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Für viele Nutzer des Microsoft Flight Simulators gehört FSLTL seit Jahren zu den festen Größen, wenn es um die Darstellung von KI-Verkehr geht. Das Freeware-Projekt versorgt die Simulation nicht nur mit umfangreichen Flugzeugmodellen und Bemalungen, sondern bislang auch mit Live-Daten, die über den hauseigenen Injector in den Simulator eingespeist werden konnten. Genau diese Grundlage fällt nun jedoch weg.

Wie das Team von FSLTL gestern auf seinem Discord-Server mitteilte, wird die bislang genutzte unbezahlte API von FlightRadar24 zum 30. April 2026 abgeschaltet. Damit steht fest: Der FSLTL-Injector in seiner bisherigen Form wird nicht weiterbestehen können.

Abschaltung der bisherigen API bis Ende April

In der Mitteilung beschreibt das Team die Nachricht als genau das Szenario, das man lange befürchtet habe. FlightRadar24 habe FSLTL darüber informiert, dass die unbezahlte API, auf der der Injector derzeit basiert, zum 30. April 2026 eingestellt werde. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt müsse daher eine neue Version des Injectors veröffentlicht werden, die ohne diese bisherigen FR24-Abfragen auskommt.

Praktisch bedeutet das laut FSLTL: Der Injector würde dann im Wesentlichen nur noch statische Flugzeuge einspeisen können. Die bisherige Live-Traffic-Funktionalität, also die Nutzung aktueller Verkehrsdaten als Grundlage für den KI-Verkehr in der Simulation, stünde in dieser Form nicht mehr zur Verfügung.

Das Team betont zugleich, dass man sich nun auf die Suche nach Alternativen machen wolle. Allerdings dämpfen die Entwickler die Erwartungen merklich. Nach bisherigen Recherchen und Gesprächen mit potenziellen Anbietern rechne man nicht damit, einen kostenlosen Dienst zu finden, der den bisherigen Funktionsumfang abdecken könne. Denkbar sei allenfalls entweder ein anderer kostenloser Datenanbieter, ein günstigeres Bezahlmodell mit einem Partner oder im schlechtesten Fall ein Injector, der dauerhaft nur noch statische Flugzeuge unterstützt. Auch ein vollständiges Ende des Injectors wird in der Mitteilung als mögliche Konsequenz ausdrücklich genannt.

Kosten für Live-Daten offenbar zu hoch

Besonders deutlich wird die Problematik beim Blick auf die möglichen Kosten. FSLTL erklärt, man habe im Austausch mit FlightRadar24 gehofft, dass es eine günstige Option geben könnte, die Nutzer direkt bei FR24 erwerben und anschließend mit dem Injector verwenden könnten. Dazu sei es jedoch nicht gekommen.

Stattdessen verweist das Team auf die regulären Preise der kommerziellen FR24-API, die nach eigener Einschätzung für den typischen Einsatz im Simulator wirtschaftlich kaum tragbar wären. In internen Kalkulationen habe man teils mit Kosten von mehr als 20 US-Dollar für einen einzelnen dreistündigen Simulationsflug mit 20 KI-Flugzeugen im Umkreis gerechnet. Für ein Freeware-Projekt und dessen Nutzerbasis sei das keine praktikable Grundlage.

FSLTL verbindet diese Aussage mit einer grundsätzlichen Einordnung: Gerade weil Live-Daten teuer seien, würden viele größere kostenpflichtige ATC- und Traffic-Lösungen für MSFS 2020 und MSFS 2024 eben nicht nativ mit solchen Echtzeitdaten arbeiten. Der Zugriff auf hochwertige Live-Verkehrsdaten ist demnach nicht nur eine technische, sondern vor allem eine wirtschaftliche Frage.

FSLTL zeigt Verständnis für FlightRadar24

Auffällig ist, dass der Ton der Mitteilung trotz der schlechten Nachricht betont nüchtern bleibt. FSLTL weist ausdrücklich darauf hin, dass man FlightRadar24 für diese Entscheidung nicht verantwortlich machen oder kritisieren wolle. FR24 sei ein gewinnorientiertes Unternehmen und habe selbstverständlich ein legitimes Interesse daran, für die Nutzung seiner Daten bezahlt zu werden. Das sei, so die Entwickler, vollkommen nachvollziehbar.

Zugleich räumt das Team ein, dass FSLTL lange von einem gewissen Spielraum profitiert habe, weil es sich um ein kostenloses Add-on für die Flugsimulations-Community handelte. Diese Sonderstellung sei nun offenkundig an ein Ende gekommen. Hinzu komme, dass die kostenlosen Daten auch von anderen kostenpflichtigen Drittanbieter-Anwendungen genutzt worden seien, ohne dass dafür eine Vergütung an FlightRadar24 geflossen sei. Auch das dürfte nach Einschätzung von FSLTL ein Faktor gewesen sein, warum FR24 die alte Schnittstelle nun abschaltet und auf die aktuelle kostenpflichtige API umstellen will.

Basis-Paket bleibt unberührt

Wichtig für Nutzer ist eine weitere Klarstellung aus der Discord-Meldung: Die Abschaltung betrifft nicht die FSLTL Base Models. Das Basispaket mit Flugzeugmodellen, Liveries und VMR-Dateien (für den Einsatz auf VATSIM) soll weiter verfügbar bleiben. Auch künftige Updates für Modelle und Bemalungen seien weiterhin geplant, soweit dies möglich sei.

Die Auswirkungen konzentrieren sich also auf den Injector und dessen Live-Daten-Anbindung. Wer FSLTL ausschließlich oder vorrangig wegen der Modelle nutzt, etwa in Verbindung mit anderen Programmen, ist von der API-Abschaltung nicht unmittelbar betroffen.

Erinnerungen and FSHud

Ganz überraschend kommt die Entwicklung nicht. Bereits im Oktober 2024 hatte sich gezeigt, dass die Nutzung der FR24-Daten innerhalb des FSLTL-Ökosystems lizenzrechtlich heikel war. Damals entfernte FSLTL die Unterstützung für FSHud. Hintergrund war laut damaliger Darstellung, dass der FSLTL-Injector nicht länger als Kanal dienen dürfe, um FR24-Daten an kostenpflichtige Anwendungen weiterzugeben.

Der Kern des Problems war schon damals derselbe: FSLTL konnte sich auf eine Vereinbarung stützen, die der MSFS-Community eine kostenlose Nutzung im Rahmen einer Freeware-Lösung ermöglichte. Eine separate kommerzielle Anwendung wie FSHud fiel jedoch nicht unter diese Vereinbarung. Entsprechend zog FSLTL die Konsequenz und kappte die Unterstützung.

Schon in diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass die Verfügbarkeit von Live-Daten nicht selbstverständlich war, sondern an konkrete lizenzrechtliche Bedingungen gebunden blieb. Die jetzige Mitteilung zeigt, dass sich der Konflikt inzwischen nicht mehr nur auf die Weitergabe an Drittprogramme beschränkt, sondern den Injector selbst in seinem Kern trifft.

Was nun folgen könnte

Wie es mit dem Injector weitergeht, lässt FSLTL derzeit ausdrücklich offen. Ein genauer Zeitplan für eine langfristige Lösung existiert nach Angaben der Entwickler nicht. Fest steht nur, dass bis spätestens 30. April 2026 eine angepasste Injector-Version erscheinen muss, die ohne die bisherige FR24-Anbindung auskommt.

Darüber hinaus nennt das Team vier denkbare Szenarien: einen kostenlosen alternativen Datenanbieter, einen günstigen kostenpflichtigen Anbieter, den Fortbestand des Injectors als reine Lösung für statische Flugzeuge oder das Ende des Projekts in seiner bisherigen Form. Eine belastbare Prognose dazu gibt es derzeit nicht.

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40 Kommentare
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Klaus
Klaus
2 Monate zuvor

FR24 macht aktuell alles zu Geld was geht.
Erst die Einführung der Werbeeinblendungen und jetzt die Abschaltung. Das ist, was einen im Internet immer mehr den Spaß nimmt.
Alles wird nur noch aus kommerziellen Gründen gemacht, was als Liebhaberei und Hobby gestartet wurde.
Auf Social Media Plattformen genau das Gleiche.
Es geht nur noch um Werbeeinnahmen und Geld, nicht mehr um die Sache an sich.
Alles nur noch kommerziell ausgerichtet und mit penetranter Werbung zugepflastert.
Man fühlt sich nur noch als Melkkuh, die zahlen soll.
Geht es so weiter, dann bin ich raus und kündige meinen Internetanschluss und beende somit auch das Flugsim-Hobby.

Marcus
Marcus
2 Monate zuvor
Antwort auf  Klaus

Die Firmen in diesem Neuland Inter-Netz werden immer dreister, nicht nur das die Gewinne machen wollen, nein die müssen sogar ihre Mitarbeiter bezahlen … wo soll das noch alles hinführen, in diesem Inter-Netz 😀

Raphael
Raphael
2 Monate zuvor
Antwort auf  Marcus

Du versuchst dich lustig zu machen, hast aber nicht einmal seinen Kommentar verstanden. Er beschwert sich nicht, dass ein kommerzielles Unternehmen Gewinne machen will und seine Mitarbeiter bezahlt. Er beschwert sich, DASS FR24 ein kommerzielles Unternehmen (geworden) ist.
Es gibt unzählige, weit größere Organisationen im Internet, die ihre Dienste kostenlos oder rein kostendeckend anbieten (z.B. Wikipedia); unmöglich ist das also nicht.

Ob das bei FR24 jetzt angemessene Kritik ist, weiß ich nicht; aber das kritisierte Grundphänomen kann ich nachvollziehen und es trifft leider (auch) unsere Flusi-Branche immer stärker. Dinge, die früher selbstverständlich Freeware waren und von Simmern für Simmer gemacht wurden, werden aufgrund des durch MSFS vertausendfachten Marktpotenzials zunehmend monetarisiert. Flightsim.to würde mir da z.B. einfallen oder – mit Abstrichen – Simbrief.

Raphael
Raphael
2 Monate zuvor
Antwort auf  Raphael

Ergänzung:
Die positive Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass durch den größeren Markt auch viel mehr Dinge möglich werden, die früher auf reiner Freeware-Basis einfach nicht möglich waren, siehe z.B. ATC-Addons oder Payware-Flugzeuge seit MSFS.

Marcus
Marcus
2 Monate zuvor
Antwort auf  Raphael

Sorry das ich mich in einen Kommentar lustig mache, Ich werde an mir arbeiten, danke

Chris
Chris
2 Monate zuvor

Flightradar24 bezieht seine Daten hauptsächlich aus einem weltweiten Netzwerk von über 40.000 ADS-B-Empfängern, die von Freiwilligen betrieben werden. Diese Empfänger fangen Signale von Flugzeugen ab, die Position, Höhe und Geschwindigkeit übermitteln.

Vielleicht sollten diese Freiwilligen auch mal ihre Arbeit einstellen.

Michael
Michael
2 Monate zuvor
Antwort auf  Chris

Du bekommst als freiwilliger Contributor die Hardware gestellt und einen Account bei FR24, der abgesehen von der Kommerziellen Nutzung dem Business Account entspricht (~499$) im Jahr. Die machen das also nicht nur für „Ruhm und Anerkennung“. Aber Hauptsache, man hat zu dem Thema sein FR24 Bashing kundgetan.

Dorian
Dorian
2 Monate zuvor
Antwort auf  Michael

Die Hardware bekommst du nur, wenn du in einer Region mit geringer Abdeckung bist. Ich würde vermuten, dass die meisten Leute über eigene Hardware feeden.

Markus F.
Markus F.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Dorian

Maybe, den Zugang gibt es aber meines Wissens dennoch. Und ich glaube die Hardware-Anschaffung ist sehr überschaubar.

Eike
Eike
2 Monate zuvor
Antwort auf  Markus F.

Hardware etwa um die 100€
Raspberry pi plus Antenne, letzere kann man easy selbst bauen. Und ja den Business Zugang gibt es dann auch. Bei Flightaware ähnlich

Sebastian
Sebastian
2 Monate zuvor

es Gibt eine Lösung wie man wenigsten die Modelle von FSLTL weiter nutzen kann. Einfach den Sim eigenen KI Traffic (live online traffic) anschalten. Der verwendet dann die FSLTL Modelle falls das pack installiert ist. Funktioniert bei mir zumindest.

Chris C.
Chris C.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Sebastian

Das ist eine gute Lösung. Ich kann zusätzlich empfehlen, FSLTL weiterhin für die geparkten Flieger zu verwenden. So vermeidet man (so weit wie möglich) die MSFS-Standardliveries oder z. B. 20 geparkte DC-8 in Paderborn zu sehen. 🙂
Hierzu im Sim: Parked Aircraft Quantity: OFF
In FSLTL: IFR Flight Limit: 0, VFR Flight Limit: 0 und Historic Parked nach Geschmack auf einen Wert größer als 0 einstellen.

Maik
Maik
2 Monate zuvor
Antwort auf  Sebastian

wo muss ich das hin installieren
lg

Chris C.
Chris C.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Maik

Hi Maik,
den FSLTL „Traffic Injector“ und die FSLTL-Modelle kannst du mit dem FlyByWire Installer in deinen Community-Ordner installieren (https://flybywiresim.com/downloads). Falls du FSTraffic hast, sind dessen Modelle ebenfalls mit dem FSLTL Injector und dem Sim eigenen Traffic kompatibel. Wenn du FSLTL weiterhin für geparkte Flugzeuge nutzen möchtest, dann installiere den Injector und konfiguriere ihn wie in meinem vorherigen Post beschrieben. Falls nicht, installiere einfach nur die Modelle, ohne den Injector.
Hope that helps. LG

Henning
Henning
2 Monate zuvor
Antwort auf  Chris C.

Vielen Dank an Sebastian und Chris C. Ich hab das jetzt im 2020 mit Euren Vorschlägen und Einstellungen ausprobiert und muss sagen, dass das bisher alles eigentlich gut als Alternative funktioniert. Werde ich im 2024 auch noch probieren. Oder habt Ihr da bereits Erfahrungen gesammelt? Danke nochmals. LG Henning

Chris C.
Chris C.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Henning

Hi Henning, gerne doch.
Gut zu wissen, dass es auch im MSFS 2020 funktioniert. Bei mir ist es umgekehrt, ich habe es bisher nur im MSFS 2024 SU4 ausprobiert, und da funktioniert es einwandfrei.
LG
Chris

Thomas
Thomas
2 Monate zuvor

Ich bin bei solchen Entscheidungen immer etwas zwiegespalten. Es ist einerseits eine Tatsache, dass Infrastruktur, Wartung und (Weiter)entwicklung einer solchen API und Plattfgorm halt einen gewissen Preis hat und „freie“ APIs in freier Wildbahn mit entsprechender Qualität immer rarer werden. Zudem ist FSLTL ja auch nicht der einzige Consumer dieser Schnittstelle, von daher ist der Move aus wirtschaftlicher Sicht mit Sicherheit richtig (bei guten freien APIs explodieren halt irgendwann die Consumer-Zahlen).
Die andere Seite der Medaille ist halt, das sehr viel Entwicklung – gerade im OSS und Freeware-Bereich – darauf basiert, dass große Unternehmen ihre Services oder Komponenten für solche Communities „für lau“ anbieten und auf der ein- oder anderen Seite von den Entwicklungen solcher Freeware- und Community-getriebenen Projekte auch profitieren (und sei es nur der Werbe-Effekt in dem man zum Beispiel ein Logo „powered by FR24“ einfügen würde). Die Wahrheit ist halt, dass das Netz sich nur teilweise in die Richtung entwickelt hat, die wir alle uns vor 30 Jahren gewünscht haben und Kohle halt der primäre Motor. Sollten wir in der FS-Community doch inzwischen mehr als eindrücklich gelernt haben, wo tatsächlich drölfzig triviale Mini-Services als Abo angeboten werden (und FR24 ist halt alles andere als trivial).

Daniel
Daniel
2 Monate zuvor

Jaja und alle hacken auf FR24 herum, eventuell sollte man die Ersteller von FSLTL mal genauer unter die Lupe nehmen welche die Daten von FR24 gestohlen haben da es laut FR24 nie eine Gratis API gab und auch keine API eingestellt wird.

Das hat ganz allein FSLTL verbockt und niemand anderes, ich finde es auch vollkommen verständlich wenn FR24 Schritte unternimmt um solchen Diebstahl zu verhindern, auch würde ich rechtliche Konsequenzen für die FSLTL betreiber für gut befinden!

FWAviation
FWAviation
2 Monate zuvor
Antwort auf  Daniel

Ich wäre vorsichtig, jetzt sofort die Schuld bei FSLTL abzuladen und auch noch rechtliche Konsequenzen zu fordern. FSLTL hat die FR24-Daten schließlich nicht für kommerzielle Zwecke genutzt. Außerdem finde ich es etwas seltsam, dass FR24 jetzt Diebstahl beklagt, nachdem FSLTL jahrelang existiert und auch stets transparent gemacht hat, dass es Daten von FR24 nutzt. Das dürfte FR24 also gewusst und mindestens geduldet haben. Insofern habe ich auch an FR24 Fragen.

Franz
Franz
2 Monate zuvor
Antwort auf  FWAviation

Nur weil sie die Daten nicht verkaufen heißt das nicht, dass FLTL plötzlich völlig legal ohne Bezahlung von einer anderen Firma Daten benutzen darf. Das ist und bleibt gestohlen. Sie können auch nicht kommen und sagen, jetzt hatten wir es jahrelang gemacht also ist es plötzlich gewohnheitsrecht, weil ihr habt ja nichts gesagt. Da könnte noch eine dicke Rechnung von FR24 an FSLTL kommen.

FWAviation
FWAviation
2 Monate zuvor
Antwort auf  Franz

Ich habe nicht behauptet, dass das Vorgehen von FSLTL rechtlich sauber war, aber wir waren alle nicht dabei und wissen daher nicht, was es in den Jahren davor an Kommunikation zwischen FSLTL und FR24 gegeben hat und inwieweit FR24 sich dessen bewusst war, dass FSLTL deren Daten nutzt. Ich würde mich nur wundern, wenn das dem FR24-Team jetzt erst aufgefallen wäre. Insofern rate ich einfach zur Zurückhaltung, diesen harschen und knappen Forumsbeitrag von ihnen gleich als Beweis heranzuziehen, dass FSLTL hier ein falsches Spiel getrieben hat.

Christian
Christian
2 Monate zuvor
Antwort auf  FWAviation

Ehm, doch? Leider ist Täter-Opfer Umkehr mittlerweile Volkssport. Aber hier ist ganz klar und NUR FSLTL in der Schuld. Dass sich FR24 bisher nicht gewehrt hat, hat auf die Schuldfrage NULL Einfluss, warum verstehen das Einige nicht? Du darfst auch nicht im Laden klauen, auch dann nicht, wenn Du nicht erwischt wirst. Auch wenn alle Ladenbesitzer wissen, dass geklaut wird und ggf. einen Ladendieb auch nicht anzeigen, die Schuld ist trotzdem 100% eindeutig beim Dieb.

FWAviation
FWAviation
2 Monate zuvor
Antwort auf  Christian

Zur Frage, was rechtens ist und wer hier Schuld hat, habe ich bereits einiges in meinem zweiten Kommentar geschrieben. In der Zwischenzeit hat sich auch FSLTL noch mal geäußert und erläutert, dass seit Jahren ein Austausch zwischen ihnen und FR24 bestand und offenbar in der Vergangenheit FR24 mehr zugelassen hat als es das heute tut. Siehe hier: FlightRadar24 erhebt schwere Vorwürfe gegen FSLTL-Entwickler Das zeigt ja, dass diese Geschichte hier komplexer zu sein scheint als der harsche Forumspost von FR24 suggeriert. Das müssen beide Parteien unter sich klären. Ich denke nicht, dass es unsere Rolle ist, hier Urteile zu fällen.

Michael
Michael
2 Monate zuvor

Ich fänd´s gut, wenn FSSTL aktuelle Flugpläne kauft und die dann jeweils (offline – so wie BATC auch) über das Tool einspielt – und wir User dafür zahlen – kann doch in Summe über alle Nutzer nicht die Welt sein. Und klar, es ist schade, aber umsonst ist so ein Service halt auf Dauer irgendwie nicht machbar (auch wenn ich mir´s anders wünschen würde)

Tobi
Tobi
2 Monate zuvor

Es tut mir auf jeden Fall leid für alle, die da Herzblut reingesteckt haben. Hoffentlich finden sie noch eine gute Lösung! 🙂

Markus
Markus
2 Monate zuvor

Hier könnten eigentlich beide davon profitieren.
Es wäre doch keine schlechte idee wenn man eine injector Programmiert den man mit seinem FR24 Account verbinden könnte und mit nem FR24 Abo dann die live daten ziehen.
So könnten die jeweiligen User entscheiden ob es ihnen das geld wert wäre.
FR24 würde von etwas mehr abos profitieren und FSLTL könnte mit den einnahmen dann auch geld für weitere Projekte sammeln.

Kenne mich zu wenig aus mit Programmieren.
Und hab leider keine Ahnung ob sowas überhaupt möglich ist und wie die rechtliche Lage aussieht.

Eike
Eike
2 Monate zuvor

Offensichtlich ist es nicht so wie behauptet wird.
Es gab nie eine Vereinbarung mit FR24, und auch keine freie API. Für mich nachvollziehbar das fr24 das nixht finanzieren will

Jan
Jan
2 Monate zuvor

An der Story scheint wohl mehr Lug und Trug dran zu sein, spannend …. ist das die dunkle Seite des Flusis und was passiert da noch so?

Sebastian
Sebastian
2 Monate zuvor

Woher stammne iegentlich in BeyondATC die Informationen? Dieser steuert doch neben dem userflugzeug ebenfalls KI traffic.

Dorian
Dorian
2 Monate zuvor
Antwort auf  Sebastian

Die Devs haben zwei Datensätze (ich meine, dass es je eine Woche im Winter- und Sommerflugplan war) von FR24 gekauft.

Christian
Christian
2 Monate zuvor
Antwort auf  Sebastian

Die Addons die auch wirklich den Default ATC ersetzen sind davon nicht betroffen, wurde von BATC und SI schon bestätigt. Da diese Programme aufgrund des Traffinagament sowieso nicht mit Live Traffic arbeiten können, werden da reale Flugplandaten von Sommer oder Winterflugplan verwendet die nichts mit FR 24 zu tun haben

Michael S.
Michael S.
2 Monate zuvor

Flightradar 24 ist bei mir eh unten durch seitdem sie mir meine Premium Kauf App die ich bezahlt hatte unbrauchbar gemacht haben indem sie die Schnittstelle verändert haben, nur noch Software as a Service Apps anbieten und die alte Software nicht mehr warten. Frei nach dem Motto deine alte Software funktioniert, nur halt keine Daten mehr.

Wirtschaftlich verstehe ich das aber. Mittelfristig würde es mich auch nicht wundern wenn man den MSFS auf ein Subscription Modell umstellen würde. Das Geld muss halt rein kommen, dass man von einmalig 5 Euro für die Premium App nicht 10 Jahre Betrieb der Server und Daten bezahlen kann leuchtet schon ein.

Beim Wetterradar ist das ja auch der Grund. Someone has to pay the Bill.

Fabian
Fabian
2 Monate zuvor
Antwort auf  Michael S.

Ich fürchte auch, dass der MSFS irgendwann in ein Abo Modell mündet, bisher waren wir da ziemlich verwöhnt aber die müssen für ihre Daten ja auch bezahlen. Und gerade weil die Gaming Sparte von Microsoft ja firmenintern so einige Probleme hat könnte ich mir vorstellen dass sie irgendwann das Geld auch auf diese Weise wieder reinholen wollen. Bzgl Wetter hatte ich kürzlich gelesen dass da vom Provider Meteoblue auch verschiedene Qualitäten an Daten angeboten werden, und der MSFS nutzt eben nur einen niedrig aufgelösten Datensatz weil die besseren Daten noch teurer sind – ein Ergebnis davon ist zb der berühmte Dauerschnee auf Neuseelands Südinsel, in Wirklichkeit liegt der nur auf den Berggipfeln aber die niedrige Auflösung der Daten zeigt Schnee quasi für die gesamte Südinsel an. Meteoblue hätte sogar Daten die das korrekt wiedergeben nur kosten die halt extra und sind nicht Teil der Vereinbarung mit Microsoft für den MSFS.

Michael S.
Michael S.
2 Monate zuvor
Antwort auf  Fabian

Ich zahle z.B. für den DWD einmal pro Jahr 80 Euro für die (deutschen) Flugwetterdaten. Das ist schon die günstigste Lizenz. Aber ohne Wetter keinen Flug, ist halt so.

Olaf
Olaf
2 Monate zuvor

Mist! Ganz großer Mist. Das war das beste Traffic Tool aller Zeiten und es lief nahezu problemlos. Ein grandioser Schlag ins Kontor. JustFlight dürfte das freuen. Diesen Kauf konnte ich dank FSLTL immer umgehen und dann stellt sich die Frage, kann FS Traffic der Freeware das Wasser reichen.

FWAviation
FWAviation
2 Monate zuvor
Antwort auf  Olaf

Ich habe gestern die oben von Sebastian und Chris C. vorgeschlagene Methode getestet, wie man den MSFS-Live-Traffic weiterhin mit den FSLTL-Modellen kombinieren kann. Das hat bei mir recht gut funktioniert, abgesehen davon, dass jetzt ein bisschen häufiger Flugzeuge am Boden auf Kollisionskurs miteinander sind. Vielleicht finden die FSLTL-Macher ja auch noch eine neue Datenquelle.

Christian
Christian
2 Monate zuvor
Antwort auf  FWAviation

Also ich würde die 30€ in die Hand nehmen und Batc kaufen, hab sowieso nicht gedacht das sich hier so viele Leute noch den Default ATC antun

FWAviation
FWAviation
2 Monate zuvor
Antwort auf  Christian

Da hat jeder seine persönlichen Präferenzen. Mir selber ist die ATC nicht so wichtig, dass ich für sie Geld bezahlen würde. Realistischer Flugverkehr ist mir deutlich wichtiger, und wenn es da mit dem beschriebenen alternativen Weg immer noch eine kostenlose Option gibt, nutze ich lieber die. Unser Hobby ist schließlich schon teuer genug und die 30 Euro investiere ich dann lieber in eine schöne Szenerie. 😉

Marcel
Marcel
2 Monate zuvor

Jetzt mit dieser Entwicklung bin ich froh, dass BeyondATC sich damals gegen die Verwendung von Live-Traffic entschieden hat und auch nicht den FSLTL-Injector integriert hat.
Die haben ja ihre eigene Datenbank auf Basis von Flugplänen entwickelt. In erster Linie, um Flügen zu „Nicht-Realtime“ passenden Traffic zu ermöglichen. Wenn man also beispielsweise am deutschen Vormiitag (Echtzeit) )in Kalifornien fliegen will, die Simzeit anpasst, aber dann Live-Traffic von 3 Uhr nachts (also quasi keinen) dazu bekommt.
Aber das kommt BATC jetzt auch zugute.

Alex
Alex
2 Monate zuvor
Antwort auf  Marcel

Einzige Problem was ich mit BATC habe sind die Gates die nicht docken und das wichtigste dass man immer abschalten und einschalten muss nach jedem Flugplan….

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