Ein zentrales Thema des Videocast sind die neuen Flight crew procedures, die derzeit in einer Beta erprobt werden. Dabei soll der virtuelle First Officer SOP getreu den Flug begleiten, Eingaben des Nutzers einordnen und Abläufe je nach Situation selbstständig fortsetzen. Ramzzess beschreibt das als Versuch, nicht nur das Flugzeug selbst, sondern auch typische Airline-Prozesse und Crew-Interaktion abzubilden.
Daneben spricht er offen über einen der häufigsten Kritikpunkte, die Bedienlogik. Die 777v2 sei bewusst sehr tief umgesetzt, dadurch aber in Teilen auch sperrig. FlightFactor arbeite deshalb an Verbesserungen bei UI und UX, ohne den eigenen Anspruch an Systemtiefe und Boeing-nahe Bedienphilosophie aufzugeben.
Auch der weitere Fahrplan wird skizziert. Die 777v2 sei im Wesentlichen feature-complete, wobei noch kleinere Punkte, etwa im FMC, ergänzt werden. Als nächster großer Schritt gilt die Veröffentlichung der 777-300ER. Danach sollen weitere Triebwerksvarianten folgen. Parallel laufen zudem Arbeiten an der 787 sowie am A350, welcher zusammen mit Toliss erstell wird. Außerdem kündigt Ramzzess an, dass ein natives Shared-Cockpit langfristig denkbar sei, weil die dafür nötige Technik eng mit dem bereits eingebauten Replay-System zusammenhängt.
