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Die verschiedenen Tools, welche der virtuellen Fliegerei Aufgaben geben, welche über das reine von A nach B fliegen hinausgehen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit EmergencyDispatcherPro befindet sich aktuell ein solches Tool in Entwicklung, welches vor allem für Freunde von Drehflüglern interessant sein könnte.

Denn wie der Name des Tools schon vermuten lässt, liegt der Fokus hier auf der Simulation der virtuellen Luftrettung. Dabei ist das Tool nicht auf ein bestimmtes Add-on oder eine Gruppe beschränkt, sondern kann mit beliebigen Fluggeräten genutzt werden. Für den Anfang wird sich das Tool dabei auf die Basen der US-Küstenwache beschränken, welche den Ausgangspunkt für die diversen Einsätze darstellen.

Das Tool generiert dabei zufällige Einsätze aus einem Pool an möglichen Aufgaben. Dieser reicht von der Versorgung eines Verkehrsunfalls bis hin zur Rettung Schiffbrüchiger. Und gerade bei den Einsätzen auf hoher See will das Tool eine Simulation einzubringen, welche über die reine Bergung von Verunglückten hinausgeht. Denn hier spielen auch die externen Umstände eine Rolle, sodass zum Beispiel bei einer Bergung in Alaska im Wasser kurz über dem Gefrierpunkt eine Unterkühlung möglich ist. Somit soll der Zeitfaktor für den Anflug eine wichtige Rolle spielen.

Und auch nach der Bergung geht die Simulation weiter. Denn es werden auch die Vitalwerte der geborgenen Personen während des Fluges in das nächstgelegene Krankenhaus simuliert. Dabei ist dann bei kritische Verletzten nicht nur weiterhin Eile geboten, sondern auch euer Flugverhalten wird berücksichtigt. Dieses System läuft dabei für bis zu vier Patienten gleichzeitig, welche jeweils eigene Vitalzustände haben. Dabei soll all dies auch auf reellen Erfahrungen beruhen, denn der Entwickler konnte für sein Tool eine offizielle Kooperation mit der US Coast Guard eingehen.

Das Tool wird dabei im finalen Release auch einen Satz eigens erstellter 3D-Objekte und Effekte mit, welche dynamisch in die Welt des Microsoft Flight Simulator platziert werden. Dazu gehören zum Beispiel verschieden Fahrzeuge im Wasser und an Land für die verschiedenen Notfall-Situationen. Und natürlich auch Effekte wie Feuer und Rauch, welche nicht nur für die richtige Stimmung sorgen sollen, sondern auch eine Hilfe bei der Suche darstellen können.

Weitergehende Informationen zu dem Tool lassen sich auf der Website des Entwicklers Miravia Softworks finden. Dort befindet sich auch ein Link zu dem Discord, auf dem ihr euch für einen Betatest anmelden könnt, welcher über die nächsten Tage (27. – 30. November) stattfinden wird. Ein finaler Release ist derzeit für das erste Quartal 2026 geplant. Ein Preis für das Tool steht derzeit noch nicht fest. Aber auch nach dem Release soll die Entwicklung weitergehen und das Tool um weitere Regionen und Luftrettungsdienste erweitert werden. Welche genau dies sein werden, steht aktuell noch nicht fest. Hier soll auch das Feedback der Community eine Rolle spielen.

UPDATE: Weitere Infos ergänzt, die heute Abend frisch auf dem Discord veröffentlicht wurden.

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4 Kommentare
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Markus F.
Markus F.
6 Monate zuvor

Als großer Fan des Random & Everywhere Missions Skript für den HPG H145 freut es mich, dass da was „offeneres“ für alle am Start ist

Norbert R.
Norbert R.
6 Monate zuvor
Antwort auf  Markus F.

Ja da bin ich auch mal gespannt. Würde mich gerne für die Beta Version anmelden bei discord aber finde da nichts.

Rene
Rene
6 Monate zuvor

Es ist eine Rettung von Verunglückten. Eine Bergung betrifft nur Tote oder Material.

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