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PMDG haben einen wichtigen Schritt bei der Anpassung ihrer Boeing-777-Produktreihe an den Microsoft Flight Simulator 2024 gemacht. Wie PMDG-Boss Robert S. Randazzo in einem aktuellen Forenbeitrag mitteilt, wurden erstmals Beta-Versionen der 777-300ER, 777-200ER und 777F an das interne Testteam verteilt.

„Wir haben endlich unsere Beta-Tester mit den ersten Builds der 777-300ER, 777-200ER und 777F versorgt, die mit MSFS 2024 kompatibel sind“, schreibt Randazzo. Man sei nun zuversichtlich genug, was die Stabilität der Software betrifft, um mit den Testarbeiten unter realen Bedingungen zu beginnen.

Die Übertragung der Produkte auf die neue Simulationsplattform sei laut Randazzo jedoch weitaus aufwendiger als ein bloßer Dateitransfer gewesen. PMDG habe die bestehenden Versionen vollständig überarbeitet und an die Vorgaben des neuen SDK von MSFS 2024 angepasst. Ziel sei es gewesen, die Add-ons sowohl optisch als auch technisch effizient an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen.

Der Entwicklungsprozess sei laut PMDG von zahlreichen Herausforderungen geprägt gewesen. Die erste Version des Simulators sei zunächst nicht vollständig mit der eigenen WASM-Umgebung kompatibel gewesen, was eine produktive Weiterentwicklung bis zum Erscheinen der ersten SU1-Beta-Version im Januar 2025 verhindert habe. Erst danach sei eine gezielte Anpassung der 777 an die neue Plattform möglich gewesen.

PMDG habe sich bewusst gegen eine einfache Portierung entschieden. Stattdessen sei ein kompletter Neuaufbau erfolgt, um eine stabile und performante Nutzung der Produkte zu gewährleisten – auch mit Blick auf eine potenzielle Xbox-Version.

Neben der technischen Anpassung an MSFS 2024 wurden laut Randazzo im Zuge der Arbeiten auch zahlreiche kleinere Verbesserungen an der 777-Reihe vorgenommen. Dazu gehören unter anderem Korrekturen im Flugverhalten, Bugfixes sowie eine umfassende Überarbeitung der Soundumgebung. Letztere wurde mithilfe neuer Aufnahmetechniken und -geräte vollständig neu erstellt, inklusive Differenzierungen zwischen verschiedenen Triebwerksversionen.

Trotz des erreichten Meilensteins äußert sich PMDG weiterhin zurückhaltend in Bezug auf ein mögliches Veröffentlichungsdatum. „Es wäre verlockend zu sagen: ‚Ich denke, wir liefern bis Datum X‘ – aber ich werde mich wie gewohnt zurückhalten, bis ich ganz sicher bin, dass unser Produkt Ihren Erwartungen entspricht“, so Randazzo.

Weitere Informationen zu anderen Produktlinien, etwa zur DC-6 oder zur PMDG 737, kündigte Randazzo für spätere Updates an. Die Priorität liege derzeit auf der finalen Anpassung der 777-Reihe für die neue Simulationsplattform.

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