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Mehr als 42.000 Teilnehmer, ein klarer Führungswechsel bei den Plattformen und ein recht eindeutiges Bild davon, was Flightsimmer 2026 eigentlich wollen: Die Navigraph FlightSim Community Survey 2026 liefert erneut reichlich Stoff für die Einordnung der Szene. Der Microsoft Flight Simulator 2024 hat den Vorgänger an der Spitze abgelöst. Gleichzeitig zeigen die Daten aber auch, dass die Community weder beliebig noch einfach zufriedenzustellen ist. (M)Eine Betrachtung.

Mit der FlightSim Community Survey 2026 hat Navigraph seine inzwischen achte große Community-Erhebung veröffentlicht. Laut Report starteten über 42.000 Nutzerinnen und Nutzer in die Umfrage. Nach Datenbereinigung und unter Berücksichtigung ausschließlich vollständig ausgefüllter Fragebögen basiert die eigentliche Auswertung am Ende auf 15.600 Datensätzen. Navigraph macht dabei selbst transparent, dass es sich nicht um eine zufällige Stichprobe handelt, sondern um eine freiwillige Teilnahme ohne klassische Repräsentativitätsgarantie. Genau das ist für die Einordnung wichtig: Die Studie ist keine mathematisch unangreifbare Volkszählung der gesamten Simszene, aber ein sehr belastbarer Fingerzeig darauf, wie die aktive Core-Community derzeit tickt.

Der größte Peak: MSFS 2024 übernimmt die Pole Position

Die auffälligste Spitze im gesamten Report findet sich bei der Frage nach dem primären Simulator. MSFS 2024 liegt am PC bei 49,5 Prozent, während MSFS 2020 auf 27,8 Prozent zurückfällt. X-Plane 12 hält sich mit 11,7 Prozent stabil, spielt aber in derselben Gewichtsklasse derzeit schlicht nicht ganz vorne mit. Das ist mehr als nur ein knapper Führungswechsel. Zwischen MSFS 2024 und MSFS 2020 liegt eine Lücke von über 20 Prozentpunkten. Für eine Branche, die in den vergangenen Jahren noch stark über den holprigen Start des neuen Sims diskutiert hat, ist das ein ziemlich deutliches Signal.

Noch interessanter wird es beim Blick auf die Wechselbewegungen. Der Report beschreibt MSFS 2024 als klares Hauptziel für Nutzer, die ihre Plattform gewechselt haben. Gleichzeitig verweist Navigraph darauf, dass 41,8 Prozent derjenigen, die MSFS 2020 als Hauptsim nutzen, eben noch nicht gewechselt sind. Das ist statistisch fast genauso spannend wie der Aufstieg des 2024ers selbst: Der neue Simulator hat die Führung übernommen, aber der alte hat eben noch keinen Totenschein. Es gibt weiterhin einen relevanten Bestand an Nutzern, die abwarten, selektiv umsteigen oder schlicht mit ihrer bisherigen Umgebung zufrieden sind.

Zufriedenheit ja, Euphorie mit Fußnote

Ein zweiter markanter Peak liegt in der Empfehlungsfrage zum MSFS 2024. Die häufigsten Bewertungen sind 8 von 10 mit 29,7 Prozent und 10 von 10 mit 27,1 Prozent. Insgesamt stehen 44,8 Prozent Promoters nur 10,5 Prozent Detractors gegenüber. Das ist eine klare positive Schlagseite. Und doch lohnt der zweite Blick: Der häufigste Wert ist eben nicht 10, sondern 8. Das wirkt fast wie die statistische Kurzformel für den gesamten Sim. Sehr gut, breit akzeptiert, für viele sogar führend — aber eben noch nicht in allen Bereichen restlos ausentwickelt.

Dazu passt auch die Auswertung „Performance vs Expectations“. Die höchsten positiven Ausschläge liegen laut Report bei Grafik, Default Aircraft Quality and Quantity sowie Weather. Auf der anderen Seite zeigen ATC, Weather Radar und Missions die stärksten negativen Ausschläge unterhalb der Erwartungen. Stability und FPS bleiben Mischfelder mit leicht negativer Tendenz. Anders gesagt: Der MSFS 2024 gewinnt derzeit vor allem über Präsentation, Umfang und Außenwirkung. Wo es um Systemtiefe, Zuverlässigkeit und klassische Simmer-Schmerzpunkte geht, bleibt die Community streng.

Die Szene fliegt nicht hektischer, sondern erstaunlich konstant

Ein auffälliges Muster der Studie ist nicht immer der höchste Ausschlag, sondern gerade die Stabilität vieler Spitzen. Bei den Sessions pro Woche gibt es laut Report kaum Verschiebungen zum Vorjahr. Das gleiche gilt für die Sitzungsdauer. Der klare Peak liegt hier bei 2 Stunden mit 31,5 Prozent, direkt gefolgt von 3 Stunden mit 27,4 Prozent. Das ist ein schönes Gegenbild zu der Vorstellung, die Szene würde entweder nur schnell nebenbei daddeln oder komplett in Endlos-Langstrecken versinken. Der statistische Normalfall ist offenbar weder Feierabend-Huschhusch noch 14-Stunden-Ferienflug, sondern die sauber eingeplante mittlere Session. T

Auch beim Flugstil bleibt das Bild stabil: IFR steht weiterhin vor VFR und ungezwungenem Fliegen ohne feste Regeln. Das ist deshalb erwähnenswert, weil es viele andere Peaks im Report erklärt. Wer mehrheitlich IFR-orientiert fliegt, legt naturgemäß mehr Wert auf Systemtiefe, Flugplanung, Verfahren, glaubwürdige ATC-Umgebungen und authentische Add-ons. Die Community sagt das also nicht nur, sie lebt es in ihrer Nutzung auch vor.

Hardware: Der Sweet Spot verschiebt sich langsam nach oben

Bei der Hardware zeigen die Kurven keine Explosionen, aber sehr klare Schwerpunkte. Windows bleibt mit 90,9 Prozent die dominante Plattform. Bei den Eingabegeräten liegen Throttle Quadrants mit 64,9 Prozent, Joysticks mit 63,4 Prozent und Rudder Pedals mit 59,3 Prozent an der Spitze. Das sind nicht einfach nur hohe Werte, sondern gemeinsam gelesen ein deutlicher Hinweis darauf, dass in der aktiven Survey-Community ein vollwertigeres Setup längst Normalität geworden ist. Maus und Tastatur allein gewinnen hier keinen Blumentopf mehr.

Spannend ist auch der RAM-Bereich. 32 GB bleiben mit 40,5 Prozent der häufigste Wert, aber 64 GB legen weiter zu. Das ist so ein stiller Peak, der mehr über die Marktrealität erzählt als manches Marketingvideo. Und auch den RAM-Hunger des MSFS24 erklärt. Die Community bewegt sich klar in Richtung leistungsstärkerer Systeme, ohne dass 64 GB schon der Standard wären. Bei den GPUs bleibt NVIDIA vorn, aber der eigentliche Ausreißer ist hier der Rückgang der RTX 4090 von 16,9 auf 7,8 Prozent. Das ist kein Absturz aus Unzufriedenheit, sondern eher ein Zeichen dafür, dass sich die Verteilung durch neue Generationen aufspreizt. Die 50er-Karten tauchen bereits sichtbar auf. Der Markt wird also nicht homogener, sondern breiter.

Add-on-Markt: Qualität bündelt sich weiter an wenigen Spitzen

Bei den Flugzeug-Add-ons zeigt sich besonders deutlich, wo die größten Konzentrationen liegen. In MSFS führt die Fenix-A319/A320/A321-Familie mit 42,4 Prozent. Dahinter folgen PMDG 737 mit 31,5 Prozent und PMDG 777 mit 23,3 Prozent. Die iniBuilds A350 erreicht 15,7 Prozent. Das sind keine kleinen Ausschläge mehr, sondern klare Markenbildung im Markt. Die Nutzer verteilen sich zwar auf viele Produkte, aber ein paar Namen bündeln weiterhin einen erheblichen Teil der Aufmerksamkeit.

In X-Plane sieht das Muster ähnlich aus. Die gebündelte ToLiss-Narrowbody-Familie kommt auf 37,2 Prozent, die Zibo 737-800X auf 29,8 Prozent. Auch hier gilt: Breite vorhanden, aber die Spitze gehört einigen wenigen Platzhirschen. Das bestätigt zugleich die Antwort auf die Frage, was bei Add-ons wichtig ist. Die höchsten Bewertungen erhalten Aircraft Systems Depth, Authenticity of Aircraft und Flight Model Accuracy. Provokant interpretiert: Der Markt belohnt also weiterhin nicht den buntesten Trailer, sondern das glaubwürdigste Produkt. Ein revolutionärer Befund ist das nicht, aber einer, der in der Szene wahrscheinlich noch oft genug wiederholt wird.

Die Motivationsfragen der spannendste Teil des ganzen Reports?

Besonders aufschlussreich sind die neuen Motivationskapitel im Survey. Navigraph kommt hier zu einem ziemlich klaren Ergebnis: Die stärksten Ausschläge liegen bei Mastery, Immersion, Skill Development, Precision und Authenticity. Deutlich schwächer schneiden Chaos, Unpredictability, Competition und auch stark sozial getriebene Aspekte ab. Der durchschnittliche Flightsimmer in dieser Erhebung will also nicht primär Punkte sammeln, in Leaderboards glänzen oder möglichst viel Eskalation produzieren. Er will Dinge verstehen, korrekt ausführen und besser werden. Das ist fast schon eine überraschend altmodische Tugendkurve — und vermutlich ziemlich nah an dem, was viele in der Szene ohnehin fühlen – und das seit Jahrzehnten. As real as it get’s, oder so.

Ebenso interessant: Schwierige Situationen werden mehrheitlich nicht als frustrierend, sondern als motivierend erlebt. Der Report beschreibt hohe Ausschläge im Bereich 7 bis 10, wenn es um die Frage geht, wie sich Nutzer fühlen, wenn es im Simulator anspruchsvoll wird. Das passt perfekt zu der Erkenntnis, dass als „echter Erfolg“ vor allem Dinge wie ein fehlerfreier Flug, eine schwierige Landung oder das Beherrschen eines neuen Musters genannt werden. Die Community sucht also nicht nur Realismus als Kulisse, sondern als Prüfstein.

Medien und Community: Reichweite verteilt sich neu

Auch bei den Mediennutzungsdaten sind die Peaks interessant. FSElite bleibt zwar vorne, fällt aber von 41,8 auf 31,1 Prozent. FlightSim.com und AVSIM verlieren ebenfalls. Gleichzeitig steigt „None of the above“ auf 33,3 Prozent. Das ist kein Detail am Rand, sondern ein ziemlich deutlicher Ausschlag. Er legt nahe, dass sich Mediennutzung stärker fragmentiert oder klassische Portale an Bindekraft verlieren. Vielleicht wandert ein Teil des Publikums auf YouTube, Discord, Reddit und Creator-Kanäle ab, vielleicht konsumieren viele auch einfach weniger zentralisiert – Word of Mouth ist auch nicht zu vergessen. Wahrscheinlich ist es der Mix aus allem.

Passend dazu bleibt YouTube mit über 90 Prozent dominant, während Discord auf 51,3 Prozent sinkt und Twitch auf 20,4 Prozent zurückfällt. On-Demand schlägt Live. Das ist zwar keine komplette Zeitenwende, aber doch ein Muster, das sich zunehmend klarer abzeichnet.

Wo die Community Nachholbedarf sieht

Eine der nüchternsten und zugleich wichtigsten Fragen lautet im Report: Was bildet Flugsimulation noch nicht gut genug ab? Hier liegt der deutlichste Peak bei ATC mit 16,3 Prozent, gefolgt von Weather mit 11,1 Prozent und Flight Model/Physics mit 7,8 Prozent. Das ist bemerkenswert, weil sich dieselben Problemfelder indirekt auch an anderen Stellen des Reports wiederfinden. Die Szene ist mit Grafik und Produktvielfalt oft zufrieden, aber bei den Grundpfeilern glaubwürdiger Simulation wird weiter sehr genau hingesehen. Das ist im besten Sinne unbequem, für Entwickler aber auch wertvoll. Denn es zeigt ziemlich klar, wo der Schuh drückt — und zwar nicht nur in Foren-Gefechten, sondern in einer großen, über Jahre vergleichbaren Datensammlung.

Die Grenzen der Navigraph-Survey

Die detaillierte Auswertung selbst ist als Arbeitsgrundlage stark. Positiv fällt vor allem auf, dass Navigraph die methodischen Grenzen offen benennt. Es wird nicht so getan, als sei hier die endgültige Wahrheit über den gesamten Markt vermessen worden. Im Gegenteil: Der Report weist ausdrücklich auf Selbstselektion, fehlende Zufallsstichprobe und nicht berechnete Konfidenzintervalle hin. Hinzu kommt der Hinweis, dass wegen eines fehlerhaften URL-Redirects nicht nachvollzogen werden konnte, wie viele Teilnehmer über welchen Partner kamen. Solche Sätze machen einen Report nicht schwächer, sondern glaubwürdiger.

Die Grenze bleibt trotzdem klar: Wer aus diesen Zahlen exakte Marktanteile für die gesamte Flightsim-Welt herausfräsen will, schießt über das Ziel hinaus. Wer dagegen verstehen will, wo die aktive, engagierte Kernszene statistisch ihre Schwerpunkte setzt, bekommt hier sehr brauchbares Material. Und genau in dieser Rolle funktioniert die Survey 2026 gut.

Die Navigraph FlightSim Community Survey 2026 ist wie ein Spotlight auf eine Szene, die in vielen Grundmustern stabil bleibt, in einem Punkt aber einen klaren Umbruch vollzogen hat: MSFS 2024 ist jetzt die führende Plattform. Der eigentliche Kern der Studie liegt aber tiefer. Die stärksten statistischen Peaks drehen sich nicht nur um Marktanteile, sondern um Haltung: Nutzer wollen Realismus, Systemverständnis, Lernkurven und glaubwürdige Herausforderungen. Wer sie begeistern will, muss mehr liefern als schöne Wolken und ein paar Buzzwords. Die Community ist groß, sie ist kaufkräftig, sie ist loyal — und sie bleibt erfreulich schwer zufriedenzustellen. Was in dieser Nische fast schon ein Qualitätsmerkmal ist.

So weit meine kleine Intrepretation der Survey. Am Ende ist es aber wie jedes Jahr: Navigraph bietet mit seiner Survey einen guten Blick auf die Nutzerinnen und Nutzer, deren Haupthobby Flugsimulation ist.

Hier noch ein Video von Navigraph zur Survey.

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12 Kommentare
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Michael S.
Michael S.
2 Monate zuvor

„Wer mehrheitlich IFR-orientiert fliegt, legt naturgemäß mehr Wert auf Systemtiefe, Flugplanung, Verfahren, glaubwürdige ATC-Umgebungen und authentische Add-ons.“

Also da muss ich mal ganz ganz klar widersprechen. Im Gegenteil, deshalb sind Firmen wie A2A so stark vermisst, weil bei VFR eben Gerade Sim Tiefe und vernünftige Systemsimulation bis zu jeder Zündkerze so wichtig sind, vielleicht noch gekoppelt mit Skydemon.

Jeder Pilot der sinnvoll eine PIlotenausbildung macht, fängt mit VFR SEP an. Danach kommt IFR, MEP, Multi Crew, CPL usw.

Das Ärgernis ist eher, dass es für VFR lange nichts gescheites gab. Das ändert sich jetzt, und die A2A C172 wird da ein Gamechanger, dann taugt MSFS nämlich mal für richtiges VFR mit Koppelnavigation bei einem Fluggerät, das auch realistisch fliegt.

Departed
Departed
2 Monate zuvor
Antwort auf  Michael S.

Im RL fängt man sicherlich mit der VFR Single Engine an, aber im Sim würde ich behaupten steigen die meisten doch eher direkt in den Airliner und fliegen IFR (bzw. erstmal vielleicht nach gar keinen „Regeln“).

Michael S.
Michael S.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Departed

Ja und das ist leider grundlegend falsch. Tatsächlich dürften eine Menge VFR flieger im Sim Real Life Piloten sein die dann üben wollen. Aber dafür braucht es dann gescheite Muster wie von A2A oder WBsim

markus
markus
2 Monate zuvor

Ich finde es spannend, dass mittlerweile 10% ein Homecockpit bauen/gebaut haben/nutzen.
Es ist heute deutlich einfacher und günstiger, als noch zu FSX Zeiten (Stichwort Opencockpits und Co), aber eigentlich braucht man wirklich viel Platz.

Ich finde es genial und schön, denn so kommen viele dem Traum näher und 10% ist keine Randgruppe mehr, sondern sind rund 4200 Nutzer (wenn ich das mal milchmädchenmäßig rechne). Da bedeutet, dass die Community lebt und dass es viele gibt, die das Hobby ernsthaft betreiben. Eine super Entwicklung, neben vielen anderen Erkenntnissen, die es hier im Survey gibt. Super Sache, hoffe, das wirkt sich weiterhin positiv aus.

Christian
Christian
2 Monate zuvor
Antwort auf  markus

Wobei ich eher glaube, dass der Begriff Homecockpit mittlerweile anders interpretiert wird.

Markus
Markus
1 Monat zuvor
Antwort auf  Christian

Ja das kann wirklich sein. So 3 winctrl Teile auf den Schreibtisch gestellt…aber ist doch auch super. Die immersion ist sicher deutlich höher als wenn man alles mit der Maus machen muss.

Jürgen
Jürgen
2 Monate zuvor

Danke für die Zusammenfassung!

Franz
Franz
2 Monate zuvor

ich find es erschreckend, dass einige sich ziemlich überschätzen. real live landing ist was anderes als zuhause in einem 50 EUR sim. glaube nicht dass was anderes als autolanding klappen würde wenn sich ein Simmer in einem real live cockpit wiederfindet.

Marcus
Marcus
2 Monate zuvor
Antwort auf  Franz

Das denke ich auch, aber auf der anderen Seite, hey Autoland ist gelandet …

Markus F.
Markus F.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Marcus

Eben, ich denke, dass das die meisten in Kopf haben.
Aber ja, die Situation stellt sich von allen Eindrücken her sicher deutlich anders dar als im Sim.

embargo85
embargo85
1 Monat zuvor
Antwort auf  Franz

Ich kenne den A320 im Sim ziemlich gut und werde öfter gefragt, ob ich ihn auch im echten Leben fliegen könnte.
Meine Antwort ist immer: Fliegen – nein. Bedienen – ja.

Und da liegt der entscheidende Unterschied.
Ein modernes Cockpit ist stark systemgetrieben. Wenn man die Logik, Abläufe und Systeme versteht, kann man vieles bedienen – inklusive Autoland unter -normalen- Bedingungen.

Was man damit aber nicht kann: ein Flugzeug manuell sicher führen, Situationen antizipieren und unter realem Druck sauber entscheiden. Das ist der eigentliche Skill eines Piloten – und den ersetzt kein Simulator.

Malte
Malte
1 Monat zuvor

Der X-Plane-Anteil ist stabil geblieben, das ist gut. Spannend wird es in einigen Jahren bei X-Plane 13, was Laminar bei der Next-Gen-Szenerie liefert. Man muss auch berücksichtigen, dass MSFS dann aber auch besser wird in dem Bereich, wer weiß womit die dann um die Ecke kommen auf einmal.

Aber solange das „Delta“ zwischen MSFS und X-Plane konstant ist, mache ich mir noch keine großen Sorgen um XP.

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