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Mit der VPC ATLAS hat VIRPIL Controls die erste eigene Force-Feedback-Basis für Flightsticks vorgestellt. Das System verzichtet auf klassische Getriebe-, Riemen- oder Direktantriebskonstruktionen und setzt stattdessen auf einen neu entwickelten Seilzugantrieb mit eigens konstruierten Motoren. Neben den technischen Daten wurden auch Preise für die Vorbestellung sowie ein erster Liefertermin genannt.

Ein neuer Antriebsansatz für Force Feedback

Nach mehrjähriger Entwicklung bringt VIRPIL Controls mit der VPC ATLAS die erste eigene Force-Feedback-Basis auf den Markt. Anstatt auf etablierte Getriebe-, Riemen- oder Direktantriebslösungen zu setzen, verwendet die ATLAS laut Hersteller ein sogenanntes Smooth-Drive-Seilzugsystem in Kombination mit eigens entwickelten Motoren. Dieses Design soll spielfrei arbeiten, ohne Rastmomente auskommen und über den gesamten Bewegungsbereich der Achsen lineare und gleichmäßige Kräfte liefern. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Achsen-Gimbal, das auf der langjährigen Erfahrung des Unternehmens im Bau präziser Flightstick-Mechaniken aufbaut.

Zwei Leistungsstufen, ATLAS und ATLAS Pro

Die VPC ATLAS liefert eine Ausgangsleistung von 25 Nm. In Kombination mit dem VPC FLNKR Griff entspricht dies laut Hersteller einer auf den Piloten übertragenen Kraft von 12 Kilogramm, die über mehrere Minuten kontinuierlich aufrechterhalten werden kann, ohne dass die Kraftwerte schwanken. Für Nutzer mit höheren Anforderungen ist zusätzlich die VPC ATLAS Pro mit 45 Nm Ausgangsleistung geplant, die in Kombination mit dem FLNKR Griff eine Kraft von über 22 Kilogramm erreichen soll. Wer zunächst zur Standardversion greift, kann diese mit einem separat erhältlichen Upgrade-Kit zu einem späteren Zeitpunkt auf den Pro-Standard erweitern.

Softwareentwicklung mit dem FFBeast-Team

Für die Softwareseite hat sich VIRPIL Controls mit dem FFBeast-Team zusammengetan. Gemeinsam soll ein neu entwickelter Algorithmus entstehen, der speziell auf die Eigenschaften der ATLAS-Architektur abgestimmt ist. Weitere technische Details zur Basis sollen in kommenden Ankündigungen folgen.

Preise und Vorbestellung

Die VPC ATLAS FFB Base kann im Vorbestellungszeitraum für 599,95 Euro zuzüglich Steuern erworben werden, der reguläre Preis liegt bei 699,95 Euro. Die VPC ATLAS Pro ist im Vorbestellungszeitraum für 749,95 Euro zuzüglich Steuern erhältlich, regulär 849,95 Euro. Das separat erhältliche ATLAS Pro Modul, das nach Ende der Vorbestellungsphase verfügbar sein wird, kostet 199,95 Euro zuzüglich Steuern. Für Vorbestellungen bietet VIRPIL Controls außerdem die Möglichkeit, den Kaufpreis in zwei Raten aufzuteilen, eine Hälfte bei Bestellung und die zweite Hälfte kurz vor dem Versand. Die Auslieferung der VPC ATLAS soll im vierten Quartal 2026 beginnen.

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6 Kommentare
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Thomas
Thomas
1 Stunde zuvor

Nur mal so aus Neugier: Wie viele reale Stick-geflogene Airliner mit FBW (oder auch Fighter) mit Force Feedback gibt es denn? Meines Wissens keine (zumindest nicht bei Airbus und Co.). Ergibt ja technisch auch nicht wirklich Sinn. Force Feedback gibt’s dann doch nur bei den Steuerhörnen der Boeing FBW Jets.

Markus F.
Markus F.
1 Stunde zuvor
Antwort auf  Thomas

Bin mir nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstehe, aber FFB macht bei fast allen Fliegern Sinn die eben gerade kein FBW haben (bzw keine adaptive Kraftrückmeldung). Stichwort Trimmung und Ruderkräfte.

Konkret deinen Gedanken aufgegriffen fällt mir so direkt auch keines ein bzw ich weiss es nicht…die F-16 als Paradebeispiel für FBW bsp hat ja so quasi fast gar keinen Stickweg.

Martin
Martin
59 Minuten zuvor
Antwort auf  Thomas

Klar, für Airliner macht das nicht viel Sinn. Aber wer zum Beispiel eine Spitfire, T6, Extra, DA40 oder Cub fliegen will, kommt hier auf seine Kosten.

Tobias
Tobias
57 Minuten zuvor
Antwort auf  Martin

Für Hubschrauber gamechanger

Soho
Soho
39 Minuten zuvor
Antwort auf  Thomas

Ich meine mal gelesen (oder gesehen) zu haben das die FF Joysticks den Vorteil haben das man auch die Dämpfung simulieren kann. Das macht dann die Bedienung z.B. bei einem Airbus etwas realistischer als die in der Regel doch eher sehr weichen standard Joysticks. Aerodynamische Kräfte spürt man natürlich in der realität nicht dadurch.

Markus
Markus
29 Minuten zuvor
Antwort auf  Soho

Genau dafür macht Force Feedback bei Airlinern durchaus Sinn. In dem Sidestick Pedestal vom Airbus steckt viel Technik, um die Bewegung nicht linear zu machen und einen entsprechenden Widerstand der sich über den Weg verändert zu generieren. Genau das kann Force Feedback.

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