
Es ist das zweite Flugzeug der Expert Series: Microsoft hat zusammen mit FSReborn eine Umsetzung der Piper M600 für den Microsoft Flight Simulator 2024 veröffentlicht. Die Maschine steht ab sofort zur Verfügung.
Sie wurde gerade im Live Stream auf der FSExpo vom Team um Jörg Neumann vorgestellt. Das Flugzeug entspringt der Expert Series. Dies bedeutet, das die Maschine auch mit mehr Systemtiefe als andere MS-Flugzeuge ausgestattet ist. So kann die Engine bei Falschbehandlung auch einfach abrauchen. Rund 25 Euro soll das Flugzeug im Marketplace kosten.
Wer ein sechssitziges Einmotorenflugzeug sucht, das sowohl Privatpiloten als auch Business-Reisende begeistert, landet früher oder später bei der Piper M600. Das Flugzeug aus dem Hause Piper Aircraft ist kein Neuling aus dem Nichts – es steht auf den Schultern jahrzehntelanger Entwicklung innerhalb der M-Class-Familie, die 1979 mit dem Erstflug der PA-46 Malibu begann.
Die M600 wurde 2015 vorgestellt und 2016 zertifiziert – als Weiterentwicklung der M500, selbst schon eine Modernisierung des Malibu Meridian. Jede Generation: stärkere Motoren, bessere Avionik, verfeinerter Flügel.
Was steckt drin?
Angetrieben wird die M600 von einem Pratt & Whitney PT6A-42A Turboprop mit 600 PS, der einen fünfblättrigen Verbundstoffpropeller dreht. Das Ergebnis: bis zu 315 mph Reisegeschwindigkeit, eine Reichweite von knapp 3.070 Kilometern und eine Gipfelhöhe von 30.000 Fuß – also klar im Bereich kommerzieller Luftfahrt.
Das Herzstück im Cockpit ist das Garmin G3000 Avioniksystem, ergänzt durch Pipers eigenes HALO Safety System. Was HALO besonders macht: Im Notfall – etwa bei Pilotenausfall – landet das Flugzeug selbstständig am nächsten geeigneten Flughafen. Kein manueller Eingriff nötig. Dazu kommen Systeme zur Hypoxie-Erkennung, automatischem Abstieg, Stabilitätsschutz und Runway-Überwachung. Kurz: Das Flugzeug passt besser auf den Piloten auf als so manches Büro auf seinen Mitarbeiter. Die FSReborn bringt diese Funktion auch in den Simulator.
