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Der Auftritt von Ellie von Vector auf dem FSWeekend war vermutlich eine der am meist erwarteten Ankündigungen des Event. Hatte doch der Teaser ein paar Wochen vorher schon für intensive Diskussionen gesorgt, was wirklich dran ist an dem Flugzeug. In Lelystad gab es nun erste handfeste Informationen, was genau zu erwarten ist.

Der erste Teil der Präsentation drehte sich dabei um das Modelling der Maschine. Hier ist der Anspruch die Möglichkeiten des MSFS 2024 auszunutzen und ein möglichst detailliertes Modell zu erstellen. Dieses soll dabei auf einem Niveau sein, dass auch bei einem virtuellen Walk-Around vor dem Abflug alles zu sehen ist, was ein echter Pilot bei seinem Walk-Around sieht. Um diesen Detailgrad zu erreichen hat das Vector-Team auch auf die Möglichkeit zurückgegriffen eine reale 787 sich im Detail anzuschauen. Im Team Vector sind dabei auch Personen zu finden, welche in ihrer alltäglichen Arbeit mit der 787 zu tun haben und mit ihrem Feedback die Entwicklung steuern.

Dieser Detailgrad soll sich auch im inneren des Flugzeug fortsetzen. In der Präsentation vor Ort wurden Referenzbilder gezeigt, welche für die Entwicklung genutzt werden. Besondere Augenmerk liegt dabei darauf, die Lichtstimmung im Cockpit vor allem nachts korrekt zu modellieren und einen realistischen Abnutzungsgrad umzusetzen. Dieser soll dabei weder wie fabrikneu aussehen noch allzu sehr in das andere Extrem umschlagen, sondern ein Flugzeug darstellen, wie es im alltäglichen Flugbetrieb zu finden ist.

Auch die Kabine des virtuellen Dreamliner hat Vector noch nicht gezeigt. Hier gab es nur einen kleinen Teaser, welcher die ikonischen elektronischen Sonnenblender der 787 in Aktion zeigte.

Im zweiten Teil der Präsentation drehte sich dann alles um die inneren Werte des Vector Dreamliner. Laut Ellie möchte sie hier nicht den Begriff Study Level verwenden, da dieser wenig greifbar und überstrapaziert sei. Stattdessen nennt sie das Ziel mit dem Flugzeug ein „Schematic Level“ zu erreichen. Dies bedeutet, dass das Flugzeug Schematiken, welche Wartungspersonal zur Verfügung stehen, vollständig abbildet. Dies gilt auch aus der Perspektive eines Piloten. Hier soll das FCOM und die weiteren Trainingsunterlagen eins zu eins auf das virtuelle Pendant anwendbar sein. So stehen bereits jetzt über 700 verschiedene ECAM Seiten simuliert sein.

Die Simulation hört dabei aber nicht beim reinen Flugbetrieb auf, sondern geht darüber hinaus auch auf Systeme ein. So ist zum Beispiel auch das SATCOM im Flugzeug simuliert und kann benutzt werden. Und natürlich sind auch die verschiedenen Sicherungen und Wartungsseiten des Flugzeuges in der Simulation enthalten.

Zum Abschluss der Präsentation gab es noch eine kurze Fragerunde, in welcher vor allem noch einmal detailliert auf die tiefergehende Simulation eingegangen wurde. Diese soll laut Ellie dabei nicht statisch sein, sondern logisch aufeinander aufbauen und so realistische Fehlerkaskaden im Flugzeug darstellen. Und auch eine Persistenz soll das Add-On mitbringen, wenn dies gewünscht ist. So das nicht nach jeder Flug mit dem gleichen, brandneuen Flugzeug gestartet wird.

Auch die Frage nach einem Release-Zeitpunkt wurde von einem Zuschauer gestellt. Zwar gibt es zu diesem Zeitpunkt keinerlei fixes Datum, aber Vector hat 2026 als Zeitraum für den Release geplant und man ist laut Ellie zuversichtlich, dieses Zeitfenster auch einhalten zu können.

Während damit die Präsentation auf der FSElite Bühne des FSWeekend abgeschlossen war, haben wir noch weitere Informationen für euch. Denn ich hatte nach der Präsentation noch die Gelegenheit ein ausführliches Interview mit Ellie zu führen, welches ihr die Tage auf unserem YouTube-Kanal finden werdet.

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LederhosenCharly
LederhosenCharly
35 Minuten zuvor

Teures Jahr für uns 🙂

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