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FSS hat das Service Update 1 (Version 1.1.0) für die E-Jets Series veröffentlicht. Das SP1 bringt dabei neue Funktionen für das LNAV und VNAV, Performance-Berechnung im EFB, ein überarbeitetes Soundpaket und ein realistischeres Triebwerksverhalten nach dem Shutdown.

Vertical Direct-To und Step Climbs

Neu ist ein Vertical Direct-To im MCDU. Gibt euch ATC früher oder später als geplant den Sinkflug frei, müsst ihr nicht mehr ewig in FPA oder VS hängen. Auf der ACT-RTE-Seite kopiert ihr per rechter Line Select Key die Höhenvorgabe eines Wegpunkts ins Scratchpad und fügt sie mit derselben Taste wieder ein. Das FMS rechnet dann einen neuen Pfad ab der aktuellen Höhe, der als direkte magentafarbene Linie im VSD erscheint, und ihr könnt mit VNAV hinterherfliegen.

Auch die Step Climbs wurden überarbeitet. An jedem Wegpunkt lässt sich per /FLXXXS (XXX steht für das Flight Level) eine Reiseflughöhenänderung einplanen. Das FMS berücksichtigt dabei das voraussichtliche Gewicht am Wegpunkt. Ist der Jet dort zu schwer, lehnt es den Eintrag mit UNABLE STEP CLIMB ab. Bei aktivem VNAV müsst ihr die neue Höhe vorab am Glareshield einstellen.

E jets su1 step climbs

LNAV, EFB und CPDLC Funktionen

Die neue Seite FIX INFO im NAV-Menü des MCDU zeigt Radial- und Distanzschnittpunkte zu einem Referenzwegpunkt. Ihr gebt RADIAL/ oder /DIST ein, die MFD markiert die Punkte als grüne Kreise. Die Schnittpunkte lassen sich ins Scratchpad kopieren und als eigene Wegpunkte in die ACT RTE einfügen.

Im EFB gibt es jetzt eine Berechnung der Start- und Landestrecke. Die Performance-Seite wird verfügbar, sobald ihr das Flight Manifest erzeugt habt. Gleichzeitig wurde die Wirkung der Autobrake angepasst, damit die Verzögerung näher an realen Werten liegt.

Außerdem ist das Honeywell Runway Awareness and Advisory System (RAAS) an Bord, mit visuellen Hinweisen auf der MFD und Audio-Ansagen. Weil das System bei den meisten realen E-Jet-Betreibern nicht verbaut ist, bleibt es standardmäßig aus. Aktivieren könnt ihr es pro Livery unter Settings, Operator im EFB.

BeyondATC und SayIntentions liefern PDC, CPDLC und ATIS jetzt direkt über das MCDU. Den bevorzugten Anbieter wählt ihr vorher auf der EFB-Settingspage.

Soundkulisse und Engine Temps

Das Studio hat große Teile der Geräuschkulisse neu gemischt: Triebwerksstart und Windmilling, Packs, GPU, APU, Avionik-Bay, Regen, Rollgeräusch, Fahrwerk, Spoiler und Stick Shaker. Dazu kommen ein detaillierteres Geräusch der Fuel Injection beim Hochlaufen der Triebwerke und überarbeitete Ansagen einiger Airlines.

Die Triebwerkstemperatur nach dem Shutdown folgt nicht mehr dem einfachen Standardmodell von MSFS. Die ITT fällt zunächst schnell, der Abfall verlangsamt sich dann mit sinkender N2. Laut Studio bestätigen Piloten, dass die Temperatur selbst nach 30 Minuten Turnaround noch deutlich über 120 °C liegen kann. Liegt sie beim Start noch über diesem Schwellenwert, gibt das FADEC wie im echten Flugzeug keinen Sprit frei. Stattdessen dreht der Starter das Triebwerk zunächst ohne Kraftstoff durch (Dry Motoring), bis die Temperatur passt. Gerade bei kurzen Turnarounds merkt ihr dies also.

Roadmap

Aktuell arbeitet das Team an der nativen Version der E-Jets, für den Microsoft Flight Simulator 2024, die unter anderem das fehlerhafte Cockpit-Lighting beheben soll. Ziel ist eine erste Version noch vor Weihnachten, wobei der Termin laut Studio von Entwicklungsfortschritt und Tests abhängt. Aufgrund der Paket- und Ordnerstruktur des MSFS 2024, müssen alle Third-Party-Liveries angepasst werden. Livery-Ersteller können sich direkt bei FSS melden und bekommen einen Early Access auf das aktualisierte Paint Kit.

Den vollen Changelog, findet ihr bei FSS im Blogpost.

E jets su1 roadmap
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1 Kommentar
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Patrick
Team
Patrick
12 Minuten zuvor

Nice 🙂

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