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Entwicklerstudio iniBuilds hat ein bedeutendes Update für den Airbus A350 Airliner im Microsoft Flight Simulator veröffentlicht. Das Update (Version 1.1.0) umfasst neben zahlreichen Systemverbesserungen und Performanceoptimierungen auch die Einführung der Ultra-Long-Range (ULR)-Variante des A350-900. Die Erweiterung steht über den iniManager zum Download bereit und integriert sich vollständig in Microsoft Flight Simulator 2020 und 2024.

Systemüberarbeitung und Performanceoptimierung

Seit Veröffentlichung des A350 Airliner lag der Schwerpunkt laut iniBuilds auf der Stabilisierung zentraler Systeme. Insbesondere häufige WASM-bezogene Abstürze, unter anderem im Zusammenhang mit dem sogenannten „combus“-Mechanismus, wurden durch strukturelle Änderungen im Code behoben. Die Datenübertragung zwischen Subsystemen erfolgt nun direkt aus den Quelldateien, was zu einer verbesserten Stabilität führt.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Optimierungen an der XML-Hierarchie und Modellstruktur vorgenommen, um CPU-Last zu reduzieren. Auch die Beleuchtungslogik wurde überarbeitet, was zu einem spürbar flüssigeren Simulationsablauf beitragen soll. Optional sind über den iniManager Low-Resolution-Texture-Pakete verfügbar, die zusätzliche Leistungsvorteile bei geringem visuellen Verlust ermöglichen.

Neue Funktionen: Career Mode und immersive Szenarien

Der A350 ist nun vollständig mit dem Career Mode des MSFS2024 kompatibel. Die Funktion erlaubt Passagieroperationen inklusive Boarding. Zusätzlich wurden neue interaktive Szenarien integriert, etwa medizinische Notfälle, ein randalierender Passagier oder Rauchentwicklung in der Kabine. Diese lösen jeweils entsprechende ECAM-Meldungen, Audiosignale und Crew-Interaktionen aus und erhöhen die Immersion im Simulationsalltag.

Ultralangstrecke jetz mit dem A350 möglich

Die neue ULR-Variante orientiert sich am realen Layout von Singapore Airlines und bietet eine exklusive Kabinenkonfiguration mit Business- und Premium-Economy-Bestuhlung. Das Treibstoffsystem wurde angepasst, um die Reichweite und Kapazität für Ultra-Langstreckenflüge korrekt abzubilden. Für SimBrief steht ein entsprechendes Flugplanungsprofil zur Verfügung.

Fly-by-Wire und Navigationssysteme

Im Fly-by-Wire-System wurde unter anderem eine Auto-De-Rotation-Funktion ergänzt. Die GPS-Störlogik wurde auf Basis realer Daten überarbeitet, um situationsabhängige Navigationsabweichungen realistisch darzustellen. Nutzer profitieren außerdem von der API-Anbindung an geplante Routen innerhalb des Simulators.

Keine Änderung am Flugmodell

Trotz teilweise widersprüchlicher Rückmeldungen zum Flugverhalten bleibt das aktuelle Flugmodell unverändert. Dieses wurde nach Angaben von iniBuilds in Full-Motion-Simulatoren mit realen Ausbildern validiert. Unterschiede im Steuerungsverhalten führt der Entwickler auf die Vielfalt der verwendeten Peripheriegeräte zurück. Eine lineare 1:1-Steuerkurve wird empfohlen.

Blick in die Zukunft

Mit Veröffentlichung der Version 1.1.0 sieht iniBuilds das A350-Projekt in einem fortgeschrittenen, stabilen Entwicklungsstand. Zukünftige Updates sollen in größerem Abstand erscheinen, dafür aber inhaltlich umfassender ausfallen. Auf der Agenda stehen unter anderem Optimierungen der FLS-Ankerpunktberechnung, erweiterte TCAS-Funktionen, Korrekturen im Bereich der Enteisungsanzeige sowie Anpassungen der Fahrwerkslogik. Auch das von vielen Nutzern erwartete Head-Up-Display (HUD) befindet sich in Vorbereitung.

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Admiral Kirk
Admiral Kirk
6 Monate zuvor

Ich finde es wirklich großartig was sie gemacht haben. Und wenn man den Blick über den altbekannten Tellerrand mal zulässt und die Innovationen betrachtet, dann sieht der fünfte Aufwasch der PMDG 777 in nahezu gleichem Umfang trotz aller Perfektion alt aus.
(Bevor jemand Zweifel äußert: FSX, P3D 32-Bit, P3D 64-Bit, MSFS20, MSFS24)

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