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Dauphin

Am 30. Juni hat Taog’s Hangar den AS365 N2 Dauphin und die HH-65A Dolphin der US Coast Guard exklusiv für den MSFS-2024-Marketplace veröffentlicht. 54,99 Euro kostet das Paket, deutlich mehr als frühere Einzelhelikopter des Studios. Wer bislang dachte, ein Helikopter sei nur ein Helikopter, bekommt hier aber gleich zwei Flugzeugzellen für sein Geld, was den Aufpreis zumindest hier in ein neues Licht rückt.

Zivil und militärisch in einem Paket

Enthalten sind zwei technisch unterschiedlich aufgebaute Luftfahrzeuge: der zivile AS365 N2 Dauphin für Passagier-, VIP- und Offshore-Transport sowie die HH-65A Dolphin, seit Jahrzehnten im Einsatz bei der US-Küstenwache. Neun Varianten insgesamt, von der klassischen Personentransport-Version bis zur Langnasen-SAR-Ausführung. Äußerlich teilen sich alle den charakteristischen ummantelten Fenestron-Heckrotor, technisch trennen sich die Systeme deutlich.

Herstellerangaben zum Flugmodell

Der Entwickler wirbt mit einem Vierblatt-Hauptrotor mit unabhängiger Blattschlag-Animation pro Blatt, laut eigener Aussage eine Premiere unter MSFS-2024-Helikoptern. Autopilot und AFCS seien anhand von Originaldokumenten von Aérospatiale und der Küstenwache nachgebildet und monatelang von realen AS365-Piloten geprüft worden. Solche Angaben lassen sich vor unabhängigen Tests naturgemäß nicht verifizieren, sie bleiben zunächst Werbeaussage. Nachvollziehbar unterscheiden sich die Varianten immerhin in ihrer Avionik: Der Dauphin nutzt einen AP155-Autopiloten mit CDV-85-Koppler, die Dolphin ein eigenes vierachsiges AFCS mit FDS-255-Flugregler und Modi für Anflug, Hover und Durchstarten. Wer mit reversierter Pedal-Logik im Vergleich zu amerikanischen Helikoptern kein Problem hat, dürfte sich zuhause fühlen. Alle anderen sollten das Handbuch tatsächlich lesen.

Missionsausstattung für Rettungsszenarien

Beide Varianten unterstützen laut Produktseite Rettungswinden-Betrieb, Lastenabwurf, Wasserabwürfe und Suchscheinwerfer, die Dolphin zusätzlich eine eigene Windenlogik für SAR-Einsätze. Gesteuert wird die Konfiguration über ein Tablet im virtuellen Cockpit, das tPad, ergänzt um ein eigenes Tastenbelegungs-Set für Homecockpit-Hardware, Sticks und Stream Decks. Kompatibel ist das Paket sowohl mit dem MSFS-24-Karrieremodus als auch mit dem MilTech Mission Hub, was Rettungseinsätze über Drittanbieter-Missionssysteme ermöglichen soll.

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2 Kommentare
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salud
salud
21 Tage zuvor

Danke für diesen Artikel mal abseits der Airlines, immer eine schöne Abwechslung! 😉

Kleiner Hinweis an dieser Stelle: nicht nur die Amis drehen andersherum. Eigentlich sind es nämlich nur die Franzosen, die den anderen Drehsinn haben. BO105, H135 bspw drehen von oben betrachtet ebenso gegen den Uhrzeigersinn wie eine Bell oder Sikorsky.
Die Dauphin stammt wie die H125 noch von Airbus Helicopters französischem „Ast“ Aerospatiale, daher rechter Drehsinn.

Henning
Henning
19 Tage zuvor

Cooles Teil, die JUH Luftrettung hat mittlerweile EC145 und EC155 und ein paar Dauphins N3 am Nürburgring. So ein FADEC ist schon toll.

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