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Knapp eine Woche nach dem Release der gestreckten 737-900 hat PMDG nun auch das kleinste Mitglied der NG-Familie in den Microsoft Flight Simulator 2024 gebracht. Die Boeing 737-600 ist ab sofort in einer grundlegend überarbeiteten Fassung erhältlich, die speziell auf die neuen technologischen Möglichkeiten des Simulators zugeschnitten wurde.

Obwohl die reale 737-600 mit nur 69 produzierten Einheiten das kommerziell am wenigsten erfolgreiche Modell der Serie war, genießt sie in der Flugsimulation aufgrund ihrer enormen Leistungsreserven einen besonderen Status. PMDG hat die Version für den MSFS 2024 mit einer Reihe von Upgrades ausgestattet, um den aktuellen Standards gerecht zu werden. Dazu gehören komplett neue LIDAR-Scans des Modells sowie eine umfassende Überarbeitung der Texturen und der Beleuchtung. Auch die Soundkulisse wurde laut Entwickler von Grund auf neu für die 737-Umgebung im neuen Simulator aufgebaut.

Technisch setzt die Umsetzung auf ein angepasstes Flugmodell, das unter anderem Rigid-Body-Physik für die Flügel und Heckflächen nutzt. Piloten können zudem aus einer Vielzahl an Konfigurationsoptionen wählen, die verschiedene Beleuchtungspakete (LED oder klassisch) sowie diverse Verbesserungen umfassen, die Boeing im Laufe der realen Produktionszeit der 737NG eingeführt hat. PMDG betont, dass das Produkt signifikant aktualisiert wurde, um langfristige Stabilität und Performance im MSFS 2024 zu gewährleisten.

Der Preis für die 737-600 liegt im PMDG-Store bei rund 35 US-Dollar. Bestandskunden, die das Modell bereits für den MSFS 2020 besitzen, erhalten einen Rabatt von 60 Prozent beim Kauf der neuen Version. Dieser Nachlass gilt sowohl für Käufer im eigenen Shop als auch für Kunden des MSFS-Marketplace, sofern sie beim Kauf in ihrem Konto eingeloggt sind.

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9 Kommentare
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Michael S.
Michael S.
4 Monate zuvor

Ich kann mich noch erinnern, wie die 737 600 bei der SAS eingeführt wurde – damals hab ich in Dänemark gelebt und SAS war noch mit DC9 und hunderten MD80/90 unterwegs. In den Jahren war SAS berüchtigt für eine, freundlich formuliert, „exotische“ Flottenplanung.

Selbst mitgeflogen bin ich leider nie. Maersk-Air 737 500 nach Kos war das höchste der Gefühle, aus heutiger Sicht auch exotisch.

Chris C.
Chris C.
4 Monate zuvor
Antwort auf  Michael S.

Ich hatte leider auch nie das Vergnügen, in einer 737-600 zu fliegen, dafür sehr oft in der -500 mit LH nach Heathrow. Und mein erster Flug überhaupt war in einer ebenso „putzigen“ -200, ebenfalls von der LH.

Da werde ich doch gleich wieder nostalgisch … Eine gut gemachte -200 im Sim zu haben, wäre genial. Vielleicht nimmt sich FSS der Sache ja an – im Stile ihrer 727. 🙂

Sandra
Sandra
4 Monate zuvor

Gerade ersten „Testflug“ gemacht: Alles genauso trostlos wie der Vorgänger im 2020. Wenn das „neu aufgesetzt“ ist, sehne ich mich nach den alten Zeiten zurück …

Marek24
Marek24
4 Monate zuvor
Antwort auf  Sandra

teile zwar nicht Deine Meinung aber nicht alles, was früher war, war auch schlecht. Diese Maschine ist viel anspruchsvoller als Fenix, weil auch viel Ältere ist.

mcnobody
mcnobody
4 Monate zuvor

Leute, wie geil wäre es, wenn FENIX heute den A318 für lau veröffentliche würde. Wird nicht passieren, dann geht mal halt einen Kaffee trinken oder kauft die 737-600 von PMDG. Alles nicht falsch. 🙂

Malte
Malte
4 Monate zuvor

Hat jemand die neue Flugphysik getestet? Ist sie besser als in der ursprünglichen FS2020-Version?

Sandra
Sandra
4 Monate zuvor
Antwort auf  Malte

Ich sehe da keine signifikanten Unterschiede.

Marek24
Marek24
4 Monate zuvor
Antwort auf  Malte

ich meine „ja“, es ist besser. Ich bin fast 2 Jahre 737-600 in MSFS 2020 geflogen und merke die Unterschiede besonders im Bereich LNAV/VNAV und Autoland. Reagiert auch mehr auf Winde. Ein Update lohnt sich!

Christian
Christian
4 Monate zuvor
Antwort auf  Marek24

Super, dann habe ich als Fanboy #1 alles richtig gemacht!
Freue mich jetzt am Wochenende meinen ersten 737-Flug im MSFS24 machen zu können 🙂

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