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Ugra Media arbeitet aktuell an einer neuen Karte für den Digital Combat Simulator (DCS), die sich auf das geteilte Deutschland zur Zeit des Kalten Krieges konzentriert. Das Projekt mit dem Namen Cold War Germany soll in drei Phasen veröffentlicht werden und bietet eine der bislang ambitioniertesten Kartenumsetzungen für DCS. Im DCS-Forum wurden dazu jetzt Details veröffentlicht.

Für einen reibungslosen Betrieb der Karte empfiehlt Ugra Media mindestens 32 GB Arbeitsspeicher sowie 8 GB VRAM. Der benötigte Speicherplatz beträgt 205 GB. Diese Anforderungen spiegeln laut Developer den hohen Detailgrad der Karte wider und sollten vor dem Kauf beachtet werden.

Die Karte wird wie beim DCS mittlerweile typisch zum Early-Access-Start $55,99 USD kosten. Nach Abschluss aller drei Phasen steigt der Preis auf $69,99 USD. Obwohl die Entwicklung in Etappen erfolgt, wird die Karte nur als Gesamtpaket verkauft.

Das Kartenareal umfasst rund 980 x 800 Kilometer und deckt weite Teile West- und Ostdeutschlands ab. Jede Phase erweitert das Territorium um weitere Städte, Flugplätze, Infrastrukturen und landschaftliche Details. Bereits mit Phase 1 werden zahlreiche militärische und zivile Flugplätze integriert – darunter bekannte Namen wie Bitburg, Frankfurt, Hahn, Rammstein, Tegel, Tempelhof, sowie ostdeutsche Basen wie Laage, Finow oder Neubrandenburg. Ergänzt wird das Ganze durch spezialisierte Flugfelder für Hubschrauber und Leichtflugzeuge.

Darüber hinaus umfasst die Karte bereits:

  • 40 platzierte SAM-Stellungen
  • RSBN-Navigationsbaken an ostdeutschen Flugplätzen
  • 12 Panzerübungsplätze mit Heliports
  • 55 militärische Stützpunkte mit Hubschrauberlandemöglichkeiten
  • 10 Radarstationen, darunter Brocken Station und Großer Feldberg

Besonderes Augenmerk legt Ugra Media laut Forum auf Performance und Nutzerfreundlichkeit. Bereits platzierte statische Objekte sollen ein lebendiges, sofort einsatzbereites Szenario bieten, ohne den Mission Editor zwingend bemühen zu müssen. Zugleich bleiben genügend Freiräume für eigene Ergänzungen. Ein späteres Assets Pack mit Objekten und Fahrzeugen ist nach Abschluss von Phase 3 geplant. Zerstörbare Gebäude sind ebenfalls vorgesehen, mit Ausnahme originaler Objekte, für die keine Destruktionsmodelle vorliegen. Bei den Jahrszeiten wird auch auf mehrere Phasen gesetzt: Herbst und Frühling erscheinen mit Phase 2, Winter wird mit Phase 3 ergänzt.

Weitere Details zu Phase 2 und 3, darunter zusätzliche Flugplätze und Points of Interest, sollen nach dem Abschluss von Phase 1 bekannt gegeben werden.

Wer Eindrücke der Karte haben will, dem sei der YouTube-Channel von Ugra Media nahegelegt. Dort finden sich fast täglich neue Snippets, Eindrücke und Überflüge der kommenden Map.

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9 Kommentare
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PeterD2
PeterD2
1 Jahr zuvor

Wenn es bei DCS heißt „Firma X arbeitet an Erweiterung Y“, dann weiß man nie auf wie viele Jahre im Voraus sich eine solche Ankündigung bezieht. Bei der „Cold War Germany“ Map ist jedoch der Release der ersten Phase bereits für diesen Monat angekündigt.

Michael S.
Michael S.
1 Jahr zuvor

Ramstein hat nur 1 m. Ich weiß ist bisschen kleinlich aber die beiden m liegen bei der Band die sich wohl doch wegen 1988 so umbenannt hat.

Marcus
Marcus
1 Jahr zuvor
Antwort auf  Michael S.

Da sind noch ein paar andere lustige Schreibweisen in den Videos, wie Lufthaza und Interflight 😀
Wird hoffentlich noch gefixt

Soho
Soho
1 Jahr zuvor
Antwort auf  Marcus

Ich denke eher dass das bewusst ist. (Markenrechte und so)

Michael
Michael
1 Jahr zuvor
Antwort auf  Marcus

Luftganza, ich schmeiß mich weg! Das kann ruhig so bleiben.^^

Markus F.
Markus F.
1 Jahr zuvor
Antwort auf  Michael S.

Ich dachte Rammstein haben sich genau wegen Ramstein so genannt…aber bin mir auch nicht ganz sicher^

Stefan
Stefan
1 Jahr zuvor

205GB , ich brauch wohl ne Größere SSD für DCS, die 1TB genügt wohl nicht mehr. Alternativ wäre es vll auch einfach schön, wenn DCS ein Aufteilen der Module auf mehrere Platten anbieten würde.

Silvio
Silvio
1 Jahr zuvor
Antwort auf  Stefan

DCS kannst du auch so bewerkstelligen. Einfach den Ordner Terrains auf eine andere Platte verschieben und entweder per Kommandozeile eine Junction Verknüpfung erstellen oder das mit dem kleinen Tool Link Shell Extension realisieren. Im Grunde gaukelt man DCS vor, dass die Daten immer noch im selben Ordner liegt.

Lowpull
Lowpull
1 Jahr zuvor

… 205 GB … und die müssen durch unsere mickrige Inet-Leitung … „Herr erbarme Dich!“
Aber irgendwie muss das gehen … Platz auf der SSD ist ausreichend vorhanden. Alles andere sollte auch „passen“. Freue mich mächtig auf diese Map … irgendwie auch eine Zeitreise. Die Eifel ist wieder „amerikanisiert“ … und in Damgarten werden wieder Platzrunden mit der 21 & Co gedreht.

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