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Nach der FSExpo 2026 haben Synaptic Simulations und iniBuilds einen großes Entwicklerupdate zum Airbus A220 für Microsoft Flight Simulator veröffentlicht. Das Team gibt darin einen detaillierten Einblick in den aktuellen Stand der Systeme, des Flugmanagementsystems und der Atmosphärik, und macht deutlich, dass sich das Projekt in der finalen Phase vor der Veröffentlichung befindet.

Positive Resonanz von der FSExpo 2026

Der A220 war auf der FSExpo 2026 am gemeinsamen Stand von Synaptic Simulations und iniBuilds live erlebbar. Von Einsteigern bis hin zu A220-typberechtigten Piloten konnte das Flugzeug direkt ausprobiert werden. Besonders gelobt wurden die Klanggestaltung von Echo 19, die visuelle Qualität innen wie außen sowie die tiefgehende Systemsimulation.

Avionik und Systemtiefe

Ziel des Teams ist es, jede Avionikkomponente aus dem korrekten Systembestandteil zu speisen, also etwa Synoptik-Seiten aus dem Avionics Feed und Triebwerksanzeigen aus den elektronischen Triebwerkssteuerungen. Neu hinzugekommen sind unter anderem Piloteneinstellungen wie die Umschaltung zwischen True- und Magnetic-Heading-Anzeige, Flight-Path-Vector-Caging sowie barometrische und Radio-Minima, die nun über das Control Tuning Panel abrufbar sind. Hydraulik-, Treibstoff- und Batterietemperaturen werden dynamisch auf den Displays angezeigt und reagieren in Echtzeit auf die aktuelle Systembelastung. Das Team hat zudem eine Verzögerung integriert, die das verzögerte Ansprechverhalten realer Instrumente nachbilden.

Komplett neu entwickeltes FMS

Das Flugmanagementsystem wurde seit der letzten FSExpo vollständig neu geschrieben. In über 21.000 Codezeilen entstand eine neue Grundlage für grafische Flugplanung, vollständige laterale und vertikale Navigation, Leistungsplanung, Crew-Alerting, konfigurierbare Warteschleifen und Streckenpunktoffsets. Grafische Flugplanung erlaubt direkte Änderungen am Flugplan auf der Karte, unterstützt werden dabei sowohl MSFS-Standarddaten als auch Navigraph. Auch systemspezifische Eigenheiten wurden umgesetzt, wie die Begrenzung auf maximal 200 Streckenabschnitte und 6 Warteschleifen sowie spezifische Statusmeldungen bei Überschreitung dieser Grenzen.

Verschiedene Anflüge und Autoland

Der Synaptics A220 unterstützt ILS-, LOC-, LDA-, RNAV-RNP-, RNAV-RNP-AR-, RNAV-LPV-, VOR- und VOR/DME-Anflüge. Eine vollständige Autoland-Fähigkeit mit korrekten Modustransitionen für RETARD, ALIGN, FLARE und ROLLOUT ist implementiert. Besonderes Augenmerk legt das Team auf systemspezifische Verhaltensweisen, wie etwa die Übergabe des Localizer-Führungsmodus von den Datenverdichtungsmodulen an die primären Flugsteuerrechner während des Endanflugs, was bei Wind zu einer sichtbaren Neuausrichtung auf dem Endanflug führt.

Klang und visuelle Immersion

Das markanteste akustische Merkmal der A220, das weithin bekannte Triebwerksgeheul beim Hochlaufen durch rund 30 Prozent N1, wurde gemeinsam mit Echo 19 als prozedural simulierter Klang auf Basis realer Triebwerksparameter umgesetzt. Ergänzt wird dies durch umfangreiche Arbeiten an Triebwerksgeräuschen in höheren Leistungsbereichen, PTU-Sounds sowie Cockpit-Aural-Alerts. Ein eigener Sound-Update ist für die Zukunft geplant.

Noch wenige Schritte bis zur Ziellinie

Die verbleibenden Arbeiten bestehen laut Team hauptsächlich aus der Behebung noch offener Fehler. Während der drei FSExpo-Tage wurden lediglich fünf neue Probleme identifiziert, zwei davon direkt vor Ort behoben, und es traten keinerlei Abstürze auf. Einen konkreten Veröffentlichungstermin nennt das Team weiterhin nicht, hält jedoch an einer Veröffentlichung im Jahr 2026 fest.

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