Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Airlinerpiloten im MSFS kennen und meist hassen sie es, das ständige Geklicke in GSX um eine einigermaßen real simulierte Bodenabfertigung darzustellen. Die Cockpitcrew ist zum Fliegen da und nicht der Rampagent. Ein gelungener automatischer Abflauf kann doch nicht so schwer sein, oder? Fenix2GSX hilft nun dabei, zumindest beim Fenix A320.

Bereits vor einiger Zeit veröffentlichte ein pfiffiger Entwickler names “Fragtality” auf GitHub diese wirklich sinnvolle Ergänzung für das beliebte Airbus-Addon. Auch wenn Fenix eine teil-automatische Abfertigungsroutine inkl. De-/Boarding, Betankung etc. mitliefert, kommt man um die Zusatzaufwand der GSX-Bedienung nicht herum. Fragtality hat sich der Herausforderung angenommen und ein leicht zu bedienendes Freewaretool erstellt, dass genau diese Aufgabe übernimmt. Die Voraussetzungen, um das Programm zu nutzen, sind überschaubar. Man benötigt:

  • MSFS, den Fenix A320 und GSX Pro
  • Net7 .runtime (freeware)
  • MobiFlight WASM-Module

Einmal gestartet, kann man in einer Übersicht das Abfertigungs-Prozedere den persönlichen Vorlieben anpassen. Ist das geschehen, lädt man einfach im Fenix EFB seinen Simbrief-Flugplan und Abfahrt! Die Bodenmitarbeiter machen einfach ihren Job und das komplett selbständig bis hin zum Pushback. Nach der Landung funktioniert es ebenfalls. Andocken und die Bodencrew übernimmt. Ist das Flugzeug entladen, lädt man einfach erneut einen Simbrief-Plan in das EFB und der Turnaround wird weitergeführt.

Eine besondere Erwähnung verdient die Lautstärke-Kontrolle mit Hilfe des Fenix Radio-Panels. Damit kann man nicht nur das GSX-Volume direkt aus dem Flugzeug heraus einstellen, sonder auch externe Tools wie beispielsweise Vatsims vPilot. Für mich persönlich ein Highlight, da es bis heute den vPilot-Machern nicht gelungen ist, einen Volume-Regler auf der  Bedienoberfläche zu platzieren.

Zusammengefasst bringt diese kleine Freeware wieder etwas mehr Realismus in Alltag des MSFS-Airbuspiloten. Ich habe es ausprobiert und möchte es nicht mehr missen. Daher die klare Empfehlung: schaut Euch das Tool mal an. Der Youtuber Sezu hat einen kurzen Clip in deutscher Sprache veröffentlicht, der Fenix2GSX während der Anwendung zeigt. Ich packe Euch das Video unten rein.  Zu finden ist die Freeware als Direktdownload auf GitHub. Im Discord-Channel “GSX-Community” findet man zudem eine eigene Rubrik Fenix2GSX. Der Entwickler ist dort aktiv und gibt wenn nötig auch Support. Happy Landings!

Teile den Artikel:
Facebook
WhatsApp
Twitter
Reddit
Pinterest
Email
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

18 Kommentare
Bewertung
Neuster Ältester
Inline Feedbacks
View all comments
Reinhard
Reinhard
7 Monate zuvor

Mal wieder typisch. Da setzt sich Jemand in seiner Freizeit hin und entwickelt ein Tool, dass die Bedienung von GSX erleichtert, ja und was passiert hier ? Es wird gemeckert.

Leute das Tool kostet nichts und wer es nicht nutzen will, der muss es auch nicht.

Niemand wird dazu gezwungen. Und seit mal Ehrlich-Ihr habt bestimmt schon Geld für weniger sinnvolle Programme ausgegeben in Eurem Sim Leben.

NOCHMAL Fenix2GSX kostet keinen Cent.

FWAviation
FWAviation
7 Monate zuvor
Antwort auf  Reinhard

Wer meckert denn hier? Ich glaube, es liegt in der Natur der Sache, dass manche User ein solches Tool für sich für sinnvoll erachten, und andere es anders sehen. Aber niemand hier zieht über das Tool her oder redet es mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten schlecht. Ich ärgere mich oft genug über ein toxisches Diskussionsklima in diesen und anderen Kommentarspalten, aber hier kann ich gerade echt kein Problem erkennen. Auch ein Freeware-Tool muss nicht von jedem gemocht und genutzt werden. Ich selber werde es wohl auch nicht nutzen, da mir die paar Klicks für die Bedienung von GSX nichts ausmachen und sie mich nicht über Gebühr von der Flugvorbereitung ablenken.

Dominik
Dominik
7 Monate zuvor
Antwort auf  Reinhard

Lese da auch keine Kritik am Tool…

Die Aussage; “Ja da hat man ein Tool, für das braucht man noch ein Tool, für das”

Ist doch eher als Hint an GSX zu sehen, die können einfach ihre Bedienbarkeit weiterentwickeln. GSX kommt mir meistens vor wie im FSX.. da würde noch so einiges gehen.

Das Tool selbst, danke, das brauche ich auch 🙂

Malte
Malte
7 Monate zuvor

Ja da hat man ein Tool, für das braucht man noch ein Tool, für das …

Sebi
Sebi
7 Monate zuvor
Antwort auf  Malte

Ja da gibt es ja ein Tool, mit dem du die Tools alle automatisch starten und beenden kannst. Kennst du übrigens die Top 3 Performance Tweaks für den MSFS?

Reinhard
Reinhard
7 Monate zuvor

Das Tool ist einfach Klasse. Habe ich bei einem engl. Streamer(BobbyFuzzy) gesehen und sofort installiert. Sehr zu empfehlen

simmershome
7 Monate zuvor

Noch ein Tool zum Tool… Nun ja, ich bestimme aber den Zeitpunkt wann was stattfindet lieber selbst und der Klick auf GSX stört nicht, zumindest mich nicht. Ich glaube auch eher nicht, dass dies in Realität automatisch stattfindet. Also spiele ich lieber Rampagent mit. Der Flusi ist eh schon sehr langweilig, wenn man nicht händisch fliegt. Eigentlich mag ich die ganzen Automaten überhaupt nicht mehr, weil es zum Gähnen ist und eher schläfrig macht. Ich füttere deswegen auch mein FMS händisch mit Daten. Jeder wie er mag

Steffen
Steffen
7 Monate zuvor
Antwort auf  simmershome

Nun ist es so, das jeder andere Voraussetzungen hat, wenn ich ein Cockpit gebaut habe ist jeder klick ein Umstand. Mit diesem Tool ist es möglich z.B. den Ton von Vatsim mittels Panel zu steuern. Manche brüllen ins Mic andere sind leise. 🙂

Christian
Christian
7 Monate zuvor

Danke für den Tipp. Funktioniert super und man ist endlich nicht mit der Steuerung von GSX beschäftigt.

Thomas
Thomas
7 Monate zuvor

Was ich mich ja frage, warum bekommt GSX/FSDT sowas nicht selber hin?? Klasse Tool übrigens.

Feldi
Feldi
7 Monate zuvor

ein Tool für ein Tool, noch mehr was in hintergrund läuft, und dann wundern sich die Leute warum ihr Sim sch….. läuft.

Feldi
Feldi
7 Monate zuvor
Antwort auf  André

hast vollkommen recht, ich freu mich was die Community so alles rausbring, aber wenn ich wieder extra Pro.. für windoof installieren muss um ein Tool zu benutzen da hört es bei mir auf, wir wissen ja das Windoof eine Bitch ist

Steffen
Steffen
7 Monate zuvor

Genau sowas brauch ich für den FlyByWire. 🙁

Constantin
Constantin
7 Monate zuvor

Toll ist auch die Volume Steuerung.
So kann man mit dem ACP die Lautstärke von vPilot steuern was echt super funktioniert. (Bis das mal nativ möglich wird 😎)

Schinkler
Schinkler
7 Monate zuvor

Ein klasse Freeware-Tool, das die komplizierte doppelt/dreifach Boarding Klickerei vereinfacht.

Schade, dass die Flusi-Community sogar bei einem optionalen Freeware-Tool erstmal in den Kommentarspalten zum Meckern anfängt…

Tobias
Tobias
7 Monate zuvor

Für mich ist GSX gestorben, seit ich im MSFS unterwegs bin. Refueling und Boarding via EFB und FS2Crew Voice Control mit zusätzlich FS2Crew Pushback Express ist 100mal näher am realen Pilotenjob als GSX.

Wie der Autor vortrefflich geschrieben hat, mit GSX ist man mehr Ramp Agent als Pilot. Wenn man weiß, was man alles im Cockpit korrekterweise vorbereiten muss, dann hat man gar keine Zeit sich um die Aufgaben des Ramp Agents auch noch zu kümmern.

Eventuell gebe ich GSX eine weitere Chance mit diesem Tool.

sezusimulation
sezusimulation
7 Monate zuvor
Antwort auf  Tobias

Ich nutze das Tool in Verbindung mit Fs2 Crew und ja man hat viel mehr Zeit dadurch 🙂

Könnte dich auch interessieren:

Wieder ohne große Ankündigung hat Captain Sim das nächste Flugzeug für den Microsoft Flight Simulator veröffentlicht. Nachdem es die letzten Male vor allem Passagier-Jets waren, ist jetzt mit der C-130 eine Militärmaschine dran.
Grashalme auf dem Vorfeld, Pianosounds im Terminal: Jo Erlend ist bekannt für die Detailliebe, die der Szenerie-Entwickler in seine Produkte steckt. Jetzt ist mit Oslo (ENGM) Jo Erlends Heimat-Airport für den Microsoft Flight Simulator erschienen.
Neue Bilder aus dem virtuellen Franfkurt: Aerosoft hat einen Trailer veröffentlicht, der den aktuellen Entwicklungsstand der EDDF-Szenerie zeigt. Auch wenn noch viel zu tun scheint, ist jetzt schon Jo Erlends Handschrift zu erkennen.