700 ihren Abschluss finden. Nach dem Abschluss der Modelling-Arbeiten an der 737 soll dann auch die lange erwartet DC-6 fit für den MSFS 2024 gemacht werden. Hier gab es laut Aussage von Randazzo Probleme im Simulator selbst, welche nun durch Asobo behoben wurden, so dass eine Portierung des Flugzeug möglich ist. Da es sich dabei auch um einen reinen Port ohne neue Entwicklung handeln wird, rechnet er hier nicht mit einer allzu langen Entwicklungsphase.
Abgerundet wird das Forenposting am Ende durch die Eingeständnis von Robert Randazzo, dass die Kommunikation von PMDG in der Vergangenheit zu Releasezeitpunkten falsche Erwartungen geweckt hat, welche zu Frustration in der Community gesorgt haben. Hier soll in Zukunft Besserung folgen und das Datum für einen Release erst dann kommunziert werden, wenn dieses 100 Prozenz wasserdicht ist.

Sounds in der Warteschleife
Der reuevolle Ton von Robert Randazzo klingt auch in einem zweiten Posting, welches ebenfalls heute Nacht veröffentlich wurde. Dieses behandelt den aktuellen Stand der Entwicklung des Sound-Update für die 777-Reihe von PMDG. Hier spricht Randazzo direkt davon, dass es ein Fehler seinerseits war, diese Entwicklung anzukündigen und die Erwartungen an einen baldigen Release zu schüren, obwohl dieser zu keinen Zeitpunkt geplant war. Auch hier findet sich das Statement wieder, bei der zukünftigen Kommunikation mehr darauf zu achten, keine unrealistischen Erwartungen zu setzen.
Auch übernimmt Randazzo die Verantwortung dafür, dass der Release der neuen Sounds noch nicht erfolgt ist. Denn er habe die Entsheidung getroffen, die Entwicklungsresourcen von diesem Projekt abzuziehen und sich auf die neuen Sounds der 737 zu konzentrieren, damit diese ab dem Release über das neue Soundpack verfügt. Jedoch heißt aufgeschoben in dem Fall nicht aufgehoben, sodass er auch bekräftigt, dass die neuen Sounds kommen werden. Ohne nun zu sagen, wann dieser der Fall sein wird. Weitere Infos sollen dann tatsächlich erst dann folgen, wenn ein Release greifbar ist.

Triggerwarnung: Die nachfolgenden Kommentare könnten den Forumsfrieden beeinträchtigen und eine neue Glosse erzwingen.
Ein selbstkritischer RSR, dass ich das noch einmal erlebe!
Huch, kein Wort zur MAX? Vor etwa einem Jahr hieß es doch in einem seiner YouTube Videos bzw. -Interviews, dass die MAX nahezu fertig sei und im selben Releasefenster wie die NGs für den 24er erscheinen sollten.
und 747, … tot!? OMG, man Robert selbst ich zweifle so langsam.