Mit der Lockheed TriStar hält einer der markantesten Widebody-Airliner der Luftfahrtgeschichte Einzug in den Microsoft Flight Simulator 2024. Die Entwicklung von iniBuilds zielt darauf ab, die technische Komplexität und den charakteristischen Workflow dieses Dreistrahlers möglichst authentisch in den Microsoft Flight Simulator 2024 zu übertragen.
Die TriStar steht wie kaum ein anderes Flugzeug für eine Übergangsphase der Luftfahrt, in der klassische Navigationsverfahren auf zunehmend automatisierte Systeme trafen. Genau dieses Spannungsfeld bildet das Add-on im Simulator ab – von vollständig manuellen Abläufen bis hin zu unterstützten, teilautomatisierten Prozessen.

Fokus auf Systeme und klassische Navigation
Im Zentrum des Add-ons steht die umfangreiche Modellierung der Systeme. Dazu gehört unter anderem ein detailliert umgesetztes Automatic Flight Control System (AFCS), das neben präziser lateral- und vertikalgeführter Navigation auch CAT IIIB Autoland ermöglicht.
Ein wesentlicher Bestandteil ist das vollständig simulierte Triple-INS-System, inklusive realistischer Ausrichtung, Wegpunkteingabe und Driftverhalten. Ergänzt wird dieses durch ein integriertes Performance Management System (PMS), das VNAV-Funktionalität bereitstellt und eine Kombination aus klassischer Inertialnavigation und moderner vertikaler Flugführung erlaubt.
Die Navigationsphilosophie lässt sich flexibel gestalten – von reinem INS-Betrieb bis hin zu hybriden Setups mit GPS-Unterstützung.



Typische Systeme im Detail
Neben den Navigationssystemen wurden auch zahlreiche weitere Bereiche des Flugzeugs umfassend modelliert. Dazu zählen unter anderem:
- RB211-Triebwerke mit realistischer EPR-Logik und Triebwerksverhalten
- Ein vollständig umgesetztes Hydraulik-, Pneumatik- und Elektriksystem
- Ein detailliertes Kraftstoffsystem mit realitätsnaher Transferlogik
- Erweiterte Umwelt- und Drucksysteme mit zonierter Temperatursteuerung
Ein besonderes Merkmal ist zudem das Direct Lift Control (DLC), das eine präzise Steuerung des Gleitpfads im Anflug ermöglicht, ohne größere Nickbewegungen zu erzeugen – ein charakteristisches Feature der realen TriStar.



Flight Engineer und Bedienkonzept
Ein zentraler Bestandteil des Flugzeuges ist die vollständig interaktive Flight-Engineer-Station, über die zahlreiche Systeme überwacht und gesteuert werden können.
Optional steht ein virtueller Flugingenieur zur Verfügung, der über ein automatisiertes System Abläufe unterstützt oder komplett übernimmt. Dieses Feature ist Teil des sogenannten Paper Flight Bag (PFB), das zusätzlich Funktionen wie SimBrief-Import, Navigationsoptionen und Systemsteuerung integriert.

Damit lässt sich der Betrieb je nach Vorliebe entweder sehr detailliert manuell oder mit unterstützenden Automatisierungen durchführen.
Verfügbarkeit
Die TriStar ist aktuell ausschließlich über den Ingame-Marktplatz des Microsoft Flight Simulator 2024 erhältlich. Der Preis liegt dabei bei rund 50 US-Dollar.

Auch wenn inibuilds sicher nicht für study-level steht, bin ich zufrieden mit dem, was sie liefern. FSX, P3D … nach all den Jahren die ersten brauchbaren A340, A350.
Teurer Monat. A346 von AS/Toliss, das Stuttgart-Bundle, Dresden und heute die TriStar. Ich freue mich auf den Flug.