
Teil eins spielte in Dubai, mit Engine-Alliance-Triebwerken und knapp 100 Minuten Laufzeit. Teil zwei verlegt den Schauplatz an die Wartungsbasis von British Airways in Cardiff und fliegt die Positionierung nach Heathrow – dieselbe Strecke, die iniBuilds schon im Deep-Dive-Stream Anfang September genommen hat. Die reale BA hat sie nach schweren Checks tatsächlich mehrfach geflogen, was im Video zum Gag wird: Nach einem großen Check könne ja mal etwas nicht funktionieren. Es funktioniert dann auch reichlich nicht.
Zwei Kabinen, zwei Zielgruppen
Der A380 bekommt zwei Kabinenvarianten. Die „Basic“-Version orientiert sich an einer BA-nahen Bestuhlung, die zweite ist, wie es im Video offen heißt, an Emirates angelehnt – aus dem schlichten Grund, dass statistisch die meisten A380-Flüge im Sim Emirates-Flüge sein werden. Beide sind vollständig modelliert: vordere gerade Treppe, hintere Spindeltreppe, Oberdeck-Bar, animierte Türen samt Arming Pins, bedienbare Vorhänge, dimmbare Kabinenbeleuchtung in mehreren Farben inklusive Sternenhimmel, und an mehreren Positionen funktionierende Flight Attendant Panels, über die sich Beleuchtung, Türstatus, Wasser- und Systemzustände abfragen lassen.
Dass ein Teil davon Kompromiss ist, wird erfreulich direkt benannt. Fensterblenden lassen sich nur an ausgewählten Sitzen bewegen – bei zwei Decks und mehreren Hundert Fenstern wäre jeder Klickspot Performance-Budget. Die Bildschirme im Sitzrücken sind statische Texturen. Wer hier ein funktionierendes IFE erwartet, hat den Maßstab des Flugzeugs nicht verstanden.
Performance Mode: keine Wunder, aber Ruhe
Das Rendering-Volumen der Kabine entspricht laut iniBuilds rund sechs A320. Dagegen arbeiten zwei Mechanismen: die LOD-Staffelung des MSFS 2024, bei der jedes Kabinenelement mehrere Detailstufen hat, und der Performance Mode. Ist er aktiv und die Cockpittür geschlossen, werden Kabine, Frachträume und – bei eingefahrenem Fahrwerk – auch das Fahrwerk aus der Darstellung genommen.
Die Einordnung dazu ist ungewöhnlich nüchtern für ein Herstellervideo: einen großen FPS-Sprung bringt das nicht, weil die Geometrie weiterhin geladen bleibt und lediglich nicht dargestellt wird. Was es bringen soll, ist Laufruhe beim Schwenken der Kamera. Wer die Kabine sehen will, öffnet die Cockpittür, und sie ist wieder da. Man kann das als ehrliche Erwartungssteuerung lesen oder als vorgezogene Antwort auf die Performance-Diskussion, die ab morgen ohnehin losgeht.
Das Wassersystem, oder: Wer duscht, muss rechnen
Ein Detail, das den Aufwand gut illustriert: Wasser und Abwasser sind dynamisch simuliert. Ohne Wasser an Bord sind die Toiletten als inoperativ markiert und spülen nicht. Nach dem Betanken funktionieren sie – und die Duschen im Oberdeck ebenfalls, samt Countdown, der die Wasserzuteilung begrenzt und nach Ablauf abschaltet. Das entspricht dem echten Flugzeug, in dem 35-minütige Duschen in FL380 aus naheliegenden Gründen nicht vorgesehen sind. Der Verbrauch geht real vom Tankinhalt ab, wer es übertreibt, hat am Ende des Flugs wieder inoperative Lavatories. Die Duschgeräusche wurden, Zitat, in einer echten Dusche aufgenommen. Irgendwer bei iniBuilds hat das gemacht, und wir würden gern wissen, wer.
Trent 900 gegen GP7200
Der inhaltliche Kern des Videos sind die Triebwerksunterschiede. Der Trent 900 arbeitet dreiwellig mit N1, N2 und N3, das Engine Alliance GP7200 zweiwellig – im Video beschrieben als verkleinerter GE90-Kern mit einer Pratt-&-Whitney-Niederdruckstufe. Das schlägt bis in den Start durch: Erst wird N3 hochgedreht, dann kommt N2, N1 erscheint erst spät.
Die Leistungsunterschiede sind laut iniBuilds nachgebildet, aber klein: minimal mehr Startschub beim Trent, minimal weniger Leerlaufschub am Boden, etwas schlechtere Steigleistung in großen Höhen, etwas bessere im unteren Bereich. Die Aussage, der Trent sei über die Lebensdauer das effizientere Triebwerk, stammt ausdrücklich aus Rolls-Royce-Marketingmaterial – das sagt der Sprecher selbst und empfiehlt eine Prise Salz. Angenehm.
Praktisch auffällig werden zwei Rolls-Royce-Eigenheiten. Erstens METOTS („Modified Engine Take-Off Thrust Setting“) und eine Keep-Out-Zone in der FADEC-Logik, die bestimmte Drehzahl-Geschwindigkeits-Kombinationen mit Resonanzrisiko verhindern. Deshalb hängt der Schub beim Start zunächst bei rund 60 bis 70 Prozent N1 und geht erst oberhalb einer bestimmten Geschwindigkeit auf den Sollwert – genau jenes Geräusch, das man aus A380-Startvideos kennt. Zweitens Auto-Derate, das die Derate-Stufe im Steigflug selbst nach Gewicht wählt und beim GP7200 nicht zur Verfügung steht. Angezeigt wird ohnehin nicht N1, sondern Thrust in Prozent – im Video nachvollziehbar am Unterschied zwischen 66,4 Prozent Flex und 99,1 Prozent TOGA. Zur EPR-Anzeige älterer Airbus-Generationen fällt das Urteil im Video knapp aus: ein etwas kurioses System, das Airbus zu Recht abgeschafft habe.
Batch 2 gegen Batch 7
Der zweite große Block betrifft die wählbaren Softwarestände. Batch 2 entspricht etwa dem Auslieferungszustand um 2010, Batch 7 dem aktuellen. Batch 7 rückt den A380 näher an den A350, Batch 2 näher an A320, A330 und A340-600 – also an das, was die Crews damals gewohnt waren.
Die Liste der Unterschiede ist länger als erwartet: Autopilot in Protection im unteren Geschwindigkeitsbereich statt schlichter AP-Abschaltung, überarbeitetes Alpha-Floor-Verhalten, zusätzliche Takeoff-Surveillance-Warnungen, Long-Range-Cruise- beziehungsweise ECO-Modus, geänderte Flight-Director- und Speedbrake-Logik, andere abnormale Prozeduren bei Triebwerksausfällen und Kraftstoffleckagen. Sichtbar wird es auch im Kleinen: Batch 7 meldet „NAV PRIMARY“, Batch 2 noch „GPS PRIMARY“. Sogar die Checklisten wechseln das Format, in Batch 2 kommt die Departure Change Checklist hinzu. Aufrufbar sind sie über zwei versteckte Klickspots am Glareshield, und sie haken nur ab, was tatsächlich erledigt ist.
ECAM, und zwar richtig
Der Rest des Flugs ist ein Ausfallparcours. Zuerst ein ADR2-Fault, bestätigt durch die Fault-Lampe im Overhead, mit Verlust einer Geschwindigkeitsanzeige und reduzierter Autopilot-Redundanz. Dann FCDC 1 und 2 – die Flight Control Data Concentrators fallen aus, die Flugsteuerungsanzeigen verschwinden, Autoland ist nicht mehr zulässig. Für den Fall, dass auch die restlichen ADRs gehen, zeigt das Video eine auf Anstellwinkel basierende Backup-Speed-Anzeige, nach eigener Aussage auf echten AoA-Daten.
Der interessanteste Teil ist die interaktive Prozedur für unzuverlässige Fluggeschwindigkeit. Das System fragt zurück, ob die sichere Flugdurchführung betroffen ist, blockiert den Fortschritt, solange der Autopilot noch läuft, und rechnet Pitch- und Schubziele dynamisch aus Gewicht und Flughöhe – inklusive resultierender Geschwindigkeit, ohne Tabellenwälzen. Dazu kommen Deferred Procedures, die an der passenden Flugphase von selbst auftauchen, statt vom Piloten per Klebezettel erinnert zu werden.
Zum Finale ein manuell ausgelöster Vogelschlag: Triebwerk 4 brennt und ist beschädigt, zwei Feuerlöschmittel gehen raus, Generator 4 fällt aus, die APU kommt hoch, Limitation TOGA only. Gelandet wird mit dem ausgefallenen Außentriebwerk – das ungünstigere Szenario – per Brake to Vacate. Vorher zeigt das Video noch das eigenständig entwickelte Terrain-Radar samt MORA-Linie aus den Navigationsdaten.
Bodenabläufe, GSX und Sprungfunktion
Neben dem Flug geht es um Peripherie. Betankt werden kann über vier Wege: das externe Refuel-Panel am rechten Body Gear, das auch im Batteriebetrieb ohne Crew funktioniert und den Trimtank für einen Start-CG um 38 bis 39 Prozent selbst bedient, über GSX, über SimBrief oder über die NSS-Avionik. Mehrere Fluggastbrücken lassen sich per EFB-Modul andocken, allerdings nur an iniBuilds-Premium-Flughäfen. Die GSX-Anbindung läuft über die neue GSX-API direkt im EFB, inklusive optionaler Service-Automatisierung beim Ankommen am Gate und automatischem SimBrief-Import – abschaltbar, wer GSX klassisch über das Menü bedienen will.
Und schließlich die Sprungfunktion: Wegpunkt aus dem Flugplan wählen, springen, und das Flugzeug wird in der zur Position plausiblen Konfiguration samt angepasstem Kraftstoff geladen. Kein reines Teleportieren, sondern ein Zustandswechsel. Zusammen mit Autosave und Zeitbeschleunigung ist das die ehrlichste Feature-Kategorie des Pakets: Sie richtet sich an Leute mit Familie.
Termin, Plattform, Preis
Der A380 erscheint zunächst exklusiv für den MSFS 2024, ausschließlich über den In-Sim-Marketplace, Marktstart soll der 15. September sein. iniBuilds selbst hatte offiziell nur von „nächster Woche“ gesprochen. Eine Xbox-Version ist im Test, die PS5 bleibt ein Fernziel. Einen Preis hat das Studio nie verkündet – in den Metadaten der eigenen Store-Seite steht allerdings 54,99 Pfund vor Steuern, gefunden von MSFS Addons. Damit läge der A380 unter dem eigenen A350 (59,99 Pfund), deutlich über LatinVFRs A380 und in einem Markt, in dem FlyByWires A380X als Freeware existiert.
Was Teil zwei nicht zeigt, sagt der Sprecher selbst: das Kraftstoffsystem, die automatische Transferlogik bei Kälte, das Verhalten nach Abschalten der Flugsteuerungsrechner. Nach gut zweieinhalb Stunden Video in zwei Teilen ist das bemerkenswert. Und es bleibt der Stand aller Herstellerpräsentationen: Alles, was wir bisher gesehen haben, hat iniBuilds selbst ausgewählt, gefilmt und geschnitten. Ab morgen macht das jemand anders.

Durch diese ganze aufgeblasene „Reveal Drops“ bekommt generiert ini immer sehr viel Aufmerksamkeit bei allen News-Outlets… Andere spannende Releases ohne das ganze Tam-Tam bekommen das nicht. Finde ich langsam extrem nervig und einseitig. Auf YouTube überschlagen sich auch schon die Hofnarren von ini (u.a. ein gewisser Driver…) seit Tagen jeden Tag mit „the most amazing ever“ Statements.
Produkte wie A2A, Blacksquare etc sprechen da viel sympathischer und deutlicher mit der Produktqualität.
The A380 Is INCREDIBLE! iniBuilds A380 Preview | Real Airbus Pilot
I’m Totally Blown Away! iniBuilds A380
iniBuilds NAILED It! A380 Close Up
Just LOOK at This! iniBuilds A380
😛
und das schon beun ersten (ini) build zu release… na mensch. Der Flieger ist mir trotzdem latte (und schön ist er eben auch nicht)
Es spricht auch keiner über das heftige Geruckel in den inibuilds-Streams. Als sie gestern in London gelandet sind, war das mehr eine Diashow. Beim Start in Cardiff im Prinzip auch nicht viel besser. Bei der Komplexität eigentlich nicht anders zu erwarten. Aber ob man an sowas Freude haben wird..
„Diashow“
Das ist der Preis für ein ultra tief simuliertes Flugzeug!
Binsenweisheit: Ein tief simulierter, hoch detaillierter und ultra hoch texturierter Flieger hat seinen Preis -> das Absacken der Bildlaufzahl und den damit einhergehenden Rucklern. Da kann das Flugzeug noch so gut und gewissenhaft programmiert worden sein.
Je mehr Systeme und je tiefer diese Systeme simuliert sind, desto höher der Impakt auf die viel beschworene Bildlaufzahl. Bleibt einem oftmals nur übrig die Grafikeinstellungen zurück zu nehmen. Die Darstellung im Simulator sieht dann zwar nicht mehr so dolle aus, aber immerhin kann man so das Ruckeln reduzieren 😉
Da sind mir weniger tief simulierte Flugzeuge sehr viel lieber, da stimmt auch die Bildlaufzahl und es gibt keine Ruckler. Man muss nicht an den Grafikeinstellungen rumfuckeln. Der tägliche Job eines Airline Piloten läßt mit so einem Flugzeug auch zufriedenstellend realisieren.
Wollte mir eigentlich mal nen paar Previews angucken, natürlich mit dem Wissen eine gewisse Subjektivität ist enthalten. Aber bei den ganzen Hypereskalations Video Beschreibungen kriege ich Karies bevor ich auf Play gedrückt habe
Warum nur über den marketplace??
das macht es so unübersichtlich wenn man bereits im inibuilds Store Produkte gekauft hat.
Damit man die DRM erstmal hat und man wenigstens ein paar Gewinne machen kann.
Wenn das Produkt dann in den Inimanager kommt, dauert es leider nicht lang bis irgendwelche Deppen die Kiste „cracken“.
Mit dem Launch auf dem Inimanager kannst du aber den Flieger über einen Kaufbeleg und deinen XBOX Namen rüber transferrieren.
Also nicht ganz so tragisch und ich verstehe den Schritt.
Auch die Update-Zyklen von immer einer Woche sind völlig okay.
Im Inimanager würde es sicherlich auch nicht schneller gehen.
Nur halt mit dem Unterschied, dass iniBuilds Updates über die eigene App sofort an die User ausspielen kann, während Marketplace-User eben bis zu eine Woche darauf warten müssen. Aber wie du schon sagst, man kann ja später auch mit seiner Lizenz vom Marketplace in den iniManager umziehen.
Updates für den PC gehen im Marketplace täglich Montag bis Freitag.
Einzige Ausnahme sind Produkte für die XBOX die WASM nutzen. Das ist einmal die Woche. XBOX ohne WASM ist auch täglich von Montag bis Freitag.
Da die Builds sowieso nach Plattform getrennt sind hast du also keinerlei Nachteile was die Updategeschwindigkeit betrifft.
Er ist im Marktplatz! 82,19€ !!!!!!!!!
A380 geflogen und mag ihm total. Ruckerl im Cockpit keine Spur. Performance im allgemeinen sehr gut und das mit UltraWide Monitor 32:9. Es gibt im ini store ein texturen Pack für Schwächere Systeme. Ladet Euch das runter wenn yihr Probleme habt und im den Settings die Performance regler einschalten. Was ich gesehen habe, dann, wenn ich mit der Kamera die Sichten wechsle und wieder zurück Switches, dann leuchten alle lichter. Aber mot dem kann ich noch leben. GSX Funkt mit dem profile sehr gut. Allen in allem ein sehr guter Flieger.
Bitte nutze die Funktion der Korrekturlesens vor dem absenden. Die muss aber natürlich von deiner Seite aus erfolgen. Das tut schon fast weh beim lesen.
Richtig bock.
Wenn ich das so lese, bin ich echt erstaunt welche IT-Künste grade bei der physischen Berechnung vorhanden sein müssen. Bemerkenswert das die Entwickler lieber Sim-Software entwickeln als bei Airbus oder Boeing selber zu arbeiten. Die müssten sich danach ja die Finger lecken. Wobei man dann auch nur noch ein kleines Rädchen ist, anstatt am Gesamtwerk arbeiten zu können. Dennoch sehr bemerkenswert und echte Künstler auf ihrem Gebiet.
Glaub mir, Software für echte Flieger zu entwicklen ist ein gaaaanz anderes Skillset Geschäft! Ein WASM Crash und du bist tot 😛
Mir scheint, Du hast auch noch nicht von der Hotstart Challenger 650 gehört – die müsste Dir als offensichtlicher Fan dieser außergewöhnlichen IT-Fertigkeiten ganz besonders zusagen!
Also beim Qualitätsverständnis von Boeing sollte es doch dafür reichen oder? 😂
Unpopuläre Meinung: Ein A380 mit Emirates Kabinensimulation MUSS einfach die Dusche simulieren. Ob man das braucht oder nicht, aber das ist doch der USP dieses Fliegers. Der Rest sollte dann aber auch funktionieren, wäre ja nicht der erste Flieger mit Klospülung und Default Flugmodell.
Jetzt haben wir ja jede Menge über Duschen, Toiletten und Kabine gehört.
Hat einer von euch das Ding schon gekauft und kann etwas über das Flugmodell sagen ?
Default oder wirklich mehr A380 ?
Ich kann natürlich überhaupt nicht beurteilen, wie nah sich das Flugmodell oder das Handling am echten A380 bewegt – dafür fehlt mir schlicht die reale Referenz. Rein aus Sim-Sicht wirkt der Flieger auf mich aber stimmig genug, dass ich mich darauf einlassen kann.
Nein, hatte leider in letzter Zeit keine Möglichkeit einen echten zu fliegen (was natürlich die Voraussetzung ist, um das zu beurteilen).
Habe gestern zugeschlagen und einen kurzen Hopser FRA-MUC gemacht.
Generell bin ich sehr zufrieden. Die Performance ist bei mir (7800X3D+4090) ähnlich gut wie beim Fenix und definitiv besser als beim A350. Vor allem läuft der A380 zum Großteil echt flüssig – den ein oder anderen Lag ausgenommen. Aber das liegt eher an AS’s EDDF.
Fluggefühlt ist, wie man es erwarten würde etwas (sogar ziemlich) träge, aber sehr stabil. Viel ruhiger als beim A380X und beim Fenix. Speziell beim Fenix lässt das FBW einem doch recht viel Arbeit übrig. Beim Flare sollte man aufpassen und nicht zu stark am Stick ziehen. Sonst floatet man über die TDZ hinweg. Rollverhalten ist auch sehr angenehm und man „spürt“ das Gewicht, auch wenn ich nur ca 24T Sprit dabei hatte.
Systeme verhielten sich unauffällig und alles (OANS,RAAS,BTV,EFB) funktionierte von Beginn an. Lediglich Auto-Zoom beim OANS habe ich noch nicht zum Laufen gebracht. Das könnte aber auch mein Verschulden gewesen sein.
Nur das integrierte GSX machte mega viele Probleme. Fuel Truck kam, aber wollte nicht auftanken. PAXe laufen durch den einen „mittleren“ Gang. Catering geht durch geschlossene Türen. Treppe dockt an 3L statt an 4L usw.
Und die Sounds sind so meh. Ich bin wahrlich kein Sound-Fetischist, aber sogar mir fallen die flachen Sounds der Triebwerke (0,0% Bass) auf. Gerade die RR haben beim Anflug ein sehr spezifisches „Summen/Heulen“, das FBW beim A380X zu 100% getroffen haben – beim Ini leider Fehlanzeige.
Einzige Ausnahme der flachen Sounds ist der Spool-Down. Hier wird einem das Trommelfell vom Bass regelrecht weggebolzt.
Aber hey, die Duschen und Waschbecken funktionieren – wenn ihr Pot.-Water geladen habt 😉
9/10 would buy again!
Klingt als hättest du das GSX Profil von inibuilds nicht runterladen
Das habe ich heute mal gemacht, aber noch nicht testen können. Ini sagen aber, dass dieses eigentlich im Marketplace-Package enthalten sein soll.
Das war letztlich die Lösung. Profil im Ini-Forum runtergeladen, in den Virtuali-Folder verschoben und nun läuft fast alles, wie es soll. Nur die mittig de-boardenden PAXe sind noch vorhanden. Aber dafür wird es bestimmt auch bald einen Fix geben. Merci, Björn!
Schon lustig, dass er sich träge anfühlt und alle meinen, das müsste auch real so sein. Denn durch das FBW und die großen Steuerflächen ist der A380 eher als sehr responsive und „leichthändig“ bekannt bei Piloten. Kann man auch nachlesen, wenn man etwas googelt. Z.b. hier https://www.key.aero/article/flying-a380-pilots-perspective
also ich finde, dass er zu träge reagiert. Wenn jemand gescheite empfindlichkeitseinstellungen für den winwing stick hat, dann gern her damit.