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Das Entwicklerstudio CSS hat in einem aktuellen Blogeintrag über den Fortschritt bei der Entwicklung der Boeing 737-400 und 737-500 Classic-Series-Modelle informiert. Dabei liegt der Fokus auf der Überarbeitung des Außenmodells sowie auf Verbesserungen im Cockpit und an den Flugzeugsystemen.

CSS berichtet, das Außenmodell der 737-400 werde „from the ground up“ neu aufgebaut. Dies geschieht demnach unter direkter Berücksichtigung des Community-Feedbacks, das zuvor an der 737-500 gesammelt wurde. Konkret nennt der Entwickler Änderungen an der Geometrie der Vertical Stabilizer. Die Ausführung sei genauer, es seien zusätzlich Details modelliert worden — etwa ein „modeled rudder gap seal“ — und die Texture-Mapping-Qualität habe sich verbessert.

Im Cockpit wird ein neuer Yoke mittels Photogrammetrie erstellt. CSS beschreibt das Verfahren als Mittel, ein „extremely true-to-life model“ zu erreichen. Die Yoke-Darstellungen sind ausdrücklich als WIP-Previews gekennzeichnet, und die finale Texturierung steht noch aus. Darüber hinaus experimentiere das Team mit Photogrammetrie in weiteren Cockpitbereichen und plane, künftig zusätzliche Ergebnisse zu zeigen.

Auf Systemseite wurde kürzlich ein Fehler behoben, bei dem die N1-Begrenzungen nicht korrekt schalteten. Diese Korrektur soll im nächsten Update enthalten sein, das voraussichtlich am kommenden Wochenende veröffentlicht wird. Parallel dazu werden die Triebwerksparameter feinjustiert, um das Verhalten näher an die FCOM-Daten und das reale Vorbild anzupassen. Dazu zählen Anpassungen der N2- und Kraftstoffdurchflusswerte sowie Veränderungen am Leerlaufschub. Dadurch wird das Flugzeug bei Leerlaufschub nun auch bei einem Gewicht von bis zu etwa 50 Tonnen abrollen können.

Konkrete Termine werden nicht verbindlich genannt, abgesehen von der Anmerkung zum anstehenden Update („over this weekend“), das die genannten Fehlerbehebungen und Anpassungen enthalten soll.

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