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Acht Triebwerke, Flugzeiten von über 14 Stunden und ein dicker Abgasstrahl beim Take-off: Die B-52 Stratofortress ist ein Flugzeug der Extreme. SimWorks Studios wollen den BUFF (Big Ugly Fat Fellow) in den Microsoft Flight Simulator bringen. In einer Vorschau erklärt Gabriel Correia jetzt, welche Varianten dabei sind und wo bei diesen die Unterschiede zu finden sind.

Vor kurzem hat SWS ja ein Update für die PC-12 veröffentlicht. Jetzt wolle man sich wieder auf Flugzeuge des kalten Krieges konzentrieren, erklärte Gabriel Correia vor ein paar Tagen im eigenen Discord. Mit ersten Rendering zeigt SWS damit den Beginn einer Serie, der die Varianten C bis H des B-52 Bombers umfassen wird. Gabriel erklärt, dass derzeit die Cockpit-Struktur fertiggestellt und auf korrekte Proportionen überprüft werde. Ein Herausforderung dabei: Die B-52B bis F unterscheiden sich erheblich von den späteren G/H-Versionen, insbesondere was die Kabinenanordnung und die Instrumentierung betriffe, erklärt Correia.

Ein Merkmal des früheren B-52-Designs der Sextant, der für Navigationszwecke genutzt wurde, eine Methode, die bis heute Bestand hat, aber natürlich nicht mehr genutzt werde. SimWorks plant, möglicherweise eine funktionierende Sextant-Erweiterung in das Modell zu integrieren, was in Gesprächen mit dem Entwickler des bestehenden Sextant-Add-ons für MSFS bereits zur Sprache kam.

Des Weiteren wird die Veränderung der Cockpitgestaltung durch die verschiedenen B-52 Modelle erkennbar, von den unterschiedlichen Fensteranordnungen bis hin zu den Details der Ejection Seats, die sich zwischen den Piloten und anderen Besatzungsmitgliedern unterscheiden.

SimWorks Studios stehe jetzt kurz davor, die Instrumente zu platzieren und mit der Texturierung zu beginnen, wobei noch entschieden werden muss, ob das Projekt bei Release in zwei oder drei Paketen veröffentlicht werden soll.

Ein interessantes Feature der B-52: Die Maschine verfügt aus strukturellen Gründen über ein kleines Seitenleitwerk. Um dennoch in starken Seitenwindbedingungen zu landen, haben die Konstrukteure der B-52 einen großen Dial auf das Pedestal gebaut der das Hauptfahrtwerk ausrichten kann. Damit können die Maschine einfach wit Vorhaltewinkel gelandet werden – ganz schon schräg. Das Bild des Dials seht ihr unten, weitere Cockpit-Renderings findet ihr auf dem SWS-Discord.

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Dominik
Dominik
1 Jahr zuvor

Ich verstehe einfach den Reiz von Militärflugzeugen, besonnders Bomber und Kampfjets, im MSFS nicht wirklich. Du kannst ja nicht einmal Szenarios erstellen um diese richtig zu nutzen.

In DCS oder P3D ist das was anderes (je nach Version).

Aber wohl ist der Markt zu lukrativ im MSFS und vielleicht macht ihnen einfach die Entwicklung spass, was ja in ordung ist.

Markus F.
Markus F.
1 Jahr zuvor
Antwort auf  Dominik

Ich bin da grundsätzlich bei dir, in diesem Fall sehe ich es ein wenig anders: der „Betrieb“ eines Bombers wie der B52 entspricht ja mehr einem Interkontinentalflug bzw das ist vielleicht auch von der Bedienung und den Systemen her eine interessante Maschine (sofern entsprechend Tiefe vorhanden sein wird natürlich).

Sprich der eigentliche Waffeneinsatz ist beim BUFF ja eher so die Spitze des Eisbergs.

Dominik
Dominik
1 Jahr zuvor
Antwort auf  Julius

Verstehe dies und das Museumsbeispiel ist sicherlich ein Punkt. Jedoch da der Riesen-Wasser-Vogel von MS – einmal gestartet und gut. Heisst, Kaufen würde ich mir das nie um nur in den Hangar zu stellen.

Ist wie bei meinem Kommentar zu den E-Jets in XP, wer bezahlt die Entwicklung?

Vielleicht unterschätze ich aber die Entusiasten wie Julius, die Sich alles für in den Hangar kaufen, (nicht jeder hat ein eigenen Flugplatz zuhause). 🙂

Matthias
Matthias
1 Jahr zuvor

Der Eumel auf der ersten Bild ist aber hoffentlich nicht der Pilotensitz – äh, Pilotenhocker 😉

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