Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Nur zu Wasser und in ihrer Form einzigartig war die Dornier J Wal ein echter Hingucker, der vor knapp 100 Jahren seinen Erstflug hatte. „Die J Wal wurde in den frühen Tagen des Fliegens bereitwillig als Flugzeug der Wahl für eine Reihe herausragender Luftexpeditionen, High-Endurance-Premieren und bahnbrechende Luftpost- und Flugrouten auf der ganzen Welt angenommen“, schreibt Microsoft jetzt in den Release-Notes. „J Wale rasten über arktische Breiten, über Ozeane und drangen in den Himmel über nicht kartierte tropische Regenwälder ein. Einige der bemerkenswertesten Reisen, die es ermöglichte, sind der erste Transatlantikflug von Spanien nach Südamerika, ein Nordpolflug des berühmten Entdeckers Roald Amundsen und der Betrieb einer Reihe früher Flugrouten.“

Wer die berühmten Flüge jetzt im Microsoft Flight Simulator nachstellen will, kann den virtuellen Wal im Marketplace des MSFS für 15 Euro erwerben. Die Maschine gibt es dort in drei Varianten. Erstens als Plus Ultra, die im Januar 1926 den ersten Transatlantikflug von Spanien nach Südamerika absolvierte. Dann als Cabina, die ähnlich wie ihr Vorgänger mit einem Metallrumpf und stoffbespannten Flügeln und Leitwerken gebaut und von zwei Rolls-Royce Eagle IX-Triebwerken angetrieben wurde. Und zu guter Letzt die N-25, eine frühe militärische Version der Wal. Sie war eines der beiden Flugboote der von Roald Amundsen geleiteten Nordpolexpedition. 

Das Flugzeug wird als Local Legend III angepriesen. Nach der Ju-52 als Local Legend I und der Fokker D.VII als Local Legend II, rundet der heutige Release das World Update 8 zur iberischen Halbinsel ab. Wie schon bei der Ju-52 ist der Süddeutsche Oliver Moser verantwortlich für die Entwicklung des Add-ons. Wie die Enticklung des Wals und der Ju-52 zustande kam, erklärt Oliver am kommenden Sonntag in Episode 40 von unserem Podcast „Die Simulanten“.

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Christian S
Christian S
4 Monate zuvor

Etwas speziell, (noch) ein Wasserflugzeug zu releasen, obwohl das hübsche Wasser im MSFS physikalisch überhaupt nicht mit 3D Modellen interagieren kann. Oder wurde dieser Umstand klangheimlich in irgend einem Update behoben?

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