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Die Pläne von Eagle Dynamics waren mehr als ambitioniert für das Jahr 2021. Neben dem russischen Kampfhubschrauber Mi-24P Hind, sollte das amerikanische Pendant in Form des AH-64D Apache noch in diesem Jahr erscheinen. Bei Letzteren musste nun der Early-Access Release in das nächste Jahr verschoben werden. Das liegt vor allem an „George“, dessen Lernkurve eine etwas Steilere ist als bei seinen sowjetischen Kollegen „Petrovich“ und am komplexeren Flugmodell.

Ein kleiner Rückblick auf das laufende Jahr lässt eine durchaus positive Bilanz für den Digital Combat Simulator verbuchen. Mit dem Release auf die Version 2.7 im Frühjahr dieses Jahres wurde der Simulator auf eine Ebene gehoben, die mehr als gerecht für das Jahr 2021 ist und sich nicht gegenüber anderen, zivilen Simulatoren verstecken muss. Weiterhin bemüht man sich fieberhaft die F-16 mit Systemen, Waffen und Funktionen zu komplementieren. Am Super-Carrier Modul wird nicht nur an der optischen Präsentation der Crew und der Briefing-Räume gearbeitet. Dazu hat man zwei weitere Module als Early-Access veröffentlich: das britische Duo-Prop Kampflugzeug Mosquito FB VI aus dem 2. Weltkrieg sowie den ersten Kampfhubschrauber aus eigenem Hause mit dem Mi-24P Hind. Ganz „nebenbei“ widmet man sich auch einer besseren HARM und AMRAMM Logik, damit der Leistungsbereich dieser beiden Raketen näher an der Realität ist und hat eine neue Freeware-Map in Form der Marianas-Islands veröffentlicht. Nicht zu vergessen, dass für die F/A-18C „Hornet“ immer noch weitere Features eingepflegt werden und Produktpflege betrieben wird, wie übrigens auch für die weiteren von Eagle Dynamics Entwickelten Module und Terrains.

Das ist zweifellos eine Menge Arbeit und vieles davon wurde gut umgesetzt. Aus alten Fehlern hat man seine Lehren gezogen und es versucht besser zu machen. Das in einer Open-Beta auch mal gröbere Fehler enthalten sein können, sollte jedem klar sein. Ebenso das Verschiebungen von Features und Modulen passieren können. Nun hat es also den AH-64D Apache getroffen. Nach eigenen Angaben verlaufe der Entwicklungsprozess gut, jedoch benötigen das Flight-Model und vor allem die Co-Piloten-AI Namens „George“ noch ein wenig Arbeit. Daher peilt man nun den Januar für den Early-Access Release an. Als kleine Entschädigung bekommen Vorbesteller 8500 ED Miles auf ihr Konto gutgeschrieben. Die verfügbare Zeit nutzt man für weitere Detailverbesserungen, etwa im Bereich der Turbine und des Rotors, deren Funktionsweise nun eine Abweichung von weniger als 5% zum realen Vorbild haben soll. Im übrigen sei an dieser Stelle erwähnt, dass der auf Steam genannte Termin vom 15. Dezember der übliche Platzhalter war und keinesfalls ein offizielles Releasedatum.

Des Weiteren zeigt „Wags“ in seinem YouTube-Kanal die „Helmet Sight“ sowie die Funktionen der verschiedenen MFD-Pages die bereits den Treibstoffvorrat- und verbrauch sowie den Zustand der Engines und der Steuerung anzeigen können. Ob die Videoreihe nun das warten bis zum Release erleichtert oder gar erschwert, bleibt euch selbst überlassen.

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