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Es ist so weit: Heatblur Simulations hat den 22. Juli 2026 als Erscheinungsdatum für die DCS F-14B(U) bestätigt. Damit endet die monatelange Wartezeit seit der ersten offiziellen Ankündigung des Moduls im Juni, und die Community bekommt endlich den modernisierten Tomcat an die Hand, den sich viele als Ersatz für die nie erschienene F-14D gewünscht haben.

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Was ist die F-14B(U) überhaupt?

Die F-14B(U) versetzt Heatblurs Tomcat in die frühen 2000er Jahre und bildet damit die späte Betriebsphase des Flugzeugs ab, bevor es 2006 endgültig aus dem Dienst der US Navy ausschied. Wichtig zu wissen: Es handelt sich nicht um ein kostenloses Update für Besitzer der bestehenden F-14A/B, sondern um ein eigenständiges Erweiterungspaket, das auf dem Grundmodul aufbaut und dessen Besitz voraussetzt.

Technisch bringt die F-14B(U) einige spürbare Neuerungen mit. Im vorderen Cockpit hält das neue VDIG-R mit modernisiertem HUD Einzug, das Zieldaten, Navigationshinweise, RWR-Informationen, LANTIRN-Integration und JDAM-Angaben direkt anzeigt. Der klassische TID im hinteren Cockpit weicht dem PTID, einem größeren und leistungsfähigeren programmierbaren Taktikdisplay für den RIO. Das analoge AFCS wird durch das digitale DFCS ersetzt, was laut Heatblur das Abriss- und High-AoA-Verhalten, das Rollverhalten sowie die Trägerlandung verbessern soll, ohne dem Tomcat seinen rauen Charakter zu nehmen.

Dazu kommen EGI-Navigation, GPS-Unterstützung, CDNU und Mission Data Loader für die Missionsplanung, das neue ALE-47 Störmittelsystem als Nachfolger des ALE-39, ein aufgewertetes ECMD mit MFD-Modus und ALR-67-Integration sowie das neue AN/AVX-3 Tactical Imaging Set, mit dem sich Sensorbilder zwischen Tomcats austauschen lassen. Auch JESTER AI hat dazugelernt und bekommt ausgewählte JESTER-2.0-Funktionen wie den neuen Kontext-Button spendiert.

Optisch gibt es ebenfalls einiges zu sehen: überarbeitete Cockpit- und Außenmodelle, neue Pilotenmodelle und Helme, neue Ausrüstung und Animationen, Flügelkondensstreifen sowie neue Liveries. Ein Teil dieser Verbesserungen, darunter der neue In-Game-Browser, das interaktive Handbuch mit Click-to-Explain-Funktion und der Grease Pencil, wandert außerdem kostenlos in die bestehende F-14A/B, kommt also auch Spielern zugute, die sich gegen das Upgrade entscheiden.

Neue Inhalte: Zwei Kampagnen zum Start

Zum Release liefert Heatblur direkt zwei neue Kampagnen mit. „Operation Reforger Part III“, angesiedelt über dem Kalten-Kriegs-Deutschland der DCS-Karte Cold War Germany, ist bereits am Erscheinungstag verfügbar. Eine zweite, maßgeschneiderte F-14B(U)-Kampagne von Baltic Dragon soll im Anschluss nachgereicht werden. Dazu kommt ein komplett neues Set an Instant-Action-Missionen.

Preis und Kaufoptionen

Wer die F-14A/B bereits besitzt, kann das Upgrade im Vorbestellzeitraum für 49,99 US-Dollar erwerben, nach Release steigt der Preis auf 56,99 US-Dollar. Neueinsteiger greifen zur DCS F-14 Ultimate Edition, die Grundmodul und F-14B(U) im Bundle zusammenfasst und aktuell für 98,99 US-Dollar angeboten wird, inklusive JESTER AI, Mehrspieler-Pilot/RIO-Funktionalität, dem Forrestal-Flugzeugträger, der A-6 als KI-Flugzeug, der AIM-54 Phoenix, LANTIRN, mehreren Tomcat-Varianten und insgesamt fünf Kampagnen.

Der Preis sorgte in der Community rund um die Ankündigung im Juni durchaus für Diskussionen, umgerechnet knapp 43 Euro für ein Upgrade lagen für viele über den Erwartungen. Heatblur und Teile der Community argumentieren dagegen, dass es sich angesichts von komplett überarbeiteter Avionik, neuen Systemen und zusätzlichem Content eher um ein nahezu neues Modul als um ein reines Avionik-Update handelt.

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