Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Zum Roll-Out fertig steht die AN-2 von ATSimulations im virtuellen Hangar, nur einen Schritt von der Veröffentlichung entfernt. Dennoch muss das Projekt „Größter Doppeldecker“ in das Jahr 2022 verschoben werden. Der Grund sind Lizenzierungverhandlungen mit Antonov. Darüber hinaus gibt es einen Ausblick auf das Jahr 2022.

In einem Facebook-Post klärt ATSimulation über den aktuellen Stand rund um die Antonov AN-2 auf. Zusammen mit Asobo habe man die AN-2 in Rekordzeit fit für den MSFS gemacht. Zwar existiert die Ur-Fassung der AN-2 schon seit dem FSX, dennoch wurden weite Teile, unter anderem das Außenmodell, komplett neu erstellt. Dank 3D-Scan der originalen HA-ABD sei, zusammen mit unzähligen Bildern, so ein sehr detailliertes virtuelles Replikat entstanden. Dieses besitzt zehnmal mehr Polygone als die FSX Fassung. Im Inneren wurden die Systeme der FSX und P3D Version weiterverwendet, allerdings in Verbindung mit der MSFS nötigen Code-Anpassung. So funktionieren in der AN-2 auch die MSFS-typischen interaktiven Elemente. Die Systeme sind seit Jahren gereift und getestet, so heißt es im Post. Eine komplette Neufassung wäre unnötig gewesen, lässt sich aus dem Statement schließen. An den Flugdynamiken hat Alexander Metzger Hand angelegt und diese, zusammen mit AN-2 Piloten, angepasst. Man sei daher nur einen Schritt von der Veröffentlichung entfernt…

Microsoft nimmt das Thema Lizenzierung sehr ernst und steht daher mit Antonov in Kontakt. Die Stimmung sei dynamisch, positiv. Ein Abschluss kann aber dieses Jahr nicht mehr erreicht werden. Daher muss der letzte Schritt im Jahr 2022 vollführt werden.

Planungen für 2022

Zuerst werde man die Cri-Cri und die Piaggio P-149D aktualisieren. Aufgrund verschiedener Fehler, basierend auf den letzten MSFS Service-Updates, sei hier eine Anpassung dringend notwendig. Terminiert sind diese für Januar oder Februar 2022. Zeitgleich ist ebenfalls die Veröffentlichung im Marketplace geplant.

Folgen werden dann die MH 1521 Broussard und die Cessna O-1 Birddog mit einer MSFS Umsetzung. Dies sind stark aufgearbeitete FSX-Modelle, welche jedoch den visuellen und technischen Anforderungen des MSFS gerecht werden. Darüber hinaus arbeite man an zwei noch unbekannten Projekten, mehr dazu im Jahr 2022.

In unserem Review zur Piaggio P-149 D schauen wir uns zwar Version 1 des italienischen Schulungsflugzeuges an. Einen guten Eindruck von der Qualität des Fliegers bekommt man trotzdem.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Bewertung
Neuster Ältester
Inline Feedbacks
View all comments

Könnte dich auch interessieren:

In der neuen Ausgabe von The Blu-XPerience spricht Ramzzess von FlightFactor ausführlich über den Stand der 777v2 für X-Plane. Inhaltlich geht es vor allem um die weitere Ausarbeitung der Systeme, den Umgang mit Nutzerfeedback und die nächsten Schritte innerhalb der Produktlinie.
Am 12. März 2026 erscheint der Aerosoft A340‑600 Pro für den Microsoft Flight Simulator. In Zusammenarbeit mit ToLiss verspricht das Add-on höchste Realismusstandards: detailliertes Cockpit, originalgetreue Systeme und ein eigenes Flugmodell. Die Community erwartet ein neues Referenzprodukt für Widebody-Airliner, das sowohl optisch als auch in der Flugphysik Maßstäbe setzen soll.
Wie isst man einen Elefant? Das ist eine Frage, die sich Torsten in der Entwicklung des A340-600 immer wieder stellen musste. Nach seiner erfolgreichen X-Plane-Version unter dem Label ToLiss, bringt Torsten den Super-Airbus mit Aerosoft in den MSFS . Mit dabei: Stefan, A340-Kapitän, der auch in seiner Freizeit gerne den Simulator anwirft. Logisch, dass eure Simulanten Julius, Rafi und Tommi die zwei in den Podcast einladen mussten. Schaltet ein für eine spannende Sendung zu Fuel Pumps, Rollverhalten und der Herausforderung, für den MSFS zu entwickeln.