Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Ihr liebt Flugsimulation.
Wir berichten darüber.

Lionheart Creations haben ein Flugzeug für den Microsoft Flight Simulator veröffentlicht, das schon länger im Portfolio der Add-on-Schmiede existiert. Die Wittman Tailwind ist ein Flugzeugbausatz von Luftfahrt-Enthusiast Steve Wittman. Die virtuelle Version kommt jetzt in mehreren Varianten in den Sim.

In einem Facebook-Post hat Lionheart Creations die Maschine angekündigt, im SimMarket ist sie jetzt für rund 20 Euro zu haben. Zuerst erschien das Add-on für den FS2004, dann in FSX/Prepar3D und jetzt also auch für den MSFS, wobei vieles auf die neuen Standards der heutigen hochauflösenden Meshes umgebaut wurde, heißt es im Release-Post. Bill von Lionheart sei stolz auf seine Kreation. Das Flugzeug enthalte zwei Versionen der Tailwind, die W-8 und die W-10. Sie haben unterschiedliche Leistungsdaten und leicht unterschiedliche Innenräume, mit völlig verschiedenen Panels und Sitzen.

Zunächst wird die Maschine im SimMarket sein, nach Beseitigungen etwaiger Kinderkrankheiten soll das Produkt dann auch seinen Weg in den Microsoft Markteplace finden.

Laut Produktbeschreibung soll sich Kunden auf ein „Flugzeugabenteuer“ einstellen. Wie schon erwähnt, deckt das Produkt zwei Varianten der Maschine ab. Die W-8 sei eine einfachere Version mit einem kleineren Motor und einem einfacheren Instrumentenpanel, während die W-10 Edition eine „radikale“ Version mit einem 6-Zylinder-Motor und einem hochmodernen Glascockpit sei. Die W-8 wäre realistischer und langsamer, während die W-10 eine exotischere Version dessen sei, was man mit diesen einzigartigen kleinen Speedster-Flugzeugen machen könnte, heißt es in der Produktauslobung.

Das Aussehen der Tailwind ist ungewohnt eckig. Die Maschine sei ein kleines, sportlich aussehendes Flugzeug mit einer keilförmigen Verkleidung. Die Perspex-Windschutzscheibe krümmt sich vom Cowling wie eine Tragflächenform nach oben und mache daher die gesamte Oberseite des Rumpfes zu einer „Auftrieb“ erzeugenden Tragflächenoberfläche. Das originale Flugzeug sei vollständig aus Holz gefertigt, vom Holm und den Rippen bis zu den Beplankungen, hätte das Flugzeug keine Nieten, keine Nähte, sind geschliffen und mit einem glatten Finish versehen, was es extrem windschnittig mache.

Laut Produkbeschreibung setzt Lionheart auch beim Interieur auf Immersion. Ein hoch detailliertes Innenleben, wirklich mit „Asobo-High-Tech-Soundpacks“ mit verschiedenen Soundeffekten, die Quietschen und Rasseln, Klappenluftströmungsgeräusche und vieles mehr beinhalten würde, sollen Kunden auf die Ohren bekommen

Die Sitze in der Tailwind wären auch etwas Besonderes, denn Bill von Lionheart hat hier eine eigene Note eingarbeitet. Bei der W-8 habe er Lamborghini Countach-Nachbildungen als Sitze verwendet. Sie würden bequem in die sehr enge Kabine passen. Für die W-10 Ultra wollte er etwas Futuristisches, wie es neue modernen Sportflugzeuge hätten, also habe er moderne Offroad-Sport Utility Vehicle-Sitze gewählt.

Für die Panels wollte der Add-on-Designer, dass die W-8 sowohl „vintage“ als auch modern aussehen können. Also seien die älteren Versionen auch gealtert dargestellt. 29 Lackierung soll die virtuelle Wittman in euren Simulator bringen. Für Freunde eines ausführlichen Handbuches verspricht Bill Erklärungen, Bilder und Charts, um Performance-Werte und Ähnliches nachzusehen.

Das originale Vorbild, die Wittman Tailwind, ein zweisitziges Sportflugzeug zum Eigenbau, wurde von Steve Wittman, einem renommierten amerikanischen Flugzeugbauer und Rennpiloten, in den 1950er Jahren entwickelt. Das Flugzeug genießt hohes Ansehen wegen seiner bemerkenswerten Leistungsfähigkeit und Effizienz.

Wie oben erwähnt, ist die Tailwind als freitragender Schulterdecker mit einer vollständig holzverstärkten Flügelstruktur ausgestattet, die mit Stoff bespannt ist. Der Rumpf besteht aus einem geschweißten Stahlrohrrahmen, ebenfalls mit Stoff bespannt. Diese einfache, aber robuste Bauweise macht die Tailwind zu einem idealen Projekt für Heimwerker.

Hervorzuheben sind die beachtlichen Leistungsdaten: Mit Motoren zwischen 85 und 200 PS erreicht die Tailwind eine Reisegeschwindigkeit von etwa 200 mph (ca. 322 km/h) und eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 215 mph (ca. 346 km/h). Die Steiggeschwindigkeit beträgt etwa 1.200 Fuß pro Minute (ca. 6,1 m/s), und die Dienstgipfelhöhe liegt bei ungefähr 18.000 Fuß (ca. 5.486 m). Mit einer vollen Treibstoffkapazität kann die Tailwind eine Reichweite von bis zu 1.000 Meilen (ca. 1.609 km) erreichen, was sie zu einem äußerst effizienten Langstreckenflugzeug macht.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Bewertung
Neuster Ältester

Könnte dich auch interessieren:

Miltech Simulations hat die FSExpo 2026 in Minneapolis genutzt, um einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der eigenen Projekte zu geben. Neben der seit 2024 in Entwicklung befindlichen U-2, die sich nun auf der Zielgeraden befindet, präsentierte das Studio zwei neue Szenerien sowie ein neues systemübergreifendes Verschleiß- und Ausfallsystem namens Miltech Experience.
Der Rowsfire B107 bringt realistisches Cockpitgefühl, zeigt aber auch Schwächen. Die Software-Anbindung wirkt teilweise unausgereift, einige Funktionen sind nicht optimal umgesetzt und der Preis ist für den gebotenen Umfang recht hoch. Für Sim-Piloten mit hohen Ansprüchen interessant, aber kein perfektes Produkt.
Rein in den Podcast, rein ins Jetlag: Rafi und Tommi sind aus den USA zurück und berichten aus erster Hand, was es auf der FSExpo in Minneapolis zu sehen gab. Überraschungen, Enttäuschung und natürlich die Feststellung: Wie tickt die Flusiszene auf der anderen Seite des Teiches? Hört jetzt rein für die Klärung, ob wir bald alle mit Helm am Rechner sitzen, wohin die Reise der Add-on-Entwicklung geht und, warum wir bald auch in Concorde-Kulisse zusammenkommen können.