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Seit der Ankündigung durch die Hintertür, die A-6E „Intruder“ als flugfähiges Modul in Zusammenarbeit mit Eagle Dynamics entwickeln zu wollen, brodelte es in der Gerüchteküche vom DCS 3rd-Party-Entwickler Heatblur. Nun wurde eine Road-Map veröffentlicht mit den Zielen für die Zukunft: Darunter sind nicht nur Updates für „Viggen“ und „Tomcat“, sondern auch zwei Next-Generation-Jets.

Im Eagle-Dynamics Forum erklärt das Heatblur Team zunächst, dass die letzten Monate und der Release von DCS 2.7 sehr spannend waren und man mit der Umsetzung mehr als zufrieden ist. Auf dieser Basis will man weiterhin aufbauen, die eigenen Produkte konsequent verbessern und die Entwicklung vorantreiben. Hinter den Kulissen hat sich einiges getan. Projekte müssen schließlich ausreichend finanziert sein, lizenziert und schlussendlich auch von fähigen Programmiererinnen und Programmierern umgesetzt werden. Mit dem Monat Juni 2021 will man z. B. die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vollzeitentwicklerteam mehr als verdoppelt haben.

Neben den Arbeiten an der „Intruder“ steht die Fertigstellung der vorhandenen Module im Vordergrund. Für die „Tomcat“ bedeutet dies die Veröffentlichung der frühen Version der F-14A mit der Bezeichnung „135GR“. Diese wird einen älteren „ALR-45 Radar-Warning-Receiver“ erhalten sowie eine Auswahl von älteren Waffen. Die Iran-Exportversion mit der Bezeichnung „95GR“ wird weniger Waffen tragen können, ein abgespecktes Radar haben und nicht die Möglichkeit, einen „LANTRIN-Pod“ auszurüsten. Weitere Verbesserungen der „Tomcat“ sollen das Außenmodell betreffen und Piloten-Animationen. Der „KI-Jester“ wird selbstständig in der Lage sein, den „LANTRIN-Pod“ bedienen zu können und genauere, für die Situation besser passende, Call-Outs machen. Auch die mächtige AIM-54 „Phönix“ wird in Zusammenarbeit mit Eagle Dynamics grundlegend überarbeitet. Die USS „Forrestal“ (CV-59) soll als zeitgenössischer Flugzeugträger, ebenso wie zwei neue Kampagnen „Nimble Archer“ und „Operation Reforger-Part II“, die Fertigstellung abrunden.

Die AJS-37 „Viggen“ wird mit einen großen Update endlich den „Early Access“ verlassen. Mit den seit DCS 2.7 vorhandenen Verbesserungen in der „EP-13“ und der Waffenauswahl sollen PBR-Texturen und Verbesserungen in der Ground Radar Performance folgen. Das Außenmodell, Schadensmodell und das Cockpit werden eine Auffrischung erhalten. Dazu gehört auch die Möglichkeit, dynamische Boardnummern zu verwenden. Ein neues Afterburner System und Sound-Set sollen dann die Release Version abschließen.

Wie oben genannt sind auch zwei „Next-Generation-Jets“ in der Planung. Neben den beiden zu Vervollständigen Modulen und der „Intruder“ würden sich dann sage und schreibe drei neue Module gleichzeitig in der Entwicklung befinden. Details sind noch nicht genannt. Da die Dokumenation von „Next-Gen“ Fightern recht strikt ist, besonders von US-Amerikanischen Herstellern, kann hier nur spekuliert werden. Der nächste logische Schritt nach der „Viggen“ wäre natürlich eine „Gripen“. Auch eine Dassault „Rafale“ könnte im Bereich das Möglichen liegen. Da die Maschinen auf den europäischen Kontinent gefertigt werden und regelrechte Exportschlager sind, ist hier die Informationslage besser und der nötige Einblick in die Systeme und Funktionen mit Sicherheit leichter möglich. Die Maschinen wären zudem eine sinnvolle Ergänzung zu True Grits „Eurofighter“.

Die Road Map kann unter diesen Link näher betrachtet werden und soll laut Heatblur aktuell gehalten werden.

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