Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Tupolev

Mit einer Überraschung auf der FSExpo 2026 in Minneapolis hat FlightSim Studio (FSS) sein nächstes großes Airliner-Projekt vorgestellt: Die sowjetische Tupolev Tu-154M soll für den Microsoft Flight Simulator 2024 erscheinen.

Nach der Boeing 727 wagt sich das Entwicklerteam damit erneut an einen dreistrahligen Klassiker – diesmal jedoch an ein Flugzeug, das in der westlichen Flugsimulationswelt deutlich seltener vertreten ist. Die Tu-154 prägte über Jahrzehnte den Luftverkehr in der Sowjetunion, Osteuropa und zahlreichen weiteren Staaten und gilt bis heute als eines der bekanntesten Verkehrsflugzeuge des Ostblocks.

Tupolev

Ein ungewöhnlicher Airliner für den MSFS

Laut FSS fiel die Wahl bewusst auf die Tu-154M. Nach der Entwicklung der Boeing 727 habe man nach einem Flugzeug gesucht, das Simmern eine völlig andere Erfahrung bietet. Die Tu-154 unterscheide sich sowohl in ihrer Systemlogik als auch in ihren Betriebsabläufen deutlich von modernen westlichen Airlinern.

Tupolev

Genau diese Eigenheiten sollen bei der Umsetzung im Microsoft Flight Simulator 2024 im Mittelpunkt stehen. Das Entwicklerteam verspricht eine hohe Systemtiefe, authentische Betriebsabläufe und die charakteristische Atmosphäre des dreistrahligen Klassikers.

Tupolev

Persönlicher Bezug zum Original

Besonderen Wert legt FlightSim Studio auf die Authentizität des Projekts. Lead Developer Anatolii verfüge nicht nur über umfangreiche Referenzen zum Flugzeugtyp, sondern habe auch einen persönlichen Bezug zur Tu-154: Sein Vater flog den Dreistrahler im realen Linienbetrieb.

Zusätzlich basiert das 3D-Modell laut Entwicklerangaben auf umfangreichen Vor-Ort-Recherchen in Ungarn. Dadurch sollen sowohl das Cockpit als auch die äußere Modellierung möglichst originalgetreu umgesetzt werden.

Tupolev

Komplex, aber zugänglich

Die Entwickler betonen, dass die Tu-154M zwar ein anspruchsvolles Flugzeug bleibt, man den Einstieg jedoch erleichtern möchte. Bereits aus der Boeing 727 bekannt ist der virtuelle Flugingenieur, der auch bei der Tu-154M wieder zum Einsatz kommen soll.

Geplant sind zudem mehrere Cockpit-Sprachen, darunter Englisch und Russisch. Dadurch soll das Flugzeug auch für Nutzer zugänglich werden, die bislang wenig Berührungspunkte mit sowjetischen Verkehrsflugzeugen hatten.

Tupolev

Geplante Features

Nach aktuellem Stand nennt FlightSim Studio folgende Funktionen:

  • Umfangreiche Systemsimulation
  • Detailliertes 3D-Modell auf Basis von Vor-Ort-Recherchen
  • Mehrsprachige Cockpit-Beschriftungen (u.a. Englisch und Russisch)
  • Eigenständig entwickeltes Soundset
  • Unterstützung durch den Virtual Flight Engineer
  • Authentisches Flugverhalten
  • Weitere Features sollen während der Entwicklung vorgestellt werden
Tupolev

Release noch in weiter Ferne

Einen Veröffentlichungstermin nannte FlightSim Studio bislang nicht. Das Team bezeichnet die Tu-154M als besonders anspruchsvolles Projekt, das bewusst ohne Zeitdruck entwickelt werden soll.

Mit der Ankündigung dürfte FSS jedoch bereits jetzt die Aufmerksamkeit vieler Airliner-Enthusiasten auf sich ziehen. Während moderne Airbus- und Boeing-Muster den Markt dominieren, verspricht die Tu-154M eine willkommene Abwechslung – inklusive drei Triebwerken, sowjetischer Ingenieurskunst und einer Cockpitphilosophie, die sich deutlich von westlichen Standards unterscheidet.

Die ersten Eindrücke präsentierte FlightSim Studio im Rahmen eines Reveal-Trailers auf der FSExpo 2026 in Minneapolis.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
6 Kommentare
Bewertung
Neuster Ältester
Charly
Charly
4 Stunden zuvor

FSS soll erst mal die E-Serie fetig stellen. Vor über zwei Jahren war ich so naiv die early-access-version zu kaufen. Damals hieß es, sie sei bis Ende 2024 fertig.

Tobias
Team
Tobias
3 Stunden zuvor
Antwort auf  Charly

Nicht böse gemeint, aber es hätte vielleicht geholfen wenn du die Präsentation gesehen oder die Announcements gelesen hättest. 😉

Die Tu-154M Systeme werden von einem Anatolii entwickelt, welcher daran schon seit ca. 4 Jahren arbeitet, FSS macht Sounds und Models. Von daher sitzt hier jemand an den Systemen, der mit den E-Jets überhaupt nichts zu tun hat.

Die E-Jets erhalten übrigens, sobald Marten von der Expo zurück ist, den Custom Autopilot und damit die v1.0. Selbst in der aktuellen Version, hab ich mit den E-Jets aber schon etliche Flüge, auch auf VATSIM, erfolgreich bestritten.

https://discord.com/channels/1049787436340875344/1064471517217439794/1515390815009116240

Zuletzt editiert 3 Stunden zuvor by Tobias
Sebastian
Sebastian
3 Stunden zuvor
Antwort auf  Tobias

Na da hänge ich meine Mistgabel mal wieder an die Wand. War eben ebenfalsl not so amused, da ich auch eher an den E-Jets interessiert bin.
Gab oder gibt es die Möglichkeit durch eure Kolelgen auf der Messe auch einmal anchzufragen ob auch zu einem späteren UZeitpunkt sich FSS an die E-Jets 2 Familie wagt?
Es gabe einmal auf deren Discord hierzu eine Umfrage, aber keine Rückmeldung inwieweit man heirauf eingehen will….

Tobias
Team
Tobias
2 Stunden zuvor
Antwort auf  Sebastian

Aktuell nichts zu bekannt.

Raphael
Raphael
2 Stunden zuvor

Einmal FSS, nie wieder FSS.

Tobias
Team
Tobias
2 Stunden zuvor
Antwort auf  Raphael

Verpasste was mit der 727.

Könnte dich auch interessieren:

Microsoft hat im Rahmen der FS-Expo überraschend eine Überarbeitung der Famous Flyer Boeing 707-320C angekündigt. Working Title und ini Builds sind an Board geholt worden um dem Vierstrahler ein ordentliches Update zu verpassen. Mehrere Cockpitlayouts, neue Funktionen und tiefere Systeme sollen die Maschine auf ein ordentliches Niveau heben.
Nach über drei Jahren Entwicklung ist es heute endlich so weit: Grinnelli Designs hat die F-100D Super Sabre für Digital Combat Simulator veröffentlicht. Die „Hun", wie sie von ihren Piloten liebevoll genannt wurde, ist damit das neueste Modul im DCS-Hangar.
Es ist das zweite Flugzeug der Expert Series: Microsoft hat zusammen mit FSReborn eine Umsetzung der Piper M600 für den Microsoft Flight Simulator 2024 veröffentlicht. Die Maschine steht ab sofort zur Verfügung.