
MOZA setzt den Ausbau seines Flight-Simulation-Portfolios konsequent fort und erweitert sein Angebot erstmals deutlich über klassische Flight Controls hinaus. Mit einer neuen Generation aus Flight Management Displays, Electronic Flight Control Modules, Glass Cockpit Panels und einem modularen Carrier Aviation Panel System richtet sich der Hersteller insbesondere an anspruchsvolle Home-Cockpit-Bauer und professionelle Sim-Piloten.
Die neuen Komponenten wurden als zusammenhängendes Ökosystem entwickelt und sollen sowohl Airline- als auch General-Aviation- und Military-Simulationen abdecken. Ein besonderes Augenmerk legt MOZA dabei auf eine vereinfachte Installation sowie die zentrale Verwaltung sämtlicher Hardware über die MOZA Cockpit Software.
DisplayLink statt HDMI – weniger Verkabelung im Home Cockpit
Mit der neuen Produktgeneration adressiert MOZA eines der größten Probleme komplexer Home-Cockpit-Installationen: den hohen Bedarf an Grafikausgängen und HDMI-Anschlüssen.
Die neuen Displays setzen auf DisplayLink-Technologie und werden per USB angebunden. Dadurch entfällt in vielen Fällen die Nutzung zusätzlicher Grafikkarten oder mehrerer HDMI-Ausgänge. Gerade bei Multi-Display-Setups reduziert dies den Verkabelungsaufwand erheblich und erleichtert den Ausbau größerer Cockpit-Konfigurationen.
Für Home-Cockpit-Enthusiasten dürfte dies zu den wichtigsten Neuerungen der gesamten Serie zählen.

MA3F Electronic Flight Control Module (EFCM)
Den Einstieg in die neue Produktfamilie bildet das MA3F Electronic Flight Control Module (EFCM).
Das Modul orientiert sich funktional an modernen Airbus-Flightdecks und kombiniert FCU- sowie EFIS-Funktionen in einem hochwertigen Metallgehäuse. Besonderes Augenmerk legt MOZA auf den eigens entwickelten Push-Pull-Mechanismus der Drehgeber, der das Bediengefühl realer Airbus-Autopilot-Panels möglichst authentisch nachbilden soll. Das EFCM ist sowohl als vollständiges Modul als auch in einzelnen linken beziehungsweise rechten Varianten erhältlich und ermöglicht dadurch unterschiedliche Cockpit-Konfigurationen.
Highlights
- Airbus-inspiriertes FCU-/EFIS-Layout
- Push-Pull-Drehgeber
- Segmentanzeigen
- Metallgehäuse
- Modularer Aufbau
UVP
- EFCM Modul: 159 Euro
- Linkes bzw. rechtes EFIS: 109 Euro

MA3F und MB7F Flight Computer Display
Mit den beiden neuen Flight Computer Displays erweitert MOZA sein Portfolio um dedizierte Hardware für Flight-Management-Aufgaben. Während sich das MA3F an Airbus-orientierte Cockpits richtet, orientiert sich das MB7F am Boeing-Workflow. Beide Geräte verfügen über hochauflösende IPS-Displays, Metallfronten sowie beleuchtete Bedienelemente und ermöglichen eine hardwarebasierte Bedienung des Flight Management Systems. Durch die Echtzeit-Synchronisierung mit dem Simulator sollen Flugplanänderungen und Systemzustände unmittelbar übernommen werden.
Technische Merkmale
- IPS-Display
- Druckguss-Metallfront
- Beleuchtete Bedienelemente
- Simulator-Synchronisierung
- Unterstützung für Telemetrie und Cockpit-Beleuchtung
UVP
- MA3F Flight Computer Display: 209 Euro
- MB7F Flight Computer Display: 209 Euro

MGX1000 Instrument Panel
Mit dem MGX1000 Instrument Panel erweitert MOZA sein Angebot erstmals um ein dediziertes Glass-Cockpit-System für die General Aviation. Herzstück ist ein 10,4-Zoll großes IPS-Display im G1000-Stil. Ergänzt wird dieses durch physische Rotary Encoder sowie dedizierte Navigationselemente. Auch hier kommt DisplayLink zum Einsatz, wodurch der Bildschirm ohne zusätzlichen HDMI-Ausgang betrieben werden kann. Gerade für Nutzer von Microsoft Flight Simulator oder X-Plane mit modernen GA-Flugzeugen dürfte das MGX1000 eine interessante Alternative zu klassischen Touchscreen-Lösungen darstellen.
UVP
- 469 Euro

FMP18 Panel Bundle für Military Simulation
Komplettiert wird die neue Produktfamilie durch das FMP18 Panel Bundle, das sich an Fans militärischer Flugsimulation richtet. Das System orientiert sich optisch an trägergestützten Mehrzweckkampfflugzeugen und kombiniert mehrere Displays, Bedienelemente und austauschbare Panel-Rahmen. Dank eines magnetischen Bezel-Systems mit Pogo-Pin-Kontakten lassen sich einzelne Rahmen schnell wechseln und unterschiedliche Cockpit-Konfigurationen realisieren. Dadurch richtet sich das FMP18 insbesondere an Nutzer von DCS World oder anderen militärischen Simulationen mit hohem Anspruch an Immersion und Hardwareintegration.
UVP
- 889 Euro
Habt ihr Interesse an der Hardware oder Erfahrungen damit? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
