Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Das Entwicklerteam hinter der CSS 737-500 für den Microsoft Flight Simulator hat mit Version 1.2.2 ein neues Update veröffentlicht, und das bringt sowohl systemseitig als auch im Frontend ein paar willkommene Verbesserungen mit sich. Zusätzlich ist nun offiziell die MSFS2024-Version in die Testphase gestartet.

LNAV verbessert, STAR-Bug behoben

Ein zentrales Thema dieses Updates: die Autopilot-Logik im Roll-Kanal. Der Flight Control Computer (FCC) wurde in Version 1.2.2 umfassend überarbeitet, um die LNAV-Führung deutlich zu verbessern. Laut Entwicklerangaben hält der Autopilot jetzt jederzeit den richtigen Bankwinkel ein – auch bei anspruchsvolleren Streckenführungen.

Ebenfalls behoben wurde ein Bug, bei dem das Hinzufügen eines STAR oder der Einsatz von DIRECT TO während des Fluges den gesamten Flugplan gelöscht hat. Das sollte nun der Vergangenheit angehören.

Neben den systemseitigen Änderungen gab es auch einige kosmetische Korrekturen:

  • Das bekannte Jittern der EIS-Bildschirme bei aktiviertem TAA-Anti-Aliasing wurde gefixt.
  • Die Glastexturen der Displays sowie Decals auf den Cockpitfenstern wurden verbessert.
  • Kleinere Animations-Bugs, u. a. bei der Rudder Trim-Anzeige und dem Oxygen-Testblinker (F/O-Seite), wurden ebenfalls behoben.

PayPal nun im CSS Launcher verfügbar

Eine kleine, aber für viele Nutzer relevante Neuerung: Der CSS Launcher unterstützt jetzt auch PayPal als Zahlungsmethode. Eine Funktion, die laut Team „auf vielfachen Wunsch“ umgesetzt wurde.

Fast beiläufig wird erwähnt, dass die MSFS2024-Version der 737-500 aktuell bei den internen Testern angekommen ist. Ein genauer Releasezeitpunkt wurde noch nicht genannt, aber es dürfte nicht mehr allzu lange dauern, bis die klassische 737 auch im neuen Simulator ihre Platzrunde dreht.

Changelog Version 1.2.2

Hinzugefügt:

  • FMC-Meldung „NAV DATA OUT OF DATE“ wird jetzt angezeigt

Geändert / Behoben:

  • EIS-Jitter bei aktiviertem TAA-Anti-Aliasing behoben
  • Rollkanal des Flight Control Computers (FCC) überarbeitet – der Autopilot hält jetzt konsequent den maximalen Querneigungswinkel ein
  • Verbesserte LNAV-Führung und Kurvenverhalten
  • Fehler behoben, bei dem das Einfügen eines STARs oder die Nutzung von DIRECT TO während des Flugs die Route gelöscht hat
  • Animationsfehler des Rudder Trim-Indikators korrigiert
  • Decals auf den Cockpitfenstern überarbeitet
  • Position des Blinkindikators beim Sauerstoffmasken-Test (F/O-Seite) korrigiert
  • Bildschirmglas (Cockpit-Displays) komplett überarbeitet
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
8 Kommentare
Bewertung
Neuster Ältester
Markus
Markus
11 Monate zuvor

Kann die ganze Aufregung um dieses Abo modell nicht nachvollziehen, mag der Flieger noch seine macken haben aber ganz ehrlich 5 € zum testen ist nicht viel und hilft ja letzt endlich auch dem Entwickler das ganze prokekt zu finanzieren.
Bei FSS E jet hat man gleich den vollpreis bezahlt und der ist immer noch nicht fertig.

Raik
Raik
11 Monate zuvor
Antwort auf  Markus

FSS hat den ERJ meines Wissens als Early Access veröffentlicht. Die Css 737 wurde als vollwertiges Produkt vermarktet. Da sehe ich schon einen Unterschied. Ich habe die 5 Euro in die 737 zum test inseriert und weiß, dass ich ein paar Updatezyklen abwarte, bevor ich das Produkt wieder antesten werde.

Jan
Jan
11 Monate zuvor

Auch hier teuer ist nicht gleich gut, da geh ich lieber lecker essen….

Manuel
Manuel
11 Monate zuvor
Antwort auf  Jan

Gehst du auch für 5 Euro im Monat essen? 😀
Die sind ja so cool und man kann es erstmal testen, für einen geringen Preis.
Wenn das Produkt dann einem noch zu verbuggt ist oder es einfach nicht taugt, unsubscriben und fertig.

Flori-Wan Kenobi
Flori-Wan Kenobi
11 Monate zuvor
Antwort auf  Manuel

Naja, die Masche mit dem Abo und man kann ja mal schauen für 5€, setzt für mich den negativen Trend absolut unfertig Produkte rauszuhauen nur noch die Krone auf.

Der Entwickler will doch genau diesen „Mitnahme Effekt“ auslösen, vielleicht sogar in dem Wissen nie dieses Projekt abschließen zu können oder wollen. Der absolut überzogene Vollpreis drückt einen ja auch mMn gewollt in dieses nur mal Probieren Abo.

FWAviation
FWAviation
11 Monate zuvor
Antwort auf  Flori-Wan Kenobi

Volle Zustimmung. Für manche Produkte sind mir schon 5 Euro zu viel Geld, so unverbindlich dieses „Probier-Modell“ auch sein mag. Dieses Add-On sieht mir einfach zu sehr nach „Zuviel gewollt, aber zu wenig gekonnt und dann auch noch unrealistische Preisvorstellungen für den Vollpreis gehabt“ aus. Um so etwas mache ich lieber einen ganz weiten Bogen. Jeder kann ja für sich individuell eine ganz eigene Entscheidung treffen, aber ich kann Jan absolut verstehen.

LederhosenCharly
LederhosenCharly
11 Monate zuvor
Antwort auf  Flori-Wan Kenobi

Bin ich ganz bei dir – wirklich fair wäre, wenn der Entwickler auch überzeugt von seinem Produkt ist, wenn man das Produkt sagen wir mal 4-5 Stunden antesten kann und dann bei anschließendem Kauf einfach 5€ Rabatt bekommt…

Alexander
Alexander
11 Monate zuvor

Jedem das Seine ….es kann jeder selbst entscheiden ob er sich darauf einlassen mag, es testen oder eben nicht. Ich tendiere komplett zu fertigen Produkten, die obendrein regelmäßig upgedated werden – das sollte man unterstützen, nicht Halbware die von Grund her ein exzessives Preissschild trägt und ein fragliches Abo-Modell ohne Benefit als späterer Käufer hat. Als Beispiel …. Hab ich das Teil ein halbes Jahr abonniert – weshalb wird mir dann kein Abzug vom Vollpreis offeriert? Man mag es Geschäftssinn nennen, aber das erschließt sich mir nicht l.

Könnte dich auch interessieren:

Miltech Simulations hat die FSExpo 2026 in Minneapolis genutzt, um einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der eigenen Projekte zu geben. Neben der seit 2024 in Entwicklung befindlichen U-2, die sich nun auf der Zielgeraden befindet, präsentierte das Studio zwei neue Szenerien sowie ein neues systemübergreifendes Verschleiß- und Ausfallsystem namens Miltech Experience.
Der Rowsfire B107 bringt realistisches Cockpitgefühl, zeigt aber auch Schwächen. Die Software-Anbindung wirkt teilweise unausgereift, einige Funktionen sind nicht optimal umgesetzt und der Preis ist für den gebotenen Umfang recht hoch. Für Sim-Piloten mit hohen Ansprüchen interessant, aber kein perfektes Produkt.
Rein in den Podcast, rein ins Jetlag: Rafi und Tommi sind aus den USA zurück und berichten aus erster Hand, was es auf der FSExpo in Minneapolis zu sehen gab. Überraschungen, Enttäuschung und natürlich die Feststellung: Wie tickt die Flusiszene auf der anderen Seite des Teiches? Hört jetzt rein für die Klärung, ob wir bald alle mit Helm am Rechner sitzen, wohin die Reise der Add-on-Entwicklung geht und, warum wir bald auch in Concorde-Kulisse zusammenkommen können.