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Ein Neujahrsgruß für viel Geduld und wenig Fortschritt: PMDG-Chef Robert Randazzo hat zum Jahresbeginn ein Status-Update veröffentlicht, das bei vielen Simulanten bestimmt wieder für Diskussionsbedarf sorgt. Zwar beschwört Randazzo eine vorsichtige Zuversicht, dass die notwendigen SDK-Anpassungen seitens Asobo bald erfolgen mögen. Doch die weitreichenden Abhängigkeiten von externen Updates sowie das beharrliche Warten auf „Sim Update 1“ dürften manchen Anhänger der beliebten Payware-Serien – darunter 777, 737 und DC-6 – eher ernüchtern.

PMDG bereitet sich auf kommende Entwicklungsphasen vor

Nach einer kurzen Pause zum Jahreswechsel hat Robert Randazzo in einem aktuellen Statement über die laufenden und bevorstehenden Projekte bei PMDG informiert. Die Arbeit konzentriert sich derzeit auf die Umsetzung für den Microsoft Flight Simulator (MSFS) 2024, wobei insbesondere und ja, immer noch, Verbesserungen in den Bereichen Memory-Management und C++-Integration durch Asobo erwartet werden. Sobald das geplante Sim Update 1 (SU1) erscheint, hofft PMDG, bestehende technische Hindernisse ausräumen zu können und mit der eigentlichen Entwicklungsarbeit fortzufahren.

Im Hinblick auf die einzelnen Flugzeugmodelle steht zunächst eine Aktualisierung der DC-6 für MSFS 2024 an. Obwohl keine neuen Funktionen geplant sind, soll die historische Propellermaschine ohne zusätzliche Kosten für Besitzer der bisherigen Version in die neue Simulator-Generation überführt werden. Parallel dazu schreitet die Entwicklung der 777-Reihe voran. Unter anderem sollen Varianten wie die -300ER, -200ER und -200LR in MSFS 2024 integriert werden. Vorab wird die 777-200ER für MSFS 2020 in eine Testphase geschickt; bei erfolgreichem Verlauf ist eine zügige Veröffentlichung in beiden Simulator-Versionen angedacht. Preislich plant PMDG keine separaten Upgrade-Kosten für den Wechsel von MSFS 2020 auf MSFS 2024, es sei denn, die Richtlinien des Marktplatzes erfordern dies.

Auch die 737-Familie erhält ein umfassendes Update für MSFS 2024, einschließlich überarbeiteter Texturen, neuer Kabine, verbesserten Sounds und zusätzlicher Simulator-Features wie begehbaren Außeninspektionen. Für die Besitzer der MSFS-2020-Version der 737 wird lediglich eine geringe Upgrade-Gebühr erhoben. Noch ausstehende kleinere Aktualisierungen, etwa eine Behebung des sogenannten „Spinning Logo“-Problems im Tablet, werden im Rahmen eines Mikroupdates ausgerollt und nach erfolgreicher Freigabe auch an die Marketplace-Version angepasst.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Entwicklung des 747-Modells für MSFS, zu dem Randazzo in Kürze weitere Bilder und Informationen in Aussicht stellt. Aktuell sieht sich das Team bei PMDG selbst jedoch in einer Abwarteposition: Man rechnet damit, dass das kommende SU1 für MSFS 2024 die nötigen Grundsteine für die Fortsetzung der Entwicklungsarbeiten legt. Bis dahin arbeitet das Unternehmen intern mit Hochdruck an den bereits fortgeschrittenen Projekten, um nach der Freigabe zeitnah entsprechende Produkte für die Community bereitstellen zu können.

Kurz gesagt: Im PMDG-Westen nichts Neues.

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Flori-Wan Kenobi
Flori-Wan Kenobi
1 Monat zuvor

Naja, immer hin kommt jetzt die -200ER auch für 2020. Die Info ist für mich neu und ich find es gut.

Habe mich nun entschieden, vorerst doch alle Versionen für den 2020 zu kaufen.

Die heiß geliebte 744 wird sowieso noch über ein Jahr brauchen, solange gibt es für mich auch keinen Wechselgrund, wenn sie mal nicht doch auch noch für den 2020 kommt.

theex0r
theex0r
1 Monat zuvor
Antwort auf  Flori-Wan Kenobi

Nur ein Jahr bid 774? Da bist du aber sehr zuversichtlich.

JaxDaniels
JaxDaniels
1 Monat zuvor

Das muss diese berüchtigte Rolle rückwärts sein bzgl. der -200ER

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